• 21. Februar 2018

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Schlagwortsuche

Präsident Nicolás Maduro will sich früher als erwartet zur Wiederwahl stellen. - © afp/Barreto

Venezuela

Eine Wahl ohne Vorspiel

  • Venezuelas Präsident Maduro nützt das Momentum und verlegt kurzerhand die Präsidentschaftswahlen um fast zehn Monate nach vorne.

Caracas. (wak) Oft hieß es, die einzige Antwort auf die politische Krise in Venezuela wären Neuwahlen. Nur so könnte die Lagerbildung in der Bevölkerung gekittet werden. Und nur so würden Hoffnungsträger die Chance haben, an die Macht zu kommen. Nun hat also Venezuelas umstrittener Staatschef Nicolás Maduro sich tatsächlich zu vorgezogene Neuwahlen... weiter




"Lula verteidigen und die Demokratie verteidigen" steht auf dem Plakat, das Lulas Anhänger durch die Altstadt von Porto Alegre tragen. - © afp/Jefferson Bernardes

Brasilien

Brasilien vor der Zäsur2

  • Ein Gericht entscheidet, ob Lula da Silva der Korruption schuldig ist. Der Fall spaltet das Land.

RiodeJaneiro. Seit Monaten warten die Brasilianer gespannt auf diesen Tag. Die einen, politisch rechts stehend, voller Vorfreude; die anderen, die Linken, voller Wut. Zahlreiche Demonstrationen sind bereits angemeldet, die Zeitungen berichten seit Wochen täglich, die Regierung erwägt, die Nationalgarde auf die Straße zu schicken... weiter




Papst Franziskus liest Südamerikas Politikern die Leviten.  - © APAweb / Osservatore Romano, AFP

Südamerika

Päpstliches Donnerwetter6

  • Franziskus beendete Lateinamerika-Reise mit flammenden Appell gegen Gleichgültigkeit und Korruption.

Lima. Mit einem Appell gegen Korruption und soziale Ausgrenzung hat Papst Franziskus seine Lateinamerika-Reise beendet. "Die politische Kultur in Lateinamerika ist eher krank als gesund", kritisierte der Argentinier am Sonntag zum Abschluss seines Besuchs in der peruanischen Hauptstadt Lima, wo er vor 1,3 Millionen Menschen eine Messe feierte... weiter




Venezuela

Präsidentenwahl: Maduro schließt Oppositionsparteien aus

  • Venezuelas Staatschef will die drei größten Oppositionsparteien sanktionieren, nachdem sie die Bürgermeisterwahlen am Sonntag boykottierten.

Caracas. (wak) Die drei wichtigsten Oppositionsparteien in Venezuela werden nach Worten von Staatschef Nicolas Maduro von der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr ausgeschlossen. Zur Begründung nannte Maduro den Boykott der Bürgermeisterwahlen durch die Parteien am Sonntag... weiter




Venezuela

Ein Generalmajor an der Spitze von Venezuelas Öl1

  • Der umstrittene Staatschef Nicolás Maduro räumt der Armee immer mehr Privilegien ein. Auch bei PDVSA.

Caracas. (wak) In Venezuela verschiebt sich die faktische Macht immer weiter Richtung Militär. Am Sonntag ernannte Maduro den Generalmajor Manuel Quevedo zum neuen Präsident des staatseigenen Ölkonzerns PDVSA und gleichzeitig zum neuen Minister für Erdöl. Venezuela ist das erdölreichste Land der Welt... weiter




Präsident Santos (l.) und Guerillaboss "Timochenko"Londono bei einem Festakt Juni 2017. Kurz davor hatte die Farc die vollständige Entwaffnung der Guerilla-Truppe verkündet. - © High Commissioner for Peace/afp

Kolumbien

Kein wirklicher Friede in Kolumbien3

  • Am Freitag jährt sich zum ersten Mal die Unterzeichnung des Friedensvertrages in Kolumbien. Die Stimmung im Land ist ebenso widersprüchlich wie die Ergebnisse des lateinamerikanischen Jahrhundertprojektes.

