• 22. Oktober 2018

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Schlagwortsuche

War ein Theoretiker der ideologischen Unterwerfung des Subjekts - und verstand sein Leben als Selbstzerstörungsprozess: Louis Althusser (1918-1990), hier im Jahr 1978. - © Gamma-Rapho via Getty Images

Philosophie

Klassenkampf in der Theorie17

  • Zum 100. Geburtstag des französischen Philosophen Louis Althusser, der zentralen Figur in der geistigen Nachkriegsgeschichte des Landes.

"Von Anfang an habe ich mich hinsichtlich der Philosophie unwiderruflich in einer kritischen, ja destruktiven Position gesehen", schrieb Louis Althusser in seinem autobiografischen Text "Die Zukunft hat Zeit". Der akademischen Philosophie stand er kritisch gegenüber... weiter




Die Hölle hat viele Gesichter. - © Lukas Gojda - stock.adobe.com

In der Hölle

Höllische Augenzeugen14

  • Die Hölle ist eine menschliche Erfindung. Eine Reise mit dem Philosophicum Lech zu den Kulturen des Unerträglichen.

Lech. Die Hölle ist eine Eiswüste am Grund der Unterwelt. Die Hölle, das ist der infernalische Feuerschlund im Jenseits, in dem entstellte Henkersknechte ewig Gefangene martern, die vom Jüngsten Gericht verdammt wurden. Die Hölle ist ein absolut irdischer Ort, und doch das gewaltsame Isoliertsein von der Welt... weiter




- © Mirjam KlukaInterview

Familie

Widerständiges Versuchslabor Familie7

  • Philosophin Barbara Bleisch analysiert, warum wir unseren Eltern nichts schulden - und wir sie mehr brauchen als je zuvor.

Familie kann sich als schlimmste aller Höllen erweisen. Noch dazu als eine, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Vater, Mutter, Geschwister und Kinder sind exklusive Relationen, die weder frei wählbar noch austauschbar sind. Die Schweizer Philosophin Barbara Bleisch hat sich die Beziehung zwischen Eltern und Kindern näher angeschaut... weiter




Ästhetik

Schönheit liegt doch nicht im Auge des Betrachters7

  • Wir sehen sie schnell und sie folgt einfachen Regeln.

New York/Wien. (est) Schönheit fasziniert. Sie beeinflusst Entscheidungen und finanzielle Ausgaben und wir schenken ihr Zeit. Menschen suchen stundenlang nach dem Schönen, wollen es erwerben und es steigern. Dabei liegt die Schönheit im Auge des Betrachters, heißt es... weiter




Hat zeit seines Lebens die Sprache zum Gegenstand des Philosophierens gemacht: Ludwig Wittgenstein (1889-1951). - © Wittgenstein Archive Cambridge / dpa

Philosophie

Traktat eines Unorthodoxen17

  • Trotz der Verweigerung eines systematischen Werks ist Ludwig Wittgenstein bis heute einer der einflussreichsten Philosophen.

Ludwig Wittgenstein zählt zu den einflussreichsten und faszinierendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Seine Wirkung reicht in die gesamte Welt der Gegenwart - und er war eine der schillerndsten Figuren der österreichischen Geistesgeschichte. Er entstammte einer reichen, teilweise jüdischen bürgerlichen Familie mit acht Kindern... weiter




Mathematiker Sigmund: "das Verdeckte hervorkehren". - © Rainsborough

Philosophie

"Die Mathematik als Lebensform"9

  • Sind Zahlen eine Art zu denken? Philosoph Wittgenstein untersuchte die mathematische Sprache.

Kirchberg. Beim 41. Wittgenstein Symposium in Kirchberg am Wechsel diskutieren Experten bis 11. August zum Jahresthema "Die Philosophie der Logik und Mathematik". Der Wiener Mathematiker Karl Sigmund gibt im Gespräch mit der "Wiener Zeitung" Einblicke in das mathematische Denken des Philosophen... weiter




Wittgenstein - © Arturo Espinosa / Eugenio Hansen - CC 4.0

Philosophie

Sprache verstehen7

  • Philosophie, die stets aktuell ist: Mit Ludwig Wittgenstein befasst sich ein Symposium in Kirchberg am Wechsel.

Wien/Kirchberg. Viele Unstimmigkeiten entstehen, wenn wir nicht wissen, wie wir klar sagen können, was wir meinen. Ludwig Wittgenstein könnte helfen. Der 1889 in Wien geborene Philosoph war Experte dafür, wie leicht beim Philosophieren etwas schiefgehen... weiter




Hier wartet man vergeblich auf sein Essen: Einer der über Wien verteilten "Godot"-Schriftzüge bei einem längst aufgegebenen Wirtshaus in der Blindengasse in der Josefstadt. - © Christina Böck

Godot

Worauf warten wir noch?15

  • Godot ist aufgetaucht und wir haben es nicht mitbekommen. Eine Bestandsaufnahme des Warteverhaltens.

"Abwarten und Teetrinken." Wann hat man diese großmütterliche Plattitüde im Zeitalter von Selbstbedienungskassen und Expresslieferungen eigentlich zum letzten Mal gehört? Und warten Estragon und Wladimir überhaupt noch auf Godot? Vermutlich nicht. Sonst wäre ihnen aufgefallen, dass er schon längst da war... weiter




- © Brill/ullstein

Interview

"Die Sprache ist das Fundament"5

  • Der Autor und Philosoph Wolfram Eilenberger über das Gemeinsame und Trennende im Denken von Wittgenstein, Heidegger, Benjamin und Cassirer.

"Wiener Zeitung": Herr Eilenberger, in Ihrem Buch "Zeit der Zauberer" beschreiben Sie die außerordentliche philosophische Produktivität, die in den Jahren zwischen 1919 und 1929 entstand. Welche Philosophen waren dafür verantwortlich? Wolfram Eilenberger: Man kann sagen... weiter




Vorsicht gegenüber dogmatischen Deutungen der Welt: Stanley Cavell (1926-2018). - © Harvard Univ.

Philosophie

Die Aufwertung des Gewöhnlichen5

  • Ein unkonventioneller Grenzgänger zwischen Philosophie, Literatur und Hollywoodfilmen: Ein Nachruf auf den amerikanischen Philosophen Stanley Cavell.

"Philosophen nach meinem Herzen werden versuchen, den Gedanken verständlich zu machen, dass es, selbst wenn sie solche Antworten nicht erhalten können, es dennoch Arten des Denkens gibt, die es wert sind, dass wir unsere Lebenszeit darauf verwenden, sie zu entdecken"... weiter




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