• 23. Februar 2018

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Opernkritik

Ein paar Missverständnisse3

  • "Le nozze di Figaro" mit Valentina Nafornita.

Misstrauen und Missverständnisse, Verkleidungen und Entscheidungen: Es gab wieder, ganz stückkonform, einige Verstrickungen zu klären in der 44. Aufführung dieser Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts "Le nozze di Figaro", bevor alle ausgesöhnt vom Bühnenrand trällern konnten... weiter




Matteo Loi (Golaud), Anna Gillingham (Mélisande). - © Herwig Prammer

Opernkritik

Die Elfe pfeift drauf2

  • "Pelléas et Mélisande", politisch korrekt gedeutet an der Kammeroper.

Das Thema Schrumpfen ist groß im Kommen: Nicht nur sind dazu zwei neue Kino-Filme entstanden, auch die Wiener Kammeroper weiß um den Reiz. Dort bescheidet man sich seit längerem nicht mehr mit Werken, die für kleine Bühne erdacht wurden; man experimentiert mit Mini-Fassungen von Repertoirestücken... weiter




Ein gewinnender Spielmacher: Adrian Eröd. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Neuer Wein in bewährten Schläuchen17

  • "Der Barbier von Sevilla", geschmackvoll besetzt, an der Wiener Staatsoper.

Die 419. Aufführung von Rossinis "Barbier von Sevilla" nach der Regie von Günther Rennert an der Wiener Staatsoper: 419 Mal dieselbe Hausfassade. 419 Mal dieselben Kostüme. 419 Mal "Figaro, Figaro, Figaro!". Der Vorhang hebt sich, und schnell ist man alle Vorurteile und Befürchtungen los: Diese Inszenierung ist wie guter Wein: ein mit den Jahren... weiter




Träumt vom Glück: Bryony Dwyer (M.) als Cinderella, rechts Alma Deutscher an der Solo-Geige. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Ein Himmel voller Zauberflöten14

  • Die Kinderoper "Cinderella" der zwölfjährigen Alma Deutscher, zu sehen in der Walfischgasse.

Auch wenn es von außen nach klaren Machtverhältnissen aussah: Die Verhandlungen zwischen Dominique Meyer, Direktor der Wiener Staatsoper, und der zwölfjährigen Alma Deutscher dürften nicht einfach gewesen sein. Das Mädchen aus England hat immerhin etwas geschaffen, was Meyer unbedingt wollte, nämlich eine Oper namens "Cinderella"... weiter




- © Mozartwoche

Opernkritik

Arsch auf Grundeis5

  • Salzburger Mozartwoche beginnt mit einer überfrachteten "Entführung aus dem Serail".

In einer Zeit, da der Clash zwischen Abend- und Morgenland so nahe ist wie das Fremde, das uns in die Nachbarschaft gespült wird, in einer solchen Zeit steigt Regisseurin Andrea Moses aus. Sie macht in Mozarts "Entführung aus dem Serail" auf L’art pour l’art. Sehr zum Missfallen des Premierenpublikums im Haus für Mozart... weiter




Dämonische Präsenz: Erwin Schrott. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Der Teufel steckt nicht im Detail12

  • "Faust" an der Wiener Staatsoper: eintönig anzusehen, aber facettenreich musiziert.

"Nun sag, wie hast du’s mit der Inszenierung? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon." In etwas so müsste die Gretchenfrage in Bezug auf die mittlerweile 28. Aufführung von Gounods "Faust" - in der Regie nach einer Idee von Nicolas Joel und Stéphane Roche - an der Staatsoper lauten... weiter




Packende Amour fou: Gritskova und Becza a. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Sinnesfreuden in vergilbten Bildern22

  • "Carmen" mit Piotr Beczała an der Wiener Staatsoper.

(irr) Es ist ein Glück, dass die Opernwelt bisher weitgehend verschont geblieben ist von jener moralischen Oberschicht, die über die Political Correctness wacht: Die "Carmen" würde sonst von den Spielplänen genommen. Immerhin stellt Georges Bizet in seinem Welthit von 1875 nicht nur das Rauchen als kokett dar... weiter




Der Glücksfall des Abends: Marlis Petersen als Maria Stuarda auf der betriebsamen Bühne des Theaters an der Wien. - © Monika Rittershaus

Opernkritik

Maria auf dem Tagada5

  • Belcanto-Oper mit einer famosen Marlis Petersen und einer fragwürdigen Drehbühne an der Wien.

Zu den Attraktionen des Wiener Wurstelpraters zählt auch ein Gerät, das Tagada heißt. Es verdankt sich keiner flüchtigen Mode, sondern ist unter seinen Fans eine Institution: Mit seiner großen Drehscheibe ist das Tagada eine Manege für Mutige. Hat das Metallrund einmal zu rotieren begonnen und setzt seine Fliehkraft frei... weiter




Der heimliche Star des Abends: Luca Pisaroni. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Mit breitem Pinsel dünn aufgetragen14

  • "Don Giovanni" unter Dirigent Sascha Goetzel an der Staatsoper.

Dass in einem schiefen Bühnenbild allerhand schiefgehen kann, ist zwar eine recht plumpe Metapher, traf für die 48. Staatsopern-Aufführung von Mozarts "Don Giovanni" in Jean-Louis Martinotys solider, mit einigen einfallsreichen Details gespickten Inszenierung aber leider zu... weiter




Edel-Tosca Angela Gheorghiu.

Opernkritik

600 Mal Tyrannenmord10

  • Jubiläum für Margarethe Wallmanns "Tosca"-Regie an der Staatsoper.

Wer enorme Weiten bestaunen will, muss nicht unbedingt in den Himmel sehen. Es reicht ein Blick ins Archiv der Staatsoper. Seit 60 Jahren zeigt das Haus Giacomo Puccinis "Tosca" in der Regie von Margarethe Wallmann, am Freitag zum 600. Mal. Das sind nicht nur imposante Zahlen, es ist auch ein Wunder an Beharrlichkeit. Seit der Premiere am 3... weiter




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