• 20. September 2018

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Pop-CD

Verzweiflung

  • Musik über den Verfall: Neues von Bosse-de-Nage.

Vom ersten Ton an herrscht Verzweiflung. Nach dem Meisterwerk "All Fours" thematisieren Bosse-de-Nage auf ihrem neuen Album facettenreich den Verfall. Der erste Song - "The Trench" - springt denn auch gleich in einen Schützengraben, dessen tägliche Instandhaltungen und Erweiterungen zu einem Sinnbild menschlicher, sisyphoshafter Existenz werden... weiter




Pop-CD

Unruhe

  • Das neue Album von Mamaleek aus San Francisco.

Angeblich hätten Mamaleek nun den Sprung aus der Anonymität ins Rampenlicht gewagt und seien zum ersten Mal live aufgetreten. Das neue Album der Brüder aus der Bay Area San Franciscos markiert somit eine Wende. Vom Black Metal der Vorgängeralben ist wenig übrig... weiter




Meditation über Vergänglichkeit: Low um Alan Sparhawk und Mimi Parker (vorne). - © Shelly Mosman

Pop

Die finstere amerikanische Nacht6

  • Low haben ihren Sound radikalisiert. Mit einem neuen Album zieht uns die US-Band in ihren Bann.

Ganz zu Beginn kann man sich noch nicht sicher sein, ob nicht eventuell doch das Abspielgerät einen Schaden hat. Die Dichte an nach Kabelbrand klingenden Störsounds und effektbeladen aus dem Hintergrund spukenden Gesangsfetzen, die am Regler einer unwirtlichen, rasch abgemischten Laut-leise-Behandlung ausgesetzt werden... weiter




Pop-CD

Anheimelnd wie Herbstnebel

  • Die US-Band Death Cab For Cutie badet wieder in Melancholie.

Für Bands, die mit aufsehenerregenden Platten debütiert haben, mag Album Nummer zwei oder drei eine schwierige Übung sein. Bei einer Band wie Death Cab For Cutie, deren Uhr erst 2003 mit der vierten LP ("Transatlanticism") richtig zu laufen begann, verschiebt sich die Nagelprobe entsprechend nach hinten... weiter




Welttheater in 38 Minuten: Dirty-Projectors-Kopf David Longstreth. - © Frank Rothenberg

Pop

Nicht weniger als alles

  • Die US-Band Dirty Projectors schickt ihrem disparaten letzten, titellosen Werk mit "Lamp Lit Prose" einen wesentlich zugänglicheren Nachfolger hinterher.

Vermutlich haben selbst sogenannte Insider Dirty Projectors (ohne "the") frühestens seit 2009 auf dem Radar, als sie mit dem Album "Bitte Orca" einen Überraschungserfolg mit Billboard-Top-100-Notierung landeten. Der Longplayer mit dem seltsamen Titel - lässt sich denn ein Killerwal wirklich bitten... weiter




Pop-CD

Flower-Power1

  • Wooden Shjips aus San Francisco und ihr fünftes Album.

Schon das in Stein gehauene Friedenszeichen auf dem bunten Albumcover weist den Weg. "V", das fünfte Album von Wooden Shjips, beschwört den Geist von 1968 und betont den Wunsch nach friedvollem Miteinander von Mensch und Natur. Mit betonter Gelassenheit wird das Motto "einfach einmal los- und sich fallenlassen" ausgegeben und in sieben Songs... weiter




Pop-CD

Opulent1

  • Das Album "In The Rainbow Rain" von Okkervil River.

Seit 20 Jahren gibt es Okkervil River aus Austin, Texas inzwischen schon. Von der Ur-besetzung ist nur noch Mitbegründer Will Sheff übrig geblieben, aber das ist vielleicht gar nicht das Schlechteste. Denn die Zusammenarbeit mit immer neuen Musikern sorgt offenbar dafür... weiter




Pop-CD

Karussellfahrt4

  • Der Schwindel erregende Pop von Foster The People auf Album Nr. 3.

So richtig festlegen lässt sich die US-Band rund um ihren Mastermind, Sänger & Gitarristen Mark Foster bis heute nicht. Nehmen wir nur "Lotus Eater", den vielleicht schmissigsten Song ihres neuen, insgesamt dritten Studioalbums. Der klingt, als hätten sich Phoenix und die Queens Of The Stone Age auf ein Packl gehaut... weiter




Pop-CD

Empörung

  • Der kompromisslose Hardcore-Punk der Downtown Boys.

"Cost Of Living" markiert den bisherigen Höhepunkt im Schaffen der Downtown Boys. Die Band aus Providence, Rhode Island, kann weder ihre lateinamerikanischen Wurzeln verleugnen (auch drei spanische Songs schmücken das Album) noch ihre Empörung über den Zustand Amerikas und der Welt... weiter




Pop-CD

Unheilvoll-gleichnishaft1

  • Gelungene Synthese: Yeasayer und ihr neues Album "Amen & Goodbye".

Immerhin vier Jahre sind seit dem letzten Yeasayer-Album, "Fragrant World", durch die Lande gezogen. Doch bei dieser Ausnahmeband mit dem ausnehmend dämlichen Namen wartet man gerne einmal länger. Auf gewisse Weise mutet "Amen & Goodbye" nun an, als habe die Band ihre bisherige Arbeit frisch überholt und an einigen Stellen mit eigenartigen... weiter





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