• 26. September 2018

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Flüchtlinge

Italien droht EU im Asylstreit

  • Vizepremier Di Maio: Einigung bei Flüchtlingsverteilung oder Beitragszahlungsstopp.

Rom/Brüssel. Italien hat der EU mit einem Zahlungsstopp gedroht, sollte es keine rasche Einigung auf eine Übernahme der Flüchtlinge auf dem italienischen Schiff "Diciotti" durch die EU-Partner geben. "Wenn morgen beim Treffen der Europäischen Kommission nichts zur Verteilung der Migranten von der ‚Diciotti‘ herauskommt... weiter




Migranten harren seit Montag auf der "Diciotti" aus. - © APAweb / Reuters, Antonio ParrinelloVideo

Flüchtlingsschiff

EU lädt zu Krisentreffen3

  • Der Streit um das Schiff "Diciotti" in Italien wird am Freitag auf EU-Ebene behandelt.

Brüssel. Die EU-Kommission hat Spitzenbeamte ("Sherpas") von zwölf EU-Staaten zu einem Krisentreffen am morgigen Freitag im Streit um das Flüchtlingsschiff der italienischen Küstenwache "https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europachronik/984329_30-Kinder-und-Jugendliche-duerfen-das-Rettungsschiff-verlassen.html">Diciotti" eingeladen. Auch die österreichische EU-Ratspräsidentschaft wird an dem Treffen in Brüssel teilnehmen... weiter




Die Brücke nach dem Einsturz. - © APAweb / AP, Luca Zennaro

Italien

Ermittlungen gegen zwölf Personen nach Brückeneinsturz in Genua2

  • Unter ihnen befinden sich der Manager der Autobahngesellschaft sowie Funktionäre des Infrastrukturministeriums.

Rom/Genua. Nach einem Brückeneinsturz in Genua mit 43 Todesopfern am 14. August hat die Staatsanwaltschaft von Genua Ermittlungen gegen rund zwölf Personen aufgenommen. Zu ihnen zählen Manager der italienischen Autobahngesellschaft Autostrade per l'Italia sowie hohe Funktionäre des Infrastrukturministeriums... weiter




Eine junge Frau ist eine von 30 minderjährigen Flüchtlingen, die die "Diciotti" nun verlassen durften. - © APAweb / Reuters, Antonio Parrinello

Italien

29 Minderjährige haben Rettungsschiff verlassen11

  • Alle anderen müssen an Bord bleiben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Personenentführung, Salvini ist empört.

Rom. Insgesamt 29 Kinder haben am Mittwochabend das Schiff der italienischen Küstenwache Diciotti verlassen. Die übrigen der insgesamt 177 geretteten Bootsflüchtlinge müssen laut Medienberichten weiter an Bord des Schiffes, das seit Tagen im Hafen von Catania auf eine Lande-Erlaubnis wartet, ausharren... weiter




Rettungskräfte im italienischen Kalabrien. - © APAweb / AP, Francesco Arena

Italien

Zehn tote Wanderer nach Sturzflut in Kalabrien1

  • Drei Menschen - darunter zwei Kinder - wurden lebend gefunden. Die Suche wird fortgesetzt.

Rom. Bei einer Sturzflut in der Raganello-Schlucht im süditalienischen Kalabrien sind zehn Wanderer ums Leben gekommen. Drei Vermisste seien wohlbehalten aufgefunden worden, teilte der italienische Zivilschutz am Dienstag mit. Die Wanderer waren am Montag im Nationalpark Pollino in der Provinz Cosenza unterwegs... weiter




Die Menschen auf der "Diciotti" der italienischen Küstenwache dürfen das Schiff nicht verlassen. - © APAweb / Igor Petyx/ANSA via AP

Migration

Gerettete dürfen Schiff in Sizilien nicht verlassen18

  • UNHCR: "Asyl zu beantragen ist ein fundamentales Recht, kein Verbrechen".

Rom. Nach mehreren Tagen im Mittelmeer ist ein Schiff der italienischen Küstenwache mit 177 Migranten an Bord im sizilianischen Catania eingelaufen. Nach dem Anlegen dürfen die geretteten Migranten an Bord weiterhin nicht an Land gehen. "Die Menschen an Bord sind misshandelt (und) gefoltert worden und sind Opfer des Menschenhandels"... weiter




Mittelmeer

Salvini will Migranten nach Libyen schicken19

  • Italiens Innenminister streitet mit Malta um die Aufnahme von Bootsflüchtlingen.

Rom/Wien. Im Streit zwischen Italien und Malta um die Aufnahme von im Mittelmeer geretteten Flüchtlingen droht der italienische Innenminister Matteo Salvini nun damit, Bootsflüchtlinge direkt nach Libyen zurückzubringen, wenn andere EU-Länder sie nicht aufnehmen wollen... weiter




In Genua wurden in der Nacht zum Sonntag die Leichen der letzten drei Vermissten in einem unter Trümmern begrabenen Auto gefunden. - © APAweb, ap, Vigil del Fuoco

Genua

Brückenbetreiber stellt halbe Milliarde zur Verfügung2

  • Eine Entschuldigung kommt hingegen nicht. Denn das Unternehmen will keine Verantwortung übernehmen.

Genua/Mailand. Vier Tage nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua stellt der Betreiber eine halbe Milliarde Euro zur Entschädigung Hinterbliebener und zum Wiederaufbau bereit. Allerdings lehnte der Chef des privaten Autobahn-Unternehmens Autostrade per l'Italia, Giovanni Castellucci, am Samstag eine Entschuldigung ab... weiter




Trauerfeier mit Erzbischof Angelo Bagnasco in Genua. 40 Menschen kamen bei dem Brückeneinsturz ums Leben. - © APAweb, afp, Andrea Leoni

Genua

Applaus für die Retter, Wut auf Politiker6

  • Am Hafen von Genua gedachten die Angehörigen der Opfer des Brückeneinsturzes.

Genua. Mit einer ergreifenden Trauerfeier verabschiedet sich Genua von den mehr als 40 Opfern des Brückeneinsturzes. Immer wieder gibt es Applaus für die Retter und die Toten. Erzbischof Bagnasco stimmt die Trauernden auf die Zukunft ein: Kämpft! Immer wieder unterbricht lautes Klatschen die andächtige Ruhe kurz vor der zentralen Trauerfeier unweit... weiter




- © reu/Rellandini

Genua

Auf die Tragödie folgt das Chaos19

  • Nach der Katastrophe auf der Morandi-Autobahnbrücke droht Genua der Verkehrsinfarkt.

Genua. (jmm/afp/reuters) Die Stadt liegt eingezwängt zwischen Meer und Bergen und ist ein einziges Gewirr aus Tunneln und Viadukten - schon jetzt erstickt Genua regelmäßig im Verkehr, Autos und Schwertransporte quälen sich durch die Metropole. Seit Dienstag ist die Hafenstadt mit ihren 600... weiter




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