• 22. Februar 2018

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Schlagwortsuche

"Das Leben ist in Gottes Hand": Vor der Verabschiedung des "Euthanasiegesetzes" kam es im Jahr 2002 zu Protesten. - © reuters

Sterbehilfe

Legal, doch längst nicht unumstritten9

  • Seit 25 Jahren ist Sterbehilfe in den Niederlanden gesetzlich geregelt. Längst ist sie gesellschaftlich akzeptiert.

Amsterdam. Ein halbes Jahr ist es her, da geriet die Sterbehilfe - beziehungsweise "Euthanasie", wie man in den Niederlanden in historisch bedingter Unempfindlichkeit sagt - so richtig in die Schlagzeilen: In Den Haag wurde gerade an einer neuen Koalition gefeilt, und das dickste Hindernis, das es aus dem Weg zu räumen galt, war ein Gesetzesentwurf... weiter




Die Zahl der Bestattungen in Japan steigt. - © Pixabay,CC0 Creative Commons

Gesellschaft

Andrang auf Japans Krematorien1

  • Bestattungen in zwölf staatlich verwalteten Krematorien stiegen innerhalb von zehn Jahren von 20.000 auf 80.000.

Tokio. Japans Bevölkerung schrumpft rapide. Zugleich steigt die Zahl der Bestattungen. Im Großraum Tokio stoßen Krematorien inzwischen an ihre Auslastungsgrenze, wie der japanische Rundfunksender NHK am Montag berichtete. Einer Erhebung des Senders zufolge erhöhte sich die Bestattungen in zwölf staatlich verwalteten Krematorien innerhalb von zehn... weiter




"Kodokushi", wie das einsame Sterben hier genannt wird, trifft im alternden Japan immer mehr Menschen. - © APAweb, afp, Kazuhiro Nogi

Japan

Einsamer Tod30

  • Alljährlich sterben tausende Menschen in Japans Hauptstadt Tokio allein und unbemerkt.

Tokio. In Schutzanzug und Gummihandschuhen betritt Hidemitsu Ohshima eine winzige Wohnung in Tokio. Der Putzmann kämpft mit beißendem Verwesungsgestank und wuselndem Ungeziefer: Hier liegt seit drei Wochen die Leiche eines Menschen, den niemand vermisste - mitten in Tokio, der mit 38 Millionen Einwohnern am dichtesten besiedelten Stadt der Welt... weiter




B33920: Bis zuletzt wurde Manson von seinen Fans verehrt. - © reuters

Charles Manson

Ein düsterer Mythos3

  • Ex-Sektenführer Charles Manson ist tot. Er war in den USA das personifizierte Böse.

Los Angeles/Wien. (red/dpa) Als Charles Manson am vergangenen Sonntag in einem kalifornischen Krankenhaus starb, war er 48 Jahre ununterbrochen im Gefängnis gesessen. Bis zuletzt erhielt der Sektenführer tausende Autogrammanfragen. Er durfte telefonieren, ein Angebot, dass er nutzte, um zu seinen Anhängern zu predigen... weiter




Einsam lebt Pensionist Ham in einer Armensiedlung von Seoul. Um sein Begräbnis wird sich eine NGO kümmern. - © Fabian Kretschmer

Südkorea

Einsamer Tod9

  • Immer mehr Südkoreaner sterben mittellos und sozial isoliert. Ihrer Leichen nimmt sich niemand an. Also landen sie bei Park Jin Ok.

Seoul. Im Seouler Stadtkrematorium ist der Tod ein Massenbetrieb, hochoptimiert und ohne Pausen. Dicht gedrängt schieben sich schwarz gekleidete Trauerzüge durch den Eingang des sterilen Funktionsbaus, an ihrer Spitze tragen sie Porträts der Verstorbenen vor sich her, gefolgt von sperrigen Holzsärgen... weiter




Bulgariens Premier Borissov: "Wir überwachen EU-Außengrenze besser als Griechenland." - © afp/Charlier

Bulgarien

Afghanischer Flüchtling "von Querschläger" getötet

  • Todesfall an Grenze zur Türkei lässt Fragen unbeantwortet. Bulgarisches Grenzregime ist als wenig menschlich bekannt.

Sofia. Vor zwei Jahren sorgten Berichte über unmenschliche Zustände in überfüllten bulgarischen Flüchtlingslagern für internationale Betroffenheit. Zuletzt ist das Land nicht im Fokus der Aufmerksamkeit gewesen - immerhin sind die Camps mit 2397 Menschen nur zu 47 Prozent belegt... weiter




Mittelmeer

Größte Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer: 700 Tote befürchtet7

  • Nur 28 Überlebende.
  • Menschen an Bord meldeten Probleme - Tanker kam zu Hilfe, Fischerboot kippte um.
  • Italien hatte Rettungsmission "Mare Nostrum" Anfang des Jahres beendet.

Rom. 120 Meilen vor der italienischen Insel Lampedusa dürfte sich eine weitere tödliche Flüchtlingskatastrophe ereignet haben: Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet, ist in der Nacht auf Sonntag neuerlich ein Flüchtlingsboot gekentert, vermutlich sind dabei bis zu 700 Menschen ertrunken... weiter




Das Unglück ereignete sich südöstlich von Grenoble. - © Google Maps

Lawine

Zwei österreichische Bergführer festgenommen15

  • Nach Lawinenabgang mit drei Toten - Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung.

Grenoble/Innsbruck. Zwei österreichische Bergführer sind nach dem Lawinenunglück in den französischen Alpen mit drei Toten am Donnerstag festgenommen worden. Es soll nun überprüft werden, ob sie nach der Gesetzeslage als Bergführer tätig sein durften. Ermittelt wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung... weiter





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