• 22. Februar 2018

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Schlagwortsuche

- © Fiedels/FotoliaInterview

Entfremdung

Wie lebt man sein eigenes Leben?16

  • Das Unbehagen an gesellschaftlichen Verhältnissen ist keine Privatsache, sagt die Sozialphilosophin Rahel Jaeggi.

In den Debatten der 1960er und 70er Jahre war Entfremdung ein wichtiger Begriff, um gesellschaftliche Missstände zu kritisieren. Man sprach von falschen Bedürfnissen in der Konsumkultur, von entfremdeter Arbeit in den Fabriken und hatte die Vision einer vom Zwang befreiten Gesellschaft... weiter




Gleißnerische Raubtierschönheit: Das Meer, bevorzugter Bildspender der Philosophie. - © Robert Bressani

Kulturwissenschaft

Chiffren der Entgrenzung1

  • Das Meer, die Wolken, der Turm: Drei mitreißende Bücher loten die philosophische Dimension und Symbolik von Natur und Technik aus.

"Wohlauf! Hier ist mein Vorgebirg und da das Meer: das wälzt sich zu mir heran, zottelig, schmeichlerisch, das getreue alte hundertköpfige Hunds-Ungethüm, das ich liebe." Also sprach Nietzsches Zarathustra. Faszinierend und zugleich furchtbar sei dem Menschen das Meer in seiner gleißnerischen Raubtierschönheit... weiter




Professor Michel Maffesoli in seiner Pariser Wohnung. - © Maffesoli

Philosophie

Soziologie der Ekstase9

  • Seit Jahrzehnten arbeitet der französische Soziologe Michel Maffesoli an einer Theorie des Dionysischen. Porträt eines Wissenschafters, der die Zweckrationalität der Moderne ablehnt.

Michel Maffesoli gilt als Enfant terrible der französischen Soziologie. Sein Forschungsgebiet bezieht gesellschaftliche Randzonen mit ein, die von der universitären Soziologe sonst kaum betreten werden. Für ihn zählen konkrete Intensitätserlebnisse, die er bei Rave Parties, in Diskotheken oder bei Demonstrationen macht... weiter




Brillant im Analysieren, maßlos im Beschreiben: der Autor und Philosoph Jonas Lüscher. - © Ullsteinbild/Schiffer-Fuchs

Literatur

Ein Tableau aus Standbildern4

  • Zu viel Gelehrtheit und Detailfreude: Dem ambitionierten Roman "Kraft" des Schweizer Autors und Philosophen Jonas Lüscher fehlt es an erzählerischer Lust und Ökonomie.

Auf die Frage, wie man einen Film am besten beginnt, meinte ein Produzent einmal: "Mit einem Erdbeben - und dann langsam steigern . . ."In Jonas Lüschers Roman "Kraft" muss man auf solch einen dramatischen Einstieg fast bis zum Schluss warten. Erst ab Seite 211 (von 237) beginnt die Erde zu beben - und auch da nur zum Schein... weiter




Der polnische Schriftsteller Witold Gombrowicz war ein intellektueller Störenfried par excellence. - © Ullstein Bild/Garthe

Philosophie

Unangenehme Zeitgenossen6

  • Der intellektuelle Störenfried mag seiner Umgebung unsympathisch sein, sein nonkonformes Verhalten trägt jedoch zur kritischen Belebung und Weiterentwicklung des Denkens bei.

Im Alltag sind Störenfriede nicht sehr erfreulich. Als entfesselte politische Extremisten oder Hooligans, die randalieren, Autos anzünden und wahllos Passanten attackieren, verbreiten sie Angst und Schrecken. Sie wüten in rituellen Zerstörungsorgien - etwa am 1... weiter




Adolf Frohners "Hommage an eine Jungfrau" ist derzeit in der Kremser Ausstellung "Abenteuer Wirklichkeit" zu sehen, die Wolfgang Müller-Funk mit dieser Rede eröffnet hat. - © Peter Böttcher/ forum frohner

Philosophie

Hunger nach Realität

  • In der Kunst, der Philosophie und der technisierten Lebenswelt artikuliert sich immer wieder neu die Sehnsucht nach jener unmittelbaren "Wirklichkeit", die uns zugleich verloren zu gehen droht.

Wörter und Worte wie Realität, Wirklichkeit, real, wirklich oder auch Realismus sind sprachliche Fallen, in die wir beim Denken hineinstolpern. Wie viele ähnliche Begriffe sind sie sowohl deskriptiv als auch normativ. So ist der realistische Mensch eben einer, der nah an der Wirklichkeit und kein Träumer oder keine Träumerin ist... weiter




Gisela von Wysocki und Theodor W. Adorno in einer Bildmontage. - © Barry Lynch/Suhrkamp (li., klein); Ullstein Bild

Literatur

Atempause der Wirklichkeit

  • Die deutsche Autorin Gisela von Wysocki, ehemals Schülerin von Theodor W. Adorno, bringt uns den Philosophen aus origineller Roman-Perspektive näher.

Man kann sich das heute nicht mehr so recht vorstellen: Ein Philosoph, äußerlich eher unscheinbar, tritt in vollen Sälen auf, und man hört ihm gebannt zu, auch oder gerade weil manches, was er in pointierter Rede anbietet, nicht unmittelbar einleuchtend ist. Theodor W... weiter




Sachbuch

Von Kindern lernen2

  • Van Bo Le-Mentzel: "Der kleine Professor" - wie ein Vater durch seinen dreijährigen Sohn das Leben sieht.

Wer kleine Kinder daheim hat, weiß, wie anstrengend sie sein können. Wie sie ihre Eltern in den Wahnsinn treiben können. Welche Sachen sie anstellen können. Umso wichtiger ist das neue Buch des deutsch-laotischen Architekten Van Bo Le-Mentzel, zu dem ihn sein inzwischen dreijähriger Sohn inspiriert hat... weiter




Nietzsche hat den Helligkeitsabstufungen der Tageszeiten unterschiedliche Erkenntnisleistungen zugesprochen . . . - © Fotolia/WZ

Philosophie

Lauter helle Dinge2

  • Lichtmetaphern waren nicht nur für Nietzsche Sinnbilder der Erkenntnis: Beiträge zur Philosophie des schönen Scheins.

Als der Philosoph Friedrich Nietzsche, ein an sich unglücklicher Mensch, der sich das Glück seines Wissens mit der Macht lebensbedrohlicher Zumutung erkaufte, in den Erinnerungen suchte, die ihm Klarheit eingaben über den anscheinend schicksalhaften Verlauf seiner Existenz, da fiel ihm eine Begebenheit ein, die sich im Hochgebirge zugetragen hatte... weiter




Der Philosoph auf einer historischen Radierung mit französischen Vornamen. - © Wikimedia Commons

Philosophie

Größtmögliche Vollkommenheit6

  • Vor 300 Jahren starb der Philosoph und Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz.

"Beweise in der Gottesfrage zu entwickeln, an der Harmonie der Welt teilzuhaben, den Aufbau des Universums und die Naturgesetze einigermaßen zu erkennen, den eigenen Willen zu beherrschen und den Willen anderer Menschen zum Guten zu beeinflussen, das muss man unter die höchsten Güter des irdischen Lebens rechnen"... weiter




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