• 23. April 2018

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Eine Mischung von Natur und Kultur, von Menschlichem und Nicht-Menschlichem: der Fushimi- Inari-Taisha-Schrein in Kyoto, wo in Emanuele Coccia die Idee reifte, das Buch "Die Wurzeln der Welt" zu schreiben. - © Wolfgang Kaehler/LightRocket via Getty Images

Interview

"Pflanzen stellen den Ursprung der Welt dar"21

  • Der Philosoph Emanuele Coccia über die einzigartige Weise, wie Pflanzen das Antlitz der Welt geformt haben, seine Kritik an Veganern - und warum er Efeu hasst.

"Wiener Zeitung": Geht Ihnen als Pflanzenfreund das Herz auf, wenn Sie Zimmerpflanzen auf der Fensterbank sehen? Emanuele Coccia: Ehrlich gesagt, kommt es darauf an, um welche Pflanzen es sich jeweils handelt. Die Philosophin Hannah Arendt sagte einmal: "Es gibt nicht die Liebe zur Menschheit, sondern Liebe bezieht sich immer auf bestimmte Personen... weiter




Ungleiche Machtverhältnisse am Markt überschatten die Theorie der rationalen Entscheider, meint Lisa Herzog.

Liberalismus

"Die EU ist unsere größte Hoffnung"12

  • Die Philosophin Lisa Herzog über Vor- und Nachteile des Liberalismus und das wackelige Primat der Politik.

"Wiener Zeitung": Frau Herzog, in Ihrem Buch "Freiheit gehört nicht nur den Reichen" haben Sie für einen "zeitgemäßen Liberalismus" plädiert. Ist der gegenwärtige Liberalismus denn unzeitgemäß? Lisa Herzog: In gewissem Sinne ja. Der Liberalismus wurde lange Zeit extrem individualistisch verstanden, als etwas... weiter




Ratgeber

Mutig neue Wege beschreiten

  • Bernhard Moestl: "Handeln wie ein Shaolin" oder: Trau dich, dein Leben zu ändern, aber ändere es nicht nur um der Veränderung willen.

Schon sehr lange befasst sich Bernhard Moestl (Jahrgang 1970) mit der Philosophie der Mönche in Shaolin und lässt sie in seine Coachings einfließen. Jetzt fasst er die für ihn wichtigsten Erkenntnisse in einem neuen Buch zusammen, genauer gesagt sind es "acht Schritte zu gelungener Veränderung"... weiter




Der Anbruch der Nacht eröffnet einen anderen Zeitraum: "Die Toteninsel II" von Arnold Böcklin, 1880, Metropolitan Museum of Art, NY. - © wikimedia commons

Kunstgeschichte

Labyrinthe der Dunkelheit4

  • Die surrealen Welten des Schlafes, des Traumes und der Grenzüberschreitung haben Künstler stets inspiriert: Zur Kulturgeschichte der Nacht.

"Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht?" Diese Frage stellt das poetische Ich in den "Hymnen an die Nacht" des Dichters Novalis. Das Phänomen der Nacht ist vielschichtig: Es ist die Welt der Schlafes, des Traumes, der Grenzüberschreitung. Der Anbruch der Nacht eröffnet einen anderen Zeitraum... weiter




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Roman

Eine Arbeitslosenelegie14

  • Isabella Breier: "DesertLotusNest" - eine literarische und philosophische Odyssee als zynische Satire über unsere Leistungsgesellschaft.

Der fiktive Philosoph Antoine Bachsirad (1879 bis 1979) und seine "Odyssee"-Analysen sind der Dreh- und Angelpunkt für Isabella Breiers neuen Roman "DesertLotusNest", der sich auf drei Ebenen abspielt: Es gibt drei Hauptprotagonistinnen, die jede ihre ganz eigene Odysee erleben... weiter




Michel Foucault - © APAweb/AFP

Philosophie

Michel Foucaults letztes Buch veröffentlicht21

  • Der vierte Band von "Sexualität und Wahrheit" beschäftigt sich mit dem Christentum und der Sexualität.

Paris. Der vierte Band von Michel Foucaults Werk "Sexualität und Wahrheit" ist fast 34 Jahre nach dem Tod des französischen Philosophen erschienen. Am Freitag veröffentlichte der französische Verlag Gallimard das Buch mit Namen "Les aveux de la chair" ("Die Geständnisse des Fleisches")... weiter




Fachmann für Vermögensfragen: Arthur Schopenhauer. - © Daguerreotypie 1852, Wikimedia Commons

Philosophie

"Geld allein ist das absolut Gute"5

  • Der Philosoph Arthur Schopenhauer entstammte einer vermögenden Familie und war selbst ein geschickter Geschäftsmann, der seinen Besitz zu vermehren verstand.

Die Finanzkrise, die vor einiger Zeit, nicht ganz unverschuldet, über uns gekommen ist, hätte Arthur Schopenhauer zum Anlass genommen, einmal mehr als Philosoph aufzutreten, der nicht nur über Gott und die Welt Bescheid weiß, sondern auch Fachmann für Vermögensfragen ist... weiter




Raffaels berühmtes, 7,70 m breites Fresko "Die Schule von Athen" (1510 bis 1511 im Vatikan für Papst Julius II. verfertigt), das im Sinne der Renaissance das antike Denken als Ursprung der europäischen Kultur, ihrer Philosophie und Wissenschaften verherrlicht. - © gemeinfrei

Philosophie

"Du kannst alles, was du willst"11

  • Die Philosophie des italienischen Humanismus gehört zu den Grundlagen des modernen Denkens. Denker wie Petrarca oder Pico della Mirandola entwickelten eine neue Vorstellung von der Würde des Menschen.

"In der Renaissance erhebt sich in Italien mit voller Macht das Subjektive, der Mensch wird geistiges Individuum und erkennt sich als solches", schrieb der Historiker Jacob Burckhardt in seinem Standardwerk "Die Kultur der Renaissance in Italien". Mit dieser Hinwendung zum Individuellen vollzog sich der Epochenbruch zum "dunklen Mittelalter"... weiter




Entstammte altem italienischen Adel: Giacomo Leopardi (1798-1837). - © Wikimedia/gemeinfrei

Literatur

Philosophisches Lehrgespräch1

  • Giacomo Leopardis "Opuscula Moralia", eine Sammlung eleganter fiktiver Dialoge, ist ein großes, anspruchsvolles Lebens- und Menschen-Buch.

Die Leopardis waren ein stolzes altes italienisches Adelsgeschlecht. Seit dem 13. Jahrhundert in Recanati ansässig, einer Provinzstadt in den Marken, leitete sich ihr Stolz von den Posten ab, die viele von ihnen am Heiligen Stuhl innehatten, gehörten doch die Marken zum Kirchenstaat... weiter




In Barcelona wurde gegen Polizeigewalt beim Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens protestiert. - © ap/Bob Edme

Leserbriefe

Leserforum1

Zum Gastkommentar von Balazs Csekö, 4. Oktober Staatliche Gewalt in einem demokratischen Staat Dem Gastkommentar über die unsägliche Gewaltorgie der spanischen "Unsicherheitskräfte" in Katalonien kann ich vollinhaltlich zustimmen. Wir haben in Europa den Faschismus und den Kommunismus überwunden... weiter




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