• 24. September 2018

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Schlagwortsuche

Die Klage einer muslimischen Lehrerin in Berlin wurde abgewiesen. - © Wiener Zeitung

Deutschland

Berliner Lehrerin darf nicht mit Kopftuch unterrichten8

  • Arbeitsgericht wies Klage der muslimischen Lehrerin ab.

Berlin. Das Berliner Arbeitsgericht hat die Klage einer muslimischen Lehrerin abgewiesen, die an einer Grundschule der deutschen Hauptstadt mit Kopftuch unterrichten wollte. Mit der Entscheidung bestätigte das Gericht am Mittwoch überraschend klar das Neutralitätsgesetz des Bundeslandes Berlin... weiter




Das Kopftuch-Emoji , initiiert von einer Schülerin der Vienna Inter- national School. - © apa/Helmut Foringer

Leserbriefe

Leserforum4

Diskussionen um das islamische Kopftuch Wie man Aussagen "aufgeklärter" Muslime entnehmen kann, handelt es sich beim Kopftuchgebot um kein religiöses Symbol, sondern nur um Unterdrückung des weiblichen Geschlechts unter religiösem Vorwand. Daher ist bei einer Verbotsdiskussion der Vergleich mit echten Religionssymbolen... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. Foto: Daniel Novotny

Gastkommentar

Das Kopftuchverbot und seine Ambivalenz37

  • Über symbolische Maßnahmen.

Dem überrumpelten Bildungsminister Heinz Faßmann verdanken wir das eindeutigste Wort: Das geplante Kopftuchverbot für Kindergärten und Volksschulen sei eine "symbolische Maßnahme". Was aber bedeutet das? Die Zahl der betroffenen Mädchen ist unbekannt. Man weiß nur, dass es kein Massenphänomen ist... weiter




- © Fotolia / chombosan

Kopftuch

Der Kampf um ein politisches Symbol31

  • An Schulen und Kindergärten ist man von der integrativen Wirkung des Kopftuchverbots wenig überzeugt.

Wien. "Ich trete für die bundesweite Einführung eines Kopftuchverbots in Kindergärten und Volksschulen ein", sagte Vizekanzler Heinz-Christian Strache am Ostersamstag in einem "Krone"-Interview. Wenn man nicht bei den Jüngsten mit Integration anfange, dürfe man sich nicht wundern, wenn "wir sie als Jugendliche bereits verloren haben"... weiter




Geht es nach Kurz, wird es beim angestrebten Kopftuchverbot nicht bleiben. Es brauche ein Bündel an Maßnahmen und nicht eine, die alles löst, betonte er. - © APAweb, Georg HochmuthVideo

Kopftuch

Kurz hofft auf SPÖ16

  • Bundeskanzler will aber nicht verhandeln.
  • Strache: "Wir wollen keine Parallelgesellschaften".

Wien. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hofft beim geplanten Kopftuchverbot in Kindergärten und Volksschulen auf Unterstützung der SPÖ. Von einem politischen Abtausch, etwa gegen ein "Integrationspaket", hält er allerdings nichts, wie er am Mittwoch nach dem Ministerrat klar machte... weiter




- © dpa

Religion

"Wir streiten auf den falschen Plätzen"26

  • Ein Blick auf die Auswirkungen von Religion in Kindergärten und Schulen aufgrund der aufgeheizten Debatten über Kopftuch, Essen, Symbole und Rituale zeigt: Das Problem liegt im Grunde woanders.

Wien. Etwas hatte sich verändert. Nicht viel. Aber doch. Die Lehrerin lässt ihren Blick über ihre Klasse schweifen. Das ist es. Die 13-jährige D. sitzt plötzlich mit Kopftuch auf ihrem Platz. Niemand ist verwundert. Niemand kümmert sich darum. Die Kinder sind laut, aufgeregt und tauschen sich über Ferienerlebnisse aus... weiter




- © fotolia/timdavidcollection

Gesellschaft

Neues Vokabular für ein soziales Wörterbuch13

  • Wir brauchen neue Regeln für den Umgang miteinander, lautet der Tenor aktueller Debatten vom Kopftuch bis zu MeToo. Vom Balanceakt zwischen dem kleinsten gemeinsamen Nenner und der absoluten Toleranz größtmöglicher Vielfalt.

Für das konfliktfreie Zusammenleben von Menschen braucht es Regeln - auch jenseits gesetzlicher Bestimmungen. Das gilt für eine Paarbeziehung ebenso wie für die ganze Gesellschaft. Verändert sich etwas an deren Zusammensetzung oder Verfasstheit, hat das Auswirkungen auf die Spielregeln... weiter




Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Gastkommentar

Verhüllte Missverständnisse19

  • In westlichen Ländern solidarisiert man sich mit den iranischen Frauen aus den falschen Gründen.

Die Kopftuch-Rebellion in Teheran und anderen Städten wurde in den Online-Foren begeistert begrüßt, aber ziemlich missverstanden. Denn hierzulande wollen viele glauben, dass die Frauen gegen das Kopftuch sind, dass sie also durch die Abnahme desselben oder das bloße Schwenken einer Textilie an einer Stange für eine westliche Lebensweise eintreten... weiter




Kleidervorschriften

Befreit euch doch selber!43

  • Dieser Stofffetzen hätte schon längst verboten werden müssen. Aber auch Türkis-Blau wird sich nicht trauen, wetten?

Große Hoffnungen haben sie in ihn gesetzt. Und dann enttäuscht er sie so, der Basti. Dabei haben sie seine neue Volkspartei vielleicht sogar bloß deshalb gewählt, damit sie endlich jemand befreit. Von diesem blöden Fetzen. Das ist nämlich nicht einfach nur ein Stückl Stoff. Es ist ein Symbol des politischen Patriarchats, der Geschlechterapartheid... weiter




Clemens M. Hutter war Auslandschef der "Salzburger Nachrichten".

Gastkommentar

Musliminnen begehren auf

  • Der Iran will weibliche Kritik an der Männerherrschaft nicht ignorieren, in Saudi-Arabien dürfen Frauen endlich Auto fahren.

Der streng schiitisch-islamische Iran erregt Aufsehen, weil er drei Dutzend Frauen verhaften ließ, die aus Protest gegen staatliche Vorschriften kein Kopftuch trugen. Hingegen gestattet das ultrakonservativ sunnitisch-islamische Saudi-Arabien jetzt den Frauen das bisher streng verbotene Autofahren... weiter




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