• 17. November 2018

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Kernenergie

Belgischer Atomreaktor wegen technischer Probleme vom Netz genommen1

  • Nuklearer Teil von Fehler im Turbinensystem laut Betreiber nicht betroffen

Brüssel. Wegen eines technischen Problems ist der belgische Atomkreaktor Doel-4 vorübergehend vom Netz genommen worden. Das sagte die Betreiberfirma Engie Electrabel am Sonntag. Es handle sich um einen Fehler im Turbinenbetriebssystem, sagte Sprecherin Anne-Sophie Huge. Der nukleare Teil des Reaktors sei nicht betroffen... weiter




Kernenergie

Schweizer entscheiden über raschen Atom-Ausstieg8

  • Volksinitiative peilt Stilllegung bis 2029 an - Meinungsforscher rechnen mit Kopf-an-Kopf-Rennen.

Zürich. Wenn die Eidgenossen am Sonntag zum letzten Mal in diesem Jahr an die Urnen gerufen werden, steht ein Votum über ein emotional aufgeladenes Thema an: Atomstrom. Zwar haben Regierung und Parlament nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima im Jahr 2011 den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen... weiter




EU-Kommissar Carlos Moedas

"Die Zukunft liegt nicht in der Kernenergie"

  • In der Atomfrage geht nach den Worten des Forschungskommissars ein Riss durch Europa.

Brüssel. Die EU wird nach den Worten von Forschungskommissar Carlos Moedas auch künftig keine Entwicklung neuer Atomreaktoren fördern. "Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Wir konzentrieren uns darauf, die Nutzung der Erneuerbaren billiger und effizienter zu machen. Das ist unsere Vision", sagte Moedas der Funke Mediengruppe (Sonntag)... weiter




Belgien

Umstrittener Atomreaktor nach Panne vom Netz2

  • Reaktor Doel 3 musste nur kurz nach Hochfahren von Doel 2 wieder abgeschaltet werden.

Brüssel. In Belgien ist erneut ein umstrittener Atomreaktor wegen einer Panne vom Netz genommen worden. Wie der Betreiber Electrabel mitteilte, wurde im Reaktor Doel 3 bei Antwerpen ein Wasserleck an einem Generator im nicht-nuklearen Bereich der Anlage entdeckt... weiter




Im schwedischen Felslabor Äspö werden die Grundprobleme der Endlagerung erforscht. - © Foto: Arnold

Kernenergie

Ewige Ruhe im Granit4

  • Die skandinavischen Länder stehen der Kernenergie positiv gegenüber. In Schweden und Finnland hat man auch zielstrebig damit begonnen, die schwierige Frage der Endlagerung zu lösen.

Im Südosten Schwedens, gegenüber der Insel Gotland, befindet sich Äspö. Umrahmt von bemoosten Fichtenwäldern liegt ein Gebäudekomplex, der an ein Landschulheim erinnert. Es ist das 1995 eingeweihte "Äspö Hard Rock Laboratory", in dem Forscher für die Tiefenlagerung im potenziellen Wirtsgestein Granit experimentieren... weiter




Das AKW in Temelin hat in Tschechien einen weitaus besseren Ruf als hierzulande. Nun will das Land noch stärker auf Atomkraft setzen. - © APAweb/Peter Endig/dapd

Atomkraft

Drittes Atomkraftwerk für Tschechien?

  • Tschechien will an Atomenergie festhalten.

Prag. Der tschechische Industrie- und Handelsminister Martin Kuba hat bekräftigt, dass Tschechien an der Nutzung der Atomenergie festhalten will. Neben dem Ausbau des Atomkraftwerkes (AKW) Temelin und der Verlängerung der Laufzeit des AKW Dukovany bis zum Jahr 2035 sei es nötig, einen Platz für den Bau eines dritten Atomkraftwerks zu suchen... weiter




Alle vier Reaktoren in Fukushima wurden zerstört. - © EPA

Wissenschaft

Kein "schwarzer Schwan" in Fukushima

  • Wissenschafter-Bilanz zur Katastrophe in Japan fällt äußerst kritisch aus.

Wien. Japan habe noch Glück gehabt, die wahren Folgen der Katastrophe von Fukushima werde man erst in einigen Jahren sehen können, die Kommunikation darüber seitens der Kraftwerk-Betreiber und Behörden sei eine Farce gewesen, und die Stresstests für europäische Kernkraftwerke seien nur eine Alibi-Aktion... weiter




Kernenergie

Radioaktive Stoffe1

  • Gefahr durch radioaktives Jod, Cäsium, Strontium und Plutonium.

Kommt es zu einem Reaktorunfall, dann entweichen aus einem Atomkraftwerk unterschiedliche Stoffe. So werden etwa Edelgase wie Xenon oder Krypton freigesetzt. Diese sind auch bei Einatmen ungiftig. Gefährlich für den Menschen sind indes radioaktives Jod, Cäsium, Strontium und Plutonium, weil der Körper sie mit natürlichen Stoffen verwechselt... weiter




Zuerst ein enormes Versprechen für die Zukunft - Gratisstrom für alle! -, nunmehr der Codename für den apokalyptischen Reiter: Segen und Fluch der Atomenergie. Foto: corbis

Atom

Vom Heilsbringer zum Weltzerstörer

  • Eine harmlose Fahndung nach neuen Elementen veränderte die Welt für immer: Zur Geschichte der Kernenergie von Otto Hahn bis zur Katastrophe von Fukushima.

Wie immer um diese Jahreszeit wurde es am 17. Dezember 1938 in Berlin bereits um 16.00 Uhr dunkel. Im Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie ahnte Otto Hahn wohl nicht, dass heute seine Grundlagenforschung die Welt für immer verändern würde - weil er die Grundlagen für die Atombombe wie auch für die Kernenergie entdeckte... weiter




Kernschmelze

Kernschmelze, GAU und Super-GAU

Der größte anzunehmende Unfall (GAU) in einem Kernkraftwerk bezeichnet den schwersten, unter Einsatz aller Sicherheitssysteme noch beherrschbaren Störfall. Die Umwelt wird dabei nicht über die zulässigen Grenzwerte hinaus mit Strahlen belastet. Von einem "Super-GAU" spricht man hingegen, wenn ein Unfall nicht mehr beherrschbar ist... weiter





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