• 21. Mai 2018

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Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. Foto: Daniel Novotny

Gastkommentar

Wie redet man über Migration29

  • Die drängendste politische Frage.

Aus aktuellem Anlass - eine Aktualität, die längst auf Dauer gestellt ist: Wie redet man über Migration? Das ist heute die drängendste politische Frage. In den 1980er Jahren ging es ums Gegenteil. Da ging es darum, nicht im Namen der Unterdrückten zu sprechen. Da sollten die Ausgeschlossenen selbst das Wort ergreifen... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien.

Flüchtlinge

Heimat und Flucht24

  • Die Rede bei der Gedenkfeier des Mauthausen Komitees in Steyr.

Wenn wir von Heimat sprechen, dann assoziieren wir damit ganz instinktiv: Schutz, Zugehörigkeit, das Eigene, das Vertraute. Entscheidend für Heimat ist, dass wir all das instinktiv mit ihr verbinden. Heimat - das ist genau dieses instinktive Verbinden, diese selbstverständliche Zugehörigkeit. Deshalb erlebt man Heimat als ewig... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Gefühlt rein rechtlich14

Der Rechtsstaat hat derzeit alle Hände voll zu tun, seine Vorstellungen vom Zusammenleben durchzusetzen. Das klingt paradox, weil der Alltag der überwiegenden Mehrheit von einer Gefährdung nichts oder jedenfalls wenig zu spüren bekommt, aber trotzdem von einem Gefühl getrieben wird, dass die Dinge aus dem Gleichgewicht sind... weiter




Türkei

Teurer Helfer3

  • Gerüchteweise hätten die Türken den Deal mit der EU auch ohne das Geld für die Flüchtlingshilfe geschlossen. Nun sollen weitere Mittel fließen.

Die ersten drei Milliarden Euro sind aufgebraucht. Drei weitere sollen folgen. Die Finanzhilfe ist Teil einer Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei zum Schutz der EU-Außengrenzen und Rückführung von Migranten, die in der Union kein Recht auf Asyl haben... weiter




Michael Ortner - © Thomas Seifert

Abschiebung

Regierung ignoriert Integrationsarbeit freiwilliger Helfer58

  • Die jüngsten Abschiebungen von Asylwerbern zeigen, dass die neue Regierung die Gangart verschärft. Damit sendet sie ein fatales Signal an die Bevölkerung.

Aref Sarwari wurde abgeschoben. Ende Jänner saß der 26-jährige Asylwerber in einer Maschine nach Kabul. Genau dort wurde er als Angehöriger der schiitischen Minderheit der Hazara jahrelang verfolgt. 2015 floh er nach Österreich. Sofort begann er Deutsch zu lernen. Er engagierte sich ehrenamtlich... weiter




Christian Ortner.

Gastkommentar

Unsere verlogene Doppelmoral134

  • Die Europäer verteidigen das Völkerrecht heroisch - außer natürlich, wenn das gerade nicht opportun ist.

Es waren martialische Bilder, die in den vergangenen Tagen um die Welt gingen: Sie zeigten hochmoderne und überaus gefechtsstarke Kampfpanzer vom Typ Leopard aus deutscher Fertigung, die aus der Türkei kommend auf syrisches Hoheitsgebiet vordrangen. Sie sind Teil der "Operation Olivenzweig"... weiter




Hülya Tektas ist Soziologin. Als Kurdin in Istanbul aufgewachsen, lebt sie seit 1998 in Wien, wo sie als Sozialberaterin und freie Journalistin arbeitet.

Gastkommentar

Allah gegen Kurden111

  • In ihrem Kampf gegen die Kurden missbraucht die türkische Führung Islam und Koran.

Der seit dem antiken Griechenland den Frieden symbolisierende Olivenzweig wird derzeit von der türkischen Armee für den Krieg benutzt. So nennt sie ihren Angriff auf Afrin im Nordwesten von Syrien, wo mehrheitlich Kurden leben, spöttisch "Operation Olivenzweig". Eine Militäroperation, für die in mehr als 90... weiter




Silas Adamou-Moussa ist stellvertretender Projektleiter von Ärzte ohne Grenzen in Nigeria. - © MSF

Gastkommentar

Es fehlt am Nötigsten3

  • Im Nordosten Nigerias sitzen vor den Kämpfen zwischen Boko Haram und dem Militär geflohene Vertriebene fest und kämpfen ums Überleben. Ein Augenzeugenbericht.

Ich befinde mich gegenwärtig im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias. In unserem Spital in Ngala traf ich Yakura Fatama, eine Mutter von sechs Kindern, die ihr Haus verlassen hat und zwei Tage lang zu Fuß unterwegs war, um in Ngala Zuflucht zu suchen... weiter




Christian Ortner.

Gastkommentar

Warum eigentlich Integration?226

  • Wer hierzulande als Flüchtling anerkannt wird, bleibt meist für immer. Das ist falsch und ungerecht.

Das Recht auf Asyl, hat Außenministerin Karin Kneissl, eine gelernte Juristin, klar und unmissverständlich formuliert, sei "ein Recht auf Zeit". Soll heißen: Recht auf Asyl besteht, solange Asylgründe vorliegen. Fallen diese weg, erlischt auch das Recht auf Asyl, der bisherige Asylant hat daher die Heimreise anzutreten... weiter




Clemens M. Hutter war Chef des Auslandsressorts bei den "Salzburger Nachrichten".

Gastkommentar

"Die AfD braucht populistische Inhalte"8

  • Zwei gebildete Damen aus der AfD-Führung führen aller Welt vor, wie man demagogisch Agitation betreibt.

"Was zur Hölle ist in diesem Land los? Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite auf Arabisch? Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?" Spricht so eine gebildete Dame oder gar eine Aristokratin... weiter




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