• 21. September 2018

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Clemens M. Hutter war Leiter des Auslandsressorts bei den "Salzburger Nachrichten". Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Rechtsradikalen Nationalismus kleinzureden, ist zu wenig3

  • Sachsens Politik hat zu lange die Augen vor den Problemen im Freistaat verschlossen.

In Dresden wurde am Samstag das Fußball-Zweitligaspiel zwischen Dynamo Dresden und Hamburger SV abgesagt, weil die sächsische Polizei alle verfügbaren Ordnungskräfte bei Großdemonstrationen von Rechtspopulisten in Chemnitz einsetzen musste. Doch erstmals demonstrierten auch tausende Chemnitzer gegen den Pauschalverdacht... weiter




Leserbriefe

Leserforum2

Zur Kolumne von Isolde Charim, 1. September Die Gewalt in Chemnitz und die Lehren der Geschichte Am meisten betroffen gemacht hat mich das Bild mit dem ermordeten Daniel H. Weil es einen großen Krieg auslösen könnte. Nicht die Aufmärsche der verfeindeten Gruppen und die fragwürdigen Polizeiaktivitäten, nein, dieser Eine... weiter




Teilnehmer der Kundgebung der rechtspopulistischen Bürgerbewegung "Pro Chemnitz" versammeln sich vor dem Karl-Marx-Denkmal, an dem ein Plakat mit der Aufschrift "Chemnitz ist weder grau noch braun" hängt. - © APAweb / dpa/, Ralf Hirschberger

Deutschland

Tatverdächtige Männer in Chemnitz sagten aus10

  • Kritik an dem deutschen Präsident Steinmeier wegen Unterstützung für Open-Air-Konzert.

Chemnitz. Im Fall des vor gut einer Woche im ostdeutschen Chemnitz erstochenen 35-jährigen Deutschen haben die beiden Tatverdächtigen in den Vernehmungen Aussagen zu den Vorwürfen gemacht. Das bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Ingrid Burghart, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Zu Einzelheiten machte sie keine Angaben... weiter




Nach den Demonstrationen mit rund 11.000 Teilnehmern verschiedener Lager in der deutschen Stadt Chemnitz hat Außenminister Heiko Maas die Bürger eindringlich zu mehr Einsatz gegen Rassismus aufgerufen. - © APAweb / dpa

Chemnitz

Maas fordert Aufstehen gegen Rechts11

  • "Jahre des diskursiven Wachkomas müssen ein Ende haben", sagt der deutsche Außenminister.

Chemnitz/Berlin. Der deutsche Außenminister Heiko Maas hat nach fremdenfeindlichen Demonstrationen in Chemnitz mehr Einsatz der Bürger für Demokratie und gegen Rassismus gefordert. "Es hat sich in unserer Gesellschaft leider eine Bequemlichkeit breitgemacht, die wir überwinden müssen", sagte der SPD-Politiker der "Bild am Sonntag"... weiter




Unter dem Motto "Herz statt Hetze" nahmen am Samstag auch mehrere Spitzenpolitiker an der Großdemo teil. - © APA/Monika Skolimowska

Chemnitz

Tausende bei rechter Demo und Gegendemo18

  • Bei Protesten von und gegen Rechts sind am Samstag 18 Menschen verletzt worden.

Chemnitz/Berlin. Bei den jüngsten Protesten in der ostdeutschen Stadt Chemnitz mit tausenden Teilnehmern verschiedener Lager sind am Samstag nach neuen Angaben mindestens 18 Menschen verletzt worden. Unter ihnen seien drei Polizeibeamte, teilte die Polizei Sachsen am Sonntag mit... weiter




Chemnitz

Keine Aufenthaltsgenehmigung

  • Die Abschiebung eines Verdächtigen von Chemnitz wurde aber nicht vollzogen.

Chemnitz. In der Debatte über die Chemnitzer Ausschreitungen gerät auch die Abschiebepraxis von Behörden in die Kritik. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer lehnte am Freitag eine Mitverantwortung des Bundeslandes dafür ab, dass einer der beiden unter Totschlag-Verdacht stehenden Migranten trotz verweigerter Aufenthaltsgenehmigung in... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. Foto: Daniel Novotny

Gastkommentar

Die Bilder von Chemnitz52

  • Proben für die "nationale Revolution".

Die Bilder von Chemnitz waren gewissermaßen erwartet. Der Boden war schon vorbereitet. Etwa indem das, was bislang allgemeiner demokratischer Konsens war, langsam zu einer Partei in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung geworden ist. Etwa indem ständig Bürgerkriegsstimmung (mit täglicher Eskalationsstufe) geprobt wird... weiter




Die rechts-außen Gruppe "Pro Chemnitz" am Donnerstagabend. - © APAweb / AFP, Odd Andersen

Deutschland

"Chemnitz, wir müssen reden"11

  • Beim Gespräch mit Ministerpräsident Michael Kretschmer gab es Beifall, aber auch Pfiffe und Buhrufe.

Chemnitz. Kontroverse Diskussion im Stadion, lautstarkes Streitgespräch auf der Straße: Inmitten einer aufgeheizten Atmosphäre nach dem Tod eines 35-jährigen Deutschen und der folgenden Stimmungsmache gegen Ausländer durch rechte Kräfte haben sich die Chemnitzer am Donnerstag Luft verschafft... weiter




Die Demonstrationen in Chemnitz und die rechten Ausschreitungen sorgen weiter für Diskussionen. - © APAweb, Sebastian Willnow

Chemnitz

Heftige Kritik an Veröffentlichung von Haftbefehl9

  • Rechte stellen das Dokument ins Netz, nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Dresden. Nach der Veröffentlichung des Haftbefehls gegen einen der Tatverdächtigen im Fall Chemnitz hat die Staatsanwaltschaft Dresden Ermittlungen eingeleitet. Der Vorfall müsse "schnellstens aufgeklärt und die notwendigen strafrechtlichen Konsequenzen gezogen werden", teilte das sächsische Justizministerium am Mittwoch in Dresden mit... weiter




Hooligans mischten sich unter Demonstranten . - © dpa/Woitas

AfD

Deutschland als "Diktatur"31

  • Die AfD scheut Kritik am Mob in Chemnitz. Ihr Feind ist das "System BRD", das keine "komplette Demokratie" sei.

Chemnitz/Wien. Die Spitzenpolitiker von Bund und Land rückten aus, um ein Bild zu zerstreuen: dass der deutsche Rechtsstaat vor Rechtsextremen im Osten der Bundesrepublik kapituliert habe. Kanzlerin Angela Merkel verurteilte die Krawalle in Chemnitz: "Was wir gesehen haben, darf in einem Rechtsstaat keinen Platz haben... weiter




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