• 22. April 2018

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Schlagwortsuche

Die Caritas befürchtet einen Anstieg der Alters- und Kinderarmut in Österreich. - © APAweb, Barbara Gindl

Sparmaßnahmen

Caritas warnt vor Demontage des Sozialstaats17

  • Die geplanten Einsparungen bei Notstandshilfe, Mindestsicherung und AMS-Budget stoßen auf Kritik.

Wien. Angesichts der von der Regierung angekündigten Sparmaßnahmen im Sozialbereich warnt die Caritas "eindringlich vor einer schrittweisen Demontage des Sozialstaates". In einer gemeinsamen Erklärung bezeichnen die neun diözesanen Caritasdirektoren die geplanten Kürzungen als "zutiefst besorgniserregend"... weiter




Finanzminister Hartwig Löger nach dem Ministerrat. - © apa/R. Schlager

AMS Förderbudget

Weniger Geld für Integration3

  • Die kolportierten Kürzungen des AMS-Förderbudgets werden sich vor allem auf Wien auswirken.

Wien. Die am Dienstag von der Austria Presse Agentur kolportierten Kürzungen des AMS-Förderbudgets um 588 Millionen Euro auf 1,356 Milliarden Euro für das Jahr 2018 sorgen für breite Kritik - insbesondere von Oppositionsparteien und Gewerkschaften. Neben der Redimensionierung der Aktion 20... weiter




Bei der Aufteilung der Personen in Grundversorgungträgt Wien weiterhin die Hauptlast. - © APAweb, Herbert Neubauer

Asylwerber

Knapp 60.000 Menschen in Grundversorgung13

  • Die Zahl der Asylwerber sinkt kontinuierlich. Beim Bundesverwaltungsgericht häufen sich Verfahren.

Wien. Erstmals befanden sich seit Oktober 2015 weniger als 60.000 Personen in der Grundversorgung. Konkret gab es laut Innenministerium mit 2. Februar 59.922 Leistungsbezieher, damals waren es exakt 59.854. Die Zahlen zeigen laut Ministerium auch, dass der Abbau der Verfahren beim Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl rasch vorangeht... weiter




Familie Tikaev lebte seit 2. Jänner in einer Containerunterkunft in Schwechat. Nun werden sie nach Tschetschenien abgeschoben. - © GREