• 16. Februar 2019

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Schlagwortsuche

Essverbot

Aber ein Zuckerl ist doch kein Essen, das ist ein hartes Getränk24

  • Auf allen Wiener U-Bahnlinien gilt jetzt: Trinken ja, Essen nein. Ist doch eigentlich gar nicht so kompliziert, oder? (Eigentlich.)

Am einfachsten wäre wahrscheinlich eine generelle Beißkorbpflicht in der U-Bahn. Und generell bedeutet nicht: für alle Hunde. Sondern für alle. Generell eben. Aber das wäre sicher eine Menschenrechtsverletzung. Und außerdem ziemlich unfair. Bloß weil ein paar von den Fahrgästen bissig sind... weiter




Matthias G. Bernold, geboren 1975, lebt als Journalist in Wien.

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Gastro-Gondelbahn3

Vor wenigen Tagen postete ein alter Schulfreund aus Massachusetts in einem sozialen Netzwerk, dass sein dreijähriger Sohn die Nahrungsaufnahme eingestellt habe: "I have a three-year-old who will eat nothing. Nothing but yogurt or orecchiette with pesto. He’s always miserable because he’s starving... weiter




Matthias G. Bernold, geboren 1975, lebt als Journalist in Wien.

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Tricks gegen Kindertrotz10

Mein Bub, der sich lange so kooperativ gab wie die Wiedergeburt des Penchen Lama, legte diese Eigenschaften fast punktgenau zu seinem zweiten Geburtstag ab. Und startete eine Rebellion. Was seine Eltern, Anhänger der Idee, dem Nachwuchs Raum zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit zu geben, mit größtem Stolz erfüllte... weiter




Kopftuchverbot

Jede Dornenkrone in der Volksschule ist eine zu viel15

  • Aber Dornenkronen sind echt nicht das Problem. Das Kopftuch bereitet den Leuten mehr Kopfschmerzen. Und dabei haben die gar keines auf.

Kommt nun also doch kein Kopftuchverbot in der Volksschule? Im Gesetzesentwurf dazu hab ich jedenfalls nirgends das Wort "Kopftuch" oder "Hidschab" gelesen. Und "Volksschule" genauso wenig. Da steht vielmehr (und das hab ich aus den Nachrichten, hab ich direkt vom Fernsehbildschirm abgeschrieben): "Um die bestmögliche Entwicklung und Entfaltung... weiter




Matthias G. Bernold, geboren 1975, lebt als Journalist in Wien.

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Kleiner Raufbold10

Dann schreit er begeistert "Raufbold" und zieht mit aller Kraft an meinen Haaren. Daran erinnert, dass dies schmerzhaft sei, skandiert er "lustig!" und zieht noch fester. Kaum zu glauben, wie viel Kraft in einem Zweijährigen steckt. Besser, ihn gar nicht erst in die Haare fassen lassen... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

Glossen

Weltallerbestes12

Nachdem meine Kinder die Neigung zu Geheimsprachen hinter sich gebracht hatten, fanden sie Lieblingswörter ("Alter!") - und die Mädchen bald auch unbegreifliche Abkürzungen wie etwa "WABF". Wenn man diese Buchstabenkombination auflöst, taucht die "Weltallerbeste Freundin" aus dem Nebel der Unbegreiflichkeit auf... weiter




Matthias G. Bernold, geboren 1975, lebt als Journalist in Wien.

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Ruf der Wildnis14

Geheimnisvolle, aber fremd gewordene Welt der Tiere! Jahrtausende lang begleiteten die Wesen der Wildnis uns Menschen als mystische Gefährten, nur um von Industrialisierung, Verstädterung und Technik sukzessive aus unserem Bewusstsein verdrängt zu werden. Wenn uns Tiere heute begegnen, dann meistens als Filet in Zellophan... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

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Schmerz & Weltsicht1

Wenn man im Wartebereich für Frischverletzte sitzt, neigt man zu einer menschenfreundlich-egalitären Stimmung. Man ist Teil einer schwankend großen Gruppe von alten, jungen, dicken, dünnen, kleinen, großen, kolorierten, dauergewellten, tätowierten und/oder gepiercten Menschen, die alle infolge eines dummen Missgeschicks auf Hilfe hoffen... weiter




Glossen

Wie lang ist zu lang?1

Wie lang ist zu lang? Das fragt man sich angesichts der alljährlich zur Sommerszeit wiederkehrenden Debatte um die passende Dauer der Sommerfe-rien. Da die Ferien nun vorbei sind, kann man entspannt darüber sinnieren: Bei neun Wochen Schulfreiheit haben Eltern bisweilen ein sogenanntes Betreuungsproblem... weiter




Glossen

Kosten und Kauen2

  • fauna & flora

"Was ist denn das Grüne in der Suppe?" wollte nicht nur einmal eine Schulfreundin meiner Töchter beim Mittagessen wissen. Sowas habe sie noch nie gesehen. Und wollte es auch nicht essen. "Das Grüne" war eine Extra-Portion Schnittlauch auf den Frittaten. Ob sie Frittaten schon einmal gesehen hatte oder nicht, fragte ich nicht mehr nach... weiter




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