• 24. September 2018

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Vor 100 Jahren übernahmen Matrosen die Gewalt über den Panzerkreuzer St. Georg. - © heeresgeschichten.at

Erster Weltkrieg

Meuterei in Cattaro10

  • Die Matrosen der k.u.k. Kriegsmarine rebellierten gegen extreme Belastungen. Das Startsignal zum Aufstand erfolgte am 1. Februar 1918.

Um die Mittagszeit des 1. Februar 1918 wurden auf dem Admiralsschiff "Sankt-Georg" der in der Bucht von Cattaro (Boka Kotorska) liegenden Kreuzerflottille und auf einigen weiteren Schiffen dieser Einheit rote Flaggen gehisst. Die Offiziere wurden entwaffnet und eingesperrt; unter "Hurrah"-Rufen übernahmen die aufständischen Matrosen die Gewalt über... weiter




Unter der Parole "Brüder! Nicht schiessen!" versammelten sich Revoltierende im November 1918 in Berlin vor einer Kaserne. - © AKG, aus dem Buch "Krieg nach dem Krieg"

Wendejahr 1918

Wunden und Hoffnungen28

  • Die gesellschaftlichen Umbrüche am Ende des 1. Weltkrieges waren enorm. Chronologie der Weggabelung 1918/19.

"Meine Haare fallen mir immer noch entsetzlich aus. Ich kann mich bald nicht mehr frisieren." Diese Zeilen schrieb die Hausfrau Hedwig Lauth in einem Brief am 25. September 1917. Und sie nannte sogleich den Grund: "Es liegt an der Ernährung." Drei Jahre war der Erste Weltkrieg bereits im Gange. Längst war die Begeisterung der Verzweiflung gewichen... weiter




Soldaten-Ausmalbild für Schüler aus der Zeit des Ersten Weltkriegs (l.); Schülerzeichnung aus der Volksschule Altpölla (r.). - © Sammlung Polleroß

Museumsstücke

Kindliche Blicke auf den Ersten Weltkrieg22

  • Eine spannende Sonderausstellung im Waldviertel thematisiert facettenreich den Alltag an der Front und in der Heimat zur Zeit des Ersten Weltkriegs.

Eine Wanderausstellung des Heeresgeschichtlichen Museums Wien ist derzeit im Ersten österreichischen Museum für Alltagsgeschichte in Neupölla zu sehen. Friedrich Polleroß, in Wien lebender Kulturhistoriker, der das Museum 1997 in seinem Waldviertler Heimatort gegründet hat... weiter




PR-Pionier Edward Bernays an seinem 100. Geburtstag am 22. November 1991 (er starb am 9. März 1995 in New York). Foto: ap/Paula Scully

Gastkommentar

Edward Bernays’ Erben5

  • Der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg 1917 hat auch die Kommunikationskultur in Politik und Wirtschaft nachhaltig verändert. Eine wichtige Rolle spielte dabei Sigmund Freuds Neffe, der Propaganda durch Public Relations ersetzte.

Dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg am 6. April 1917 ging ein umfassender Meinungsumschwung in der eigenen Bevölkerung voraus. US-Präsident Woodrow Wilson, ein Demokrat, hatte im November 1916 mit dem zentralen Slogan "He kept us out of war" ("Er hielt uns vom Krieg fern") seine Wiederwahl geschafft - am 2... weiter




Präsident Wilson beim Besuch eines US-Army-Camps 1917. - © Universal History Archive/Getty Images

Zeitgeschichte

Der gescheiterte Intellektuelle7

  • US-Präsident Woodrow Wilson, der am 6. April 1917 dem Deutschen Reich den Krieg erklärte, verfügte über keine außenpolitische Erfahrung - und war auch innenpolitisch wenig erfolgreich.

