• 15. Februar 2019

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Schlagwortsuche

Hans-Paul Nosko, geboren 1957, lebt als Journalist und Glossist in Wien. - © Robert Newald

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Sportliche Rückkehr des "Wir"10

Es war vor einigen Wochen in der "Sportschau" der ARD, als Präsentator Alexander Bommes einen bemerkenswerten Satz fallen ließ. Zur Erklärung für alle, die sich nicht für die angeblich schönste Nebensache der Welt interessieren: Hier werden Samstag abends Woche für Woche spannende Reportagen und profunde Hintergrundinformationen zum deutschen... weiter




Andreas Wirthensohn, geboren 1967, lebt als freier Lektor, Übersetzer und Literaturkritiker in München.

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Meine Weihnachten mit Alexa8

Ach, was wäre Weihnachten ohne Geschenke! Da können die eitlen Konsumverächter noch so schimpfen und mit ihrem Moralzeigefinger wedeln - ich lasse mir die Freude am Schenken und Beschenktwerden nicht nehmen. Selbst Dinge, die ich schon habe, ringen mir ein freudiges Lächeln ab - es ist die Geste, die zählt, nicht der Inhalt... weiter




Hans-Paul Nosko, geboren 1957, lebt als Journalist und Glossist in Wien. - © Robert Newald

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Siebziger-Revival mit "Du"10

Bis in meine Elterngeneration war das noch ein großes Ding: Man wird mit jemandem "per Du". Auch unter Gleichaltrigen ging dies nicht von heute auf morgen: Unabdingbar war zunächst eine Phase gegenseitiger Erprobung, auf die, so sie für beide Seiten zufriedenstellend verlaufen war, der Wechsel vom "Sie" auf das "Du" vollzogen werden konnte... weiter




Irene Prugger, geboren 1959, lebt als Schriftstellerin und freie Journalistin in Mils in Tirol.

Glossen

Lob der Differenzierung11

Entweder . . . oder! Du musst dich entscheiden, du kannst nicht beides haben, hörte ich oft in meiner Kindheit und Jugend. Dann entschied ich mich notgedrungen - entweder für das gelbe oder rote Kleid, für die schwarzen oder braunen Schuhe, für das Schoko- oder das Erdbeereis... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

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Alte Freunde5

Meine Freundin E. erzählte, sie höre nicht mehr hin, wenn die Freunde erklärten, wie kompliziert die innenpolitische Lage sich in ihren Augen darstelle. Früher habe sie öfter etwas eingebracht, nachgefragt oder zumindest versucht zu verstehen, aus welcher Warte argumentiert werde. Nun sagt sie nichts mehr... weiter




Glosse

Ansichtskarten-Revival8

Die österreichischen Postkästen gehörten jahrzehntelang zu jenen Gegenständen im öffentlichen Raum, die mir ein schlechtes Gewissen verursachen konnten, schlimmer noch als Beichtstühle es je vermocht hätten. Das signalhafte Gelb hatte eindeutigen Aufforderungscharakter: Es wird Zeit... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne". Sein neues Buch mit zahlreichen Kolumnen (unter anderem auch aus der "Wiener Zeitung") heißt "Lexikon der Nichtigkeiten" und ist im Satyr-Verlag (Berlin) erschienen.

Glossenhauer

Alte Ehepaare8

  • Das Private ist politisch, sagt man. Manchmal glaubt man, gar nicht sehr.

Kommunikation unter Partnern ist eine komplizierte Angelegenheit. Interessenausgleich, Respekt und die Bedürfnisse des Gegenüber wollen beachtet werden. Das ist in der Politik so, wie auch im Privaten. Ein älteres Ehepaar kommt aus dem Speisewagen zurück. Sie setzen sich ächzend. Es herrscht Schweigen... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Glosse

Sprachinstitut des Bundesheeres erhält Kulturpreis14

  • Die Sprachschulungen für Wehrpflichtige deutscher und anderer Muttersprache gelten als vorbildlich und preiswürdig.

Bisher haben nur Insider davon gewusst. Aber vor kurzem hat mir ein Kollege eine Presseaussendung aus Deutschland zukommen lassen, die für mich jetzt ein Anlass ist, über eine gute Sache und ein erfolgreiches Projekt ausführlich zu berichten. "Der Institutionenpreis Deutsche Sprache geht heuer an das Sprachinstitut des Österreichischen Bundesheeres... weiter




Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.

Sprachschätze

Bevor man sich das Maul zerreißt5

  • Plappern, schwatzen, schwafeln: Reden wird als angenehm empfunden, zuhören - zumindest aus etymologischer Sicht - offenbar weniger.

Reden bedeutete ursprünglich zählen, wie das Erzählen, "das Aufzählen". Kommunikation ist grundsätzlich neutral, vom lateinischen Verb communicare für mitteilen, teilen, "gemeinschaftlich machen" - ein Wort, das es im Deutschen schon seit dem 16. Jahrhundert gibt, wenn auch selten verwendet: Ständig gebraucht wird es erst seit dem 20... weiter




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Es läutet an der Tür - oh je!2

  • diarium

Jetzt kommt wieder die "Wer-klopfet-an"-Zeit. "Wer klopfet an?" - "Oh zwei gar arme Leut! - "Was wollt ihr dann?" - "Oh gebt uns Herberg heut!". . . Nein, um Herberge fragen die Leute zum Glück nicht an, die bei mir vor der Tür stehen. Sie klopfen auch nicht an, sie bedienen die Hausglocke, was mich ein wenig irritiert aufhorchen lässt... weiter




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