• 20. Januar 2019

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Schlagwortsuche

In der katholischen Kirche in Ntarama kamen am 15.4.1994 über 5000 Menschen ums Leben. Die Kirche dient heute als Gedenkstätte für den Völkermord. 1994 waren innerhalb von 100 Tagen mehr als 800.000 Menschen während des Bürgerkriegs zwischen den Hutu und Tutsis getötet worden. - © APAweb / epa, Stephen Morrison

Ruanda

Paris beendet Ermittlungen wegen Völkermords1

  • Bei Massakern wurden 1994 mindestens 800.000 Angehörige der Volksgruppe der Tutsis und moderate Hutus getötet.

Paris. Frankreich lässt seine Ermittlungen wegen des Völkermords in Ruanda 1994 fallen. Dies verlautete am Mittwoch aus Justizkreisen in Paris. In dem Verfahren waren sieben Vertraute des ruandischen Präsidenten Paul Kagame angeklagt. Bereits im Oktober hatten Ermittler für eine Einstellung plädiert... weiter




Ein Pressesprecher zeigt Fotos der beiden Veurteilten. - © APAweb, Reuters, Samrang Pring

Genozid

Anführer der Roten Khmer verurteilt2

  • Ein Sondertribunal hat erstmals zwei Anführer wegen Völkermord schuldig gesprochen.

Phnom Penh. Historischer Schuldspruch in Kambodscha: Ein Sondertribunal hat  Vertreter der Roten Khmer erstmals wegen Völkermordes verurteilt. Der einstige Chefideologe Nuon Chea und Ex-Staatschef Khieu Samphan wurden am Freitag des Genozids schuldig gesprochen und zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt... weiter




Rohingya-Flüchtling in Myanmar. - © web, ap, Wong Maye-E

Rohingya-Flüchtlinge

Strafgerichtshof ermittelt gegen Myanmar1

  • Ein UNO-Bericht verurteilte das Vorgehen des Militärs als "grob unverhältnismäßig".

Den Haag/Yangon (Rangun). Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat Vorermittlungen gegen Myanmar wegen der Vertreibung der Rohingya-Minderheit eingeleitet. Dies teilte IStGH-Chefanklägerin Fatou Bensouda am Dienstag in Den Haag mit. Eine UNO-Untersuchungsmission hatte Ende August in einem Bericht empfohlen... weiter




Schädel getöteter Tutsi, aufgenommen im Kigali Genocide Memorial. - © apa

Völkermord

Die Schreckgespenster der Vergangenheit5

  • Nach dem Völkermord von 1994 wird in Ruanda Vergangenheitsbewältigung betrieben. In Burundi nicht.

Bujumbura. (apa) Adele Honyoredako wurde die Hand abgehackt, ihr Kind, das sie auf dem Rücken trug, wurde mit der Machete getötet. Ein Lehrer sperrte Schüler in der Klasse ein und zündete das Haus an, alle verbrannten. Pater Alphonse Ndabiseruye wurde von Kugeln durchsiebt, er überlebte... weiter




Karadzic und seine Anwälte hatten 50 Einwände gegendas erstinstanzliche Urteil erhoben. - © APAweb, ap, Yves Herman

Srebrenica-Massaker

Karadzic weist Schuld von sich3

  • Erste Instanz verurteilte Ex-Serbenführer zu 40 Jahren Haft. Anwälte sehen "keinen fairen Prozess".

Den Haag. Im Berufungsprozess zum Völkermord von Srebrenica hat der Angeklagte Radovan Karadzic (72) alle Vorwürfe als haltlos zurückgewiesen. "Das sind unglaubliche Anschuldigungen ohne jegliche Grundlage", sagte der frühere Serbenführer in seinem Schlusswort vor dem UNO-Gericht am Dienstag in Den Haag... weiter




Srebrenica

Mladic zu lebenslanger Haft verurteilt13

  • Das UNO-Tribunal in Den Haag spricht in der Urteilsbegründung gegen Ratko Mladic von "systematischen Tötungen" und "Völkermord".

Den Haag. Das UN-Kriegsverbrechertribunal hat den ehemaligen Armeechef der bosnischen Serben, Ratko Mladic, wegen des Massakers von Srebrenica und weiterer Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter in Den Haag sprachen ihn in zehn der elf Anklagepunkte schuldig und folgten mit dem Strafmaß am Mittwoch dem Antrag der... weiter




Völkermord

UNO-Tribunal spricht Urteil über Ratko Mladic26

  • Der ehemalige Militärchef der bosnischen Serben gilt für den Genozid in Srebrenica verantwortlich.

Den Haag/Sarajevo. Das UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien (ICTY) wird am Mittwoch (22. November) 27 Jahre nach Ende des Bosnien-Krieges sein Urteil über den damaligen Militärchef der bosnischen Serben, Ratko Mladic, verkünden... weiter




Völkermord

Papst Franziskus zu brisantem Besuch in Armenien eingetroffen

  • Worte zu Völkermord mit Spannung erwartet.

Eriwan/Vatikanstadt/Ankara. Papst Franziskus ist am Freitag zu einem dreitägigen Besuch in Armenien eingetroffen. Zu seinem Besuchsprogramm zählen ein Gebet an der Gedenkstätte Zizernakaberd in der Hauptstadt Eriwan, die den Opfern der Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich vor 101 Jahren gewidmet ist... weiter




Benjamin Abtan ist Gründer und Präsident von "EGAM - European Grassroots Antiracist Movement" und koordiniert das europäische Netzwerk von Parlamentariern gegen Genozide, Massenmorde und Genozidleugnung, das 175 Abgeordnete aus 31 Ländern verschiedenster politischer Herkunft umfasst (vollständige Liste auf www.egam.eu). - © privat

Gastkommentar

Der Schutz eines Grundwertes: Leben

Syrien, Irak, Darfur, Burundi... Die unerträgliche Liste der Gräueltaten, die sich zu Völkermorden entwickeln könnten und vor unseren Augen begangen werden, ist lang. Zeitgleich beobachten wir auf unserem Kontinent eine zunehmende Verleugnung von Völkermorden durch politische Parteien und einer bestimmten, immer populäreren werdenden Kultur... weiter




Armenien

Deutscher Bundestag sieht Massaker als Völkermord8

  • Der Antrag wurde mit einer "bemerkenswerten Mehrheit" angenommen.

Berlin/Ankara/Eriwan. Der Deutsche Bundestag hat die Massaker an den Armeniern während des Ersten Weltkrieges im Osmanischen Reich als Völkermord eingestuft. Die umstrittene Resolution dazu wurde am Donnerstag fast einstimmig verabschiedet. Der gemeinsam von CDU/CSU... weiter




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