Am 6. April 1917 erklärten die USA dem Deutschen Reich den Krieg und beendeten damit offi-ziell eine Phase der Neutralität, die sie fast drei Jahre lang durchgehalten hatten. Gegenüber der k.u.k. Monarchie trat die schon damals militärisch bedeutendste Weltmacht erst im Dezember 1917 in den Krieg ein... weiter




An der Front: Die Notversorgung der Verletzten wurde von Sanitätssoldaten auf Verwundeten-Hilfsplätzen durchgeführt. - © Archiv Biwald

Medizingeschichte

Der Körper als Schlachtfeld6

  • Der Verlauf des Ersten Weltkriegs lässt sich auch als Geschichte der Krankheiten und Verwundungen erzählen. Verletzungen an Leib und Seele nahmen Ausmaße an, die bis dahin unbekannt waren.

Der Russisch-Japanische Krieg 1904/05 und die beiden Balkankriege 1912/13 boten k.u.k. Militärärzten Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln. Sie schlossen sich den Hilfsexpeditionen der Rotkreuzvereine auf dem Weg nach Bulgarien an. Sämtliche Schulgebäude in Sofia waren 1913 mit Verwundeten und Kranken überfüllt und so konnten die... weiter




Frauenschicksale

Die Narben des Krieges

  • Anna Hope: "Abgesang" - ein Anti-Kriegsroman.

Fünf Tage im November 1920: London erwartet die Ankunft des unbekannten Soldaten, dessen Sarg stellvertretend für die vielen Kriegstoten aus Frankreich heimgeholt wird. Mit Spannung erwartet von der Bevölkerung, darunter die Mutter eines gefallenen Soldaten, die Schwester eines ehemaligen Offiziers und die Schwester eines Kriegsversehrten... weiter




Eine für ein Familienmitglied verfertigte Zeichnung am Totenbett des Kaisers von Franz von Matsch, Skizze, Schönbrunn, 23. November 1916. - © Archiv Stadler

Kaiser Franz Joseph

Psychogramm einer Legende19

  • Vor 100 Jahren starb Kaiser Franz Joseph I. Ein Versuch, seine Persönlichkeit, sein Umfeld und seine Entscheidungen zu verstehen.

Im November 1916 herrschten überall drückende Sorgen: In der Neunten Isonzoschlacht 10000 k.u.k. Soldaten gefallen; Russlands Kampfkraft schien ungebrochen, nur am Nebenkriegsschauplatz im Südosten Erfolge; der dritte Kriegswinter brach an. Die Versorgung mit Kriegsmaterial und Lebensmitteln wurde immer schwerer. Die 5... weiter




Bildbericht von Adlers Verhaftung aus der "Illustrirten Kronen Zeitung" (1916). - © anno.onb

Geschichte

Ein Pazifist als Mörder12

  • Am 21. Oktober 1916 wurde der österreichische Ministerpräsident Karl von Stürkgh erschossen. Sein Mörder, der Sozialist Friedrich Adler, wurde nach kurzer Haft begnadigt.

Reichsgraf Karl von Stürgkh, seit dem Jahr 1911 Ministerpräsident der "österreichischen" (cisleithanischen) Reichshälfte, hatte soeben ein spätes Mittagsmahl vollendet und trank noch einen Likör mit zwei Herren. An den spärlich besetzten Nebentischen im Restaurant des Hotels Meißl & Schadn am Neuen Markt saßen Offiziere... weiter




Egon Schiele auf der berühmten Aufnahme, die Josef Trcka 1914 von ihm gemacht hat. - © Schiele Museum/Sammlung Gradisch

Egon Schiele

Porträtist in Uniform2

  • Einem Einsatz an der Front entging Egon Schiele 1914 zwar, als bedingt tauglicher Soldat musste er aber Wach- und Schreibdienste leisten, bei welchen er seine Darstellungskünste mittels Phantasie verfeinerte.

Wer sich den am 12. Juni 1890 in Tulln geborenen Maler Egon Schiele vor 100 Jahren vorstellen will, sieht vor dem geistigen Auge einen hageren Mann mit kurzgeschorenem Haar in der einfachen, grauen k.u.k. Felduniform, der seinen Dienst als Wachsoldat ableistet... weiter




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