• 24. September 2018

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Schlagwortsuche

Erzählen von ihrer Flucht: Kabirli aus Burkina Faso (l.) und Hamidu aus Ghana. - © Eva Zelechowski

Reportage aus Sizilien

"Ich dachte ich muss sterben"16

  • 11.000 unbegleitete Minderjährige sind seit Jahresbeginn als Bootsflüchtlinge in Italien angekommen. Betreuung und Unterbringung weisen massive Mängel auf. 

Augusta. Hamidus Blick wirkt leer, beinahe tot. Der 14-jährige Ghanaer ist seit drei Tagen in einer ehemaligen Schule in der sizilianischen Hafenstadt Augusta untergebracht. Auf engstem Raum leben 100 Burschen in dem heruntergekommenen Gebäude, der Putz blättert von den Wänden, die Sanitäranlagen sind kaum gesundheitlichen Standards angepasst... weiter




Migration

"Frontex Plus": Grenzschutz statt Rettungsmission11

  • Neue Operation zum Umgang mit Flüchtlingen löst Rettungmission "Mare Nostrum" ab.

Rom. Zur Unterstützung Italiens beim Umgang mit Asyl Suchenden will die EU eine neue Grenzschutzmission in die Wege leiten. Dafür habe die Regierung Renzi jetzt auch die Unterstützung Deutschlands erhalten, kündigte der italienische Innenminister Angelino Alfano nach einem Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen Thomas de Maiziere am Dienstag in... weiter




Migration

Flucht in Zahlen: 5 Tage - 4.000 Gerettete - 300 Tote6

  • Seit Jahresbeginn sind 1889 Menschen ertrunken - und 98.000 in Italien angekommen.

In weniger als einer Woche sind im Mittelmeer zwischen Libyen und Italien mehr als 300 Bootsflüchtlinge auf der Flucht ertrunken. "Die letzten fünf Tage waren die bisher tödlichsten für Menschen, die auf diese Weise nach Europa übersetzen wollen", sagte eine UNO-Sprecherin am Dienstag in Genf. Seit Jahresbeginn seien mindestens 1... weiter




Italien

18 Migranten in Boot vor Lampedusa gestorben2

  • Italienische Marine konnte 73 Flüchtlinge retten.

Lampedusa. Rettungseinheiten der italienischen Marine haben südlich von Lampedusa die Leichen von 18 Migranten geborgen, die an Bord eines Schlauchbootes waren. 73 Personen konnten gerettet werden, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Das Schiff der italienischen Marine "Sirio" sichtete das in Seenot geratene Schlauchboot vor... weiter




Migration

Paris verschärft Grenzkontrollen zu Italien

  • Knapp 3.700 Menschen im Jahr 2014 nach Italien "zurückgeschoben".

Rom/Paris. Die Flüchtlingsproblematik in Italien ruft nun auch die französischen Behörden auf den Plan. Paris hat die Kontrollen am italo-französischen Grenzübergang Ventimiglia verschärft, um die Einreise von Asylsuchenden nach Frankreich zu verhindern. 3... weiter




Italien

Erneut 700 Migranten auf dem Meer aufgegriffen4

  • Bereits 85.000 Bootsflüchtlinge erreichten seit Jahresbeginn italienische Küste.

Rom. Die italienische Marine hat erneut hunderte Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Etwa 620 Migranten, darunter viele Frauen und Kinder, seien am Mittwoch in Sicherheit gebracht worden, teilte die Marine am Donnerstag mit. Ein Schleppschiff habe zudem in der Nacht 97 weitere Menschen aufgegriffen... weiter




Migration

75 Flüchtlinge nach Schiffsunglück vor Sizilien vermisst1

  • 27 Personen konnten gerettet werden - Schlauchboot völlig überfüllt.

Rom. Im Mittelmeer werden nach UN-Angaben 75 Flüchtlinge vermisst, die nach Europa gelangen wollten. Die italienischen Marine habe am Dienstag vor der Küste Siziliens ein havariertes Schiff entdeckt, 27 Menschen konnten gerettet werden, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Mittwoch mit... weiter




Migration

30 Leichen auf Flüchtlingsboot entdeckt15

  • Erstickungstod - 590 Menschen auf überfülltem Boot.

Auf einem Flüchtlingsboot vor der Küste Siziliens sind rund 30 Leichen entdeckt worden. Das teilte die italienische Küstenwache in der Nacht zum Montag mit. Die Leichen befanden sich demnach auf einem Schiff mit rund 590 Flüchtlingen, von dem zwei schwangere Frauen und einige Notfallpatienten umgehend an Land gebracht wurden... weiter




Migration

"Mare Nostrum" geht das Geld aus

  • Italiens Verteidigungsministerium könne nicht mehr für Rettungsaktionen im Mittelmeer aufkommen.

Rom. Die Regierung in Rom klagte über hohe Kosten des Einsatzes "Mare Nostrum" zur Rettung von Migranten im Mittelmeer. "Der gesamte Einsatz lastet auf dem Verteidigungsministerium. Wir sind nicht mehr in der Lage, für diese Kosten aufzukommen", warnte Verteidigungsministerin Roberta Pinotti nach Angaben italienischer Medien am Mittwoch... weiter




Migration

Rom droht Brüssel mit Kürzung von EU-Beiträgen

  • Sollte Italien nicht Hilfe für Kontrolle des Mittelmeerraumes erhalten.

Rom. Italien droht Brüssel mit der Kürzung von Beiträgen in Höhe von 100 Millionen Euro, sollte die EU nicht aktiv zur Kontrolle des Mittelmeerraumes beitragen. "Italien zahlt jährlich 100 Millionen Euro für die südliche EU-Grenze. Wenn uns Brüssel nicht hilft, kürzen wir diese Summe von unseren EU-Beiträgen"... weiter




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