Bogotá. Die Mörder kamen mit dem Motorrad: Luz Yeni Montano, Menschenrechtsaktivistin, ist vorerst das jüngste Opfer in der neuen Gewalteskalation in Kolumbien. Die Täter konnten unerkannt entkommen. Derzeit herrscht eine brutale Menschenjagd in Kolumbien obwohl es in dem südamerikanischen Land eigentlich seit einem Jahr Frieden gibt... weiter




Wir und das Öl: An einer Kreuzung in Caracas wird mit einer Ölpumpe in venezolanischen Farben der Quelle des Reichtums gedacht. Das Plakat am Zaun macht dagegen die Mangelwirtschaft deutlich: Es wirbt für einen zweimal im Monat stattfindenden "Corotazo", eine Art Flohmarkt, auf dem informell "alles und jedes gekauft und verkauft wird". Corotazos werden angesichts der leeren Regale immer wichtiger. - © afp/Parra

Venezuela

Die Kultur des Erdöls8

  • In Venezuela, dem erdölreichsten Staat der Welt, geht alles darum, wer an den Öl-Töpfen sitzt und den Reichtum an seine Klientel verteilen kann. Die Korruption grassiert und das Militär schneidet kräftig mit, erklärt Lateinamerika-Experte Ulrich Brand.

Caracas/Wien. In Venezuela kennt jeder Bürger den aktuellen Erdölpreis. Denn in dem südamerikanischen Land steht und fällt alles mit den Weltmarkt-Kurven von Brent und West Texas Intermediate. Als der inzwischen verstorbene, legendäre linkspopulistische Staatschef Hugo Chavez 1998 angetreten ist, das südamerikanische Land umzubauen... weiter




Chiles Studentinnen protestieren weiter gegen das Bildungssystem - hier im September mit Tanzen vor der Polizei. An anderen Ecken kam am selben Tag Tränengas zum Einsatz. - © reuters/Alvarado

Chile

Bachelets Erbe

  • Die sozialistische Präsidentin hat erst in ihrer zweiten Amtszeit Reformmut bewiesen, was nicht allen gefällt.

Am Sonntag, dem 19. November finden in Chile Präsidentschaftswahlen statt. Die Amtszeit der Sozialistin Michelle Bachelet, die als einzige Politikerin in der jüngeren Geschichte Chiles schon zweimal das Präsidentenamt innehalte, geht zu Ende. Sie darf dieses Mal nicht antreten... weiter




"Wo ist Santiago Maldonaldo?", fragen die Teilnehmer von Demonstrationen regelmäßig auf der Plaza de Mayo in Buenos Aires. - © ap/Caivano

Argentinien

Santiago Maldonado bleibt verschwunden

  • Der Fall eines verschollenen Demonstranten entwickelt sich mitten im argentinischen Wahlkampf zur Staatsaffäre - und zu einem unkalkulierbaren Brandbeschleuniger für indigene Proteste in der Region.

Buenos Aires. Jeden Morgen wiederholt sich das traurige Ritual: Am Gebäude des Ministeriums für Justiz und Menschenrechte, nur einen Steinwurf vom Präsidentenpalast entfernt, haben Unterstützer großflächige Kalenderblätter angebracht. Und an jedem Tag an dem Santiago Maldonado weiter verschwunden bleibt... weiter




Vollgepackt über die Grenze: Betriebsamkeit an der Grenzbrücke Simon Bolivar in Cúcuta. - © Tobias Käufer

Venezuela

Die Venezolaner kommen7

  • In der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta kommen tägliche hunderte Flüchtlinge an. Ein Lokalaugenschein.

Cúcuta. Familie Farias hat sich wieder auf den Weg gemacht. Vater Javier, Mutter Maria und der kleine Sohn Victor, der noch nicht selbst laufen kann. Es geht von San Antonio, der letzten Gemeinde auf venezolanischem Gebiet vor der Grenze nach Kolumbien, genauer: nach Cúcuta... weiter




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