• 22. Februar 2019

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"Hitler ist tot, und wir feiern": Der Überlebende Ivan Ivanji bei einer Gedenkfeier im KZ Buchenwald. - © afp/Martin Schutt

Gastkommentar

Tante Jolesch und die Erinnerungskultur2

  • Die Deutschen sind dabei, ihren erbitterten Kampf gegen das Vergessen zu verlieren, die Österreicher reanimieren ihre Staatslüge.

Das Gedenken an die Öffnung der Tore zum KZ-Auschwitz vor 74 Jahren hat einmal mehr gezeigt: Unsere Erinnerungskultur - nämlich die Transformation vom schlechten Gewissen der vorangegangenen Generationen in ein gutes Gewissen der unbelasteten gegenwärtigen und zukünftigen Generationen - hat versagt... weiter




Stephan Roth ist Bibliothekar und Mitglied des Stiftungsvorstandes im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) sowie Mitarbeiter des Niederösterreichischen Landesarchives. In den vergangenen 20 Jahren war er Mitarbeiter an zahlreichen Projekten (darunter Historikerkommission) und Publikationen zu den Themenbereichen NS-Judenverfolgung, Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus sowie Erinnerungspolitik in Österreich. - © Philipp Monihart

Gastkommentar

Wir brauchen aktives Gedenken4

Diesen Samstag wird der Internationale Holocaust-Gedenktag begangen, der an die Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Jänner 1945 erinnert. Es ist ein guter Anlass, sich mit dem Gedenken an die Zeit des Nationalsozialismus zu befassen und damit, wie die Republik seit seiner Überwindung damit umgeht - ein sehr kontroverses Thema in Österreich... weiter




Werner Stanzl ist Publizist und Dokumentarfilmer. - © Barbara Stanzl

Gastkommentar

Fürwahr, Brexit tut not12

  • London inszenierte das Gedenken an den Waffenstillstand von 1918 als Vorlage für Rechtspopulisten.

Zum 100. Jahrestages des Waffenstillstandes zwischen dem Deutschen Kaiserreich und der Entente cordiale gab es bemerkenswerte Rituale des Gedenkens. In Kontinentaleuropa dominierten Niemals-wieder-Gelöbnisse. Die in Paris von Präsident Emmanuel Macron eingeladenen Staatsführer von Kanzlerin Angela Merkel bis Präsident Wladimir Putin ließen die... weiter




Die deutsch-französische Freundschaft wurde beim Pariser Friedensforum einmal mehr bekräftigt.  - © APAweb / Gonzalo Fuentes, AFp

Friedensforum

Europas Agora13

  • Das Pariser Friedensforum soll ein "Davos des Friedens" werden.

Paris. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der Eröffnung des Pariser Friedensforum in Sorge um die Zukunft der Europäischen Union gezeigt. Sie habe Sorge, "dass sich vielleicht wieder nationales Scheuklappendenken ausbreitet, selbst das europäische Friedensprojekt wieder infrage gestellt wird", sagte Merkel... weiter




Warnung vor den Dämonen des Nationalismus: Macron und Merkel versuchten in Paris, das europäische Projekt zu verteidigen.  - © APAweb / Yoan Valat, AFP

Gedenken

Merkel und Macron warnten vor Nationalismus

  • 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: "Die alten Dämonen steigen wieder auf."

Paris. Beim Gedenken an das Ende des verheerenden Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren haben Deutschland und Frankreich eindringlich vor dem erstarkenden Nationalismus und Gefahren für den Weltfrieden gewarnt. "Die alten Dämonen steigen wieder auf - bereit, ihr Werk von Chaos und Tod zu vollenden"... weiter




Der Friedhof von Douaumont bei Verdun kündet vom sinnlosen Sterben.  - © Jean-Pol Grandmot - CC

Gedenken

Erinnerungen an das große Schlachten7

  • Der Erste Weltkrieg ist für Macron eine Mahnung, wie brüchig der Friede sein kann.

Es ist nicht gerade die beste Zeit für einen Wochenendtrip nach Paris. Trübes Novembergrau umhüllt die Stadt der Liebe, feiner Nieselregen durchdringt die Poren. Und dann noch das. "Morgen steht hier alles still", klärt der Portier in einem kleinen Hotel nahe den Champs Elysees auf. Wird wieder gestreikt? Ist es wegen des Feiertags... weiter




Weltkriegsgedenken: Präsident Macron trifft französische Veteranen. - © reuters/Marin

Gedenken

"Lasst uns immer wachsam sein"5

  • Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren: Macron gedenkt mit Trump und Merkel in Paris.

Paris/London. (schmoe) US-Präsident Donald Trump reist extra nach Paris, sein russischer Amtskollege Wladimir Putin und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel kommen ebenfalls an die Seine. Begangen wird das Ende des Ersten Weltkriegs, das sich zum 100. Mal jährt... weiter




SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner hat anlässlich des 80. Jahrestags der Novemberpogrome 1938 betont, dass das Gedenken daran "für die Sozialdemokratie ein bleibender Auftrag ist, Antisemitismus, Rassismus und Hetze mit aller Konsequenz zu bekämpfen". Gedenken bedeute für sie, die Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und im Hier und Jetzt richtig zu handeln." - © APAweb / Herbert Neubauer

Novemberpogrome

SPÖ, NEOS und Liste Pilz gedenken der Opfer4

  • Rendi-Wagner: "Die Pogrome haben uns vor Augen geführt, wie schnell ein Klima des Hasses in Gewalt münden kann",

Wien. Die geschäftsführende SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner hat anlässlich des 80. Jahrestags der Novemberpogrome 1938 betont, dass das Gedenken daran "für die Sozialdemokratie ein bleibender Auftrag ist, Antisemitismus, Rassismus und Hetze mit aller Konsequenz zu bekämpfen"... weiter




Hans-Paul Nosko, geb. 1957, lebt als Journalist und Glossist in Wien - © Robert Newald

Glossen

Kaffeehaus- und Grabbesuche14

Es war kurz vor Allerseelen, als ich in einem Kaffeehaus saß, das vis-à-vis von einem Friedhof liegt. Draußen im Garten standen die Tische und Sessel bereits leer, im Inneren des hölzernen Pavillons hatten ein paar Leute Platz genommen. Unwillkürlich musste ich an die längst vergangene Zeit denken... weiter




So könnte die Namensmauer aussehen. - © Quelle: www.shoah-namensmauern-wien.at

Gedenken

Shoah-Gedenkmauer fix10

  • Die Bundesregierung sagt bis zu 4,5 Millionen Euro zu, der Standort ist noch nicht ganz sicher.

Wien. Das schon lange geplante Projekt einer Namensgedenkmauer für die rund 66.000 in der NS-Zeit ermordeten Juden aus Österreich rückt der Realisierung einen großen Schritt näher. Statt der bisher geplanten 50-prozentigen Kostenbeteiligung will der Bund die Finanzierung nun fast zur Gänze übernehmen... weiter




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