• 16. November 2018

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Schlagwortsuche

- © Bandai Namco/Screenshot WZ

11-11: Memories Retold

Hinterfragen, nicht ballern

  • Das Spiel "11-11: Memories Retold" erzählt Einzelschicksale im Ersten Weltkrieg.

Wien. Eine Welt, dargestellt als verwaschenes Ölgemälde statt einer Szenerie mit konturscharfen, detailgetreuen Gewehrnachbildungen; eine gediegene Erzählung statt Präzisionsklicken auf Basis einer Alibi-Geschichte: "11-11: Memories Retold" ist ein Kriegsspiel, wie man es sich gar nicht erwarten durfte... weiter




Werner Stanzl ist Publizist und Dokumentarfilmer. - © Barbara Stanzl

Gastkommentar

Fürwahr, Brexit tut not12

  • London inszenierte das Gedenken an den Waffenstillstand von 1918 als Vorlage für Rechtspopulisten.

Zum 100. Jahrestages des Waffenstillstandes zwischen dem Deutschen Kaiserreich und der Entente cordiale gab es bemerkenswerte Rituale des Gedenkens. In Kontinentaleuropa dominierten Niemals-wieder-Gelöbnisse. Die in Paris von Präsident Emmanuel Macron eingeladenen Staatsführer von Kanzlerin Angela Merkel bis Präsident Wladimir Putin ließen die... weiter




Warnung vor den Dämonen des Nationalismus: Macron und Merkel versuchten in Paris, das europäische Projekt zu verteidigen.  - © APAweb / Yoan Valat, AFP

Gedenken

Merkel und Macron warnten vor Nationalismus

  • 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: "Die alten Dämonen steigen wieder auf."

Paris. Beim Gedenken an das Ende des verheerenden Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren haben Deutschland und Frankreich eindringlich vor dem erstarkenden Nationalismus und Gefahren für den Weltfrieden gewarnt. "Die alten Dämonen steigen wieder auf - bereit, ihr Werk von Chaos und Tod zu vollenden"... weiter




Die Staats- und Regierungschefs fuhren im Bus und gingen anschließend zu Fuß zum Arc de Triomphe, nur Trump und Putin kamen in schwarzen Limousinen.  - © APAweb, Eric Feferberg, AFP

100 Jahre

Macrons europäische Friedensfeier24

  • 70 Staatschefs kamen zum Weltkriegs-Gedenken nach Paris.
  • Die britische Regierung blieb geschlossen fern.
  • Eine Aktivistin protestierte barbusig gegen Präsident Trump.

Paris. Die Symbolik war nicht ganz beabsichtigt. Nebeneinander, so wie nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo vor drei Jahren, marschierten die politischen Führer von fast 70 Staaten am Sonntag zum Pariser Triumphbogen, um gemeinsam des 100. Jahrestags des Weltkriegsendes zu gedenken... weiter




Der Friedhof von Douaumont bei Verdun kündet vom sinnlosen Sterben.  - © Jean-Pol Grandmot - CC

Gedenken

Erinnerungen an das große Schlachten7

  • Der Erste Weltkrieg ist für Macron eine Mahnung, wie brüchig der Friede sein kann.

Es ist nicht gerade die beste Zeit für einen Wochenendtrip nach Paris. Trübes Novembergrau umhüllt die Stadt der Liebe, feiner Nieselregen durchdringt die Poren. Und dann noch das. "Morgen steht hier alles still", klärt der Portier in einem kleinen Hotel nahe den Champs Elysees auf. Wird wieder gestreikt? Ist es wegen des Feiertags... weiter




Ungarische Revolutionäre 1918 in Budapest. - © Wikipedia, Public Domain

Erster Weltkrieg

Als sich die Völker abmeldeten29

  • Vor 100 Jahren endete eine Ära in Mitteleuropa: Die Habsburgermonarchie zerbrach.

Am 12. November 1918 wurde vor dem Parlament in Wien die Republik ausgerufen, proklamiert durch zwei Präsidenten der Provisorischen Nationalversammlung, Franz Dinghofer und Karl Seitz. Dramatische Ereignisse - doch vergessen wird, was in diesen Tagen in den k.u.k. Kronländern geschah... weiter




Militärmusik aus Kaposvar spielte zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs. - © Denise Hruby

100 Jahre Republik

Gesang statt Gemetzel1

  • Mit historischen Liedern besingen Italien, Österreich und Ungarn das Ende des Gebirgskrieges.

Kötschach-Mauthen. Auf Kommando exerzieren die Musiker Trompeten, Klarinetten und Querflöten, führen die Instrumente mit Präzision an die Lippen, und beginnen, schwungvolle Märsche der k.u.k. Armee zu spielen. Bis in die letzen Reihen des Festsaales der kleinen Markgemeinde Kötschach- Mauthen im Kärntner Bezirk Hermagor klingen der Radetzkymarsch... weiter




Eine habsburgische Stadt durch und durch: Lemberg, auf einer Postkarte 1918. - © Culture Club/Getty Images

Literatur

Grundton Melancholie9

  • Von Sarajevo bis Lemberg, von Andric bis Andruchowytsch: Die literarische Reflexion des Bebens in den k.u.k-Nachfolgestaaten. Ein Mosaik.

"Erde aus Ungarn" - "Erde aus Polen" - "Erde aus Kärnten" - "Slowenische Erde" -"Tschechische Erde". Offiziere aus allen Teilen der Monarchie verabschieden sich vom toten Oberst. Zuletzt schüttet der jüdische Regimentsarzt Erde auf den Sarg: "Erde aus - aus - Österreich." (Franz Theodor Csokor) Diese Szene aus dem Theaterstück "3... weiter




Emil Ludwig (Mitte) bei der Generalprobe zu seinem Stück "Cecile", das im Deutschen Theater in Prag um 1935 zum ersten Mal gespielt wird. - © Austrian Archives (S) / Imagno /

Exiltheater

Zensur und Zuflucht5

  • In den Kronländern der Donaumonarchie existierten zahlreiche deutschsprachige Bühnen, die nach 1918 auch zu Zufluchtsorten wurden. Einblicke in ein weitgehend unbekanntes Kapitel der österreichischen Theatergeschichte.

"Hier lernt man Weinen, wenn man es noch nicht kann", sagt Loni Holl bei ihrer Ankunft in der tschechischen Kleinstadt. Die Heldin in Lili Grüns Roman "Zum Theater" tritt in dem Kaff ihr erstes Bühnenengagement an. "Zum Theater" erzählt unter anderem davon... weiter




In der Villa Giusti am südwestlichen Stadtrand von Padua erfolgten am 3. November 1918 um 15 Uhr die letzten Unterschriften für Österreich-Ungarn: bedingungslose Kapitulation. - © Stadler

Geschichte

Die letzten Tage der Monarchie41

  • In nur vier Wochen löste sich die Herrschaft der Habsburger auf: Ein Rückblick auf die Ereignisse ab Mitte Oktober 1918 - bis zum Waffenstillstand.

Die Auflösung der langen Herrschaft der Habsburger über zuletzt rund 676.000 km² und 52 Mio. Einwohner geschah in vier Wochen, ab Mitte Oktober 1918. Sie kam nicht unerwartet, aber doch für alle überraschend und unvorbereitet - mit Ausnahme der tschechischen Emigration, die unter Thomas Masaryk und Edvard Bene auf die Loslösung hingearbeitet hatte... weiter




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