• 21. April 2018

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EU-Parlament

Verhaltene Debatte zu globalem Migrationspakt

  • EU-Innenkommissar Avramopoulos: Gleichgewicht zwischen regulärer und irregulärer Migration wichtig.

Straßburg. Eine eher verhaltene Debatte gab es Dienstag im EU-Parlament in Straßburg über den globalen Migrationspakt der UNO. EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos forderte neuerlich Solidarität ein. Kein Land allein könne es schaffen, einen gemeinsamen Mechanismus zu schaffen... weiter




"Afrika braucht eine Industrialisierung" , sagt Robert Kappel. Äthiopien - im Bild eine Textilfabrik - geht hier voran. - © reuters/Tiksa Negeri

Afrikas Perspektiven

"Afrika braucht wettbewerbsfähige, lokale Unternehmer"3

  • Die afrikanische Wirtschaft können nur die dortigen Staaten selbst und die lokalen Firmen aufbauen, sagt der Ökonom Robert Kappel.

Es ist ein Projekt, das mit viel Erwartungen verbunden ist: Mittwochabend haben 44 afrikanische Staaten eine Vereinbarung über eine Freihandelszone unterschrieben. Die CFTA muss noch von den nationalen Parlamenten ratifiziert werden. Die Afrikanische Union erhofft sich von diesem Projekt mehr Handel und Wohlstand... weiter




Unterkunft in Malakassa bei Athen. - © afp

Migration

Flucht vor dem Klima2

  • Bis 2050 könnten in Afrika, Südasien und Lateinamerika 143 Millionen Menschen durch die Folgen des Klimawandels vertrieben werden.

Washington/Brüssel. (czar/apa) Missernten, Dürre, Anstieg des Meeresspiegels: Die Folgen des Klimawandels haben Auswirkungen auf Migrationsbewegungen. Das Ausmaß dessen kann bedeutend sein. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Weltbank. Bis zum Jahr 2050 könnte demnach die Zahl der Klimaflüchtlinge auf 143 Millionen Menschen steigen... weiter




Die Karte der Weltbank zeigt Umweltextreme rund um den Globus. - © Screenshot Weltbank

Klimawandel

Bis zu 140 Millionen "Klimaflüchtlinge" bis 20507

  • Laut einer Untersuchung der Weltbank ist vor allem der Klimawandel "Motor für Migration".

Washington. Die Weltbank schlägt Alarm: Bis zum Jahr 2050 könnte es mehr als 140 Millionen "Klimaflüchtlinge" geben, sollte die Politik nicht entschiedener gegen den Klimawandel vorgehen. Allein in der Subsahara-Region Afrikas könnten es 86 Millionen Menschen sein, die vor den Auswirkungen der klimatischen Veränderungen flüchteten... weiter




William L. Swing fordert von Politikern mehr Mut bei der Bewältigung der globalen Wanderungsbewegungen. - © Thomas Seifert

Interview

"Menschenrechte sind heilig"8

  • Der Generalsekretär der Internationalen Organisation für Migration über Asyl, Menschenschmuggler und Mut zur Debatte.

"Wiener Zeitung": Sowohl in Europa als auch in den USA dominieren die Themen "Migration" und "Asyl" die Schlagzeilen. Herr Swing, Sie sind Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration - IOM. Wie beurteilen Sie die derzeitige Debatte? William L... weiter




Ruderte in der Anti-EU-Rhetorik zurück: "Movimento 5 Stelle"-Spitzenkandidat Luigi Di Maio. - © reuters/Ciro De Luca

Italien

Anti-EU-Rhetorik wird leiser4

  • Gegen Ende des Wahlkampfs in Italien bemühen sich alle Parteien um einen EU-freundlichen Anstrich.

Wien/Rom. Italiener sind Instabilität gewohnt, sie fürchten sie nicht. Das Land lebt die stabile Instabilität - "Convergenze parallele" nannte das seinerzeit der italienische Premier Aldo Moro. Ein Widerspruch in sich. Zwei Parallelen, die sich kreuzen - das geht zumindest in der Politik... weiter




Kunst im Bundeskanzleramt: EU-Ratspräsident Donald Tusk ließ sich von Sebastian Kurz durch die Räume führen. - © afp/KlamarVideo

EU-Politik

Tusk kritisiert Klüfte in Europa6

  • EU-Ratspräsident kritisiert "destruktive Emotionen" in der Debatte um Flüchtlingsverteilung.

Wien. (czar/apa) Das Österreichische ist europäisch: Als EU-Ratspräsident Donald Tusk bei seinem Wien-Besuch diese Verknüpfung herstellte, hatte er keinen politischen, sondern einen sportlichen Erfolg im Sinn. Dass der Österreicher Marcel Hirscher auf einem anderen Erdteil in der alpinen Kombination Olympia-Gold geholt hatte... weiter




Katharina Pabel trat als Expertin im Grasser-Fall und im Hearing für das Integrationsgesetz 2017 in Erscheinungn. - © Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles KG/Mike Ranz

Migration

Pabel ist neue Vorsitzende im Expertenrat für Integration

  • Die Rechtswissenschafterin Katharina Pabel folgt auf Bildungsminister Heinz Faßmann.

Wien. Der im Außenministerium angesiedelte Expertenrat für Integration hat eine neue Vorsitzende: Katharina Pabel übernimmt diese Funktion von Bildungsminister Heinz Faßmann, teilte das Regierungsressort am Dienstag in einer Aussendung mit. Die in Bonn geborene Rechtswissenschaftlerin ist bereits langjähriges Mitglied des Expertenrats... weiter




Ausstellung

Das Exil beginnt im Inneren1

  • "Wir sind Kinder des Krieges" - das verbindet die drei iranischen Künstler, die derzeit in der Galerie Krinzinger ausstellen.

Wien. Nein, das Kollektiv hat keinen Namen. Die drei Künstler haben schon zahlreiche gemeinsame Ausstellungen konzipiert und organisiert, aber es kam ihnen nie in den Sinn im Laufe der Jahre aus dieser Kooperation eine Trademark zu machen. Im Gegensatz zu den meisten bekannten Künstlerkollektiven... weiter




Ein Ausschnitt aus einem Video zeigt, wie Migranten aufeinander losgehen. - © APAweb/Nord Littoral via AP

Flüchtlinge

"Nie gekanntes Ausmaß" der Gewalt in Calais2

  • Es gab mehrere Schwerverletzte, darunter vier Flüchtlinge mit Schusswunden.

Calais. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais sind 22 Menschen verletzt worden. Vier Flüchtlinge mit Schusswunden schwebten laut Behörden vom Freitag noch in Lebensgefahr. "Das ist ein Ausmaß der Gewalt, wie wir es noch nie gesehen haben"... weiter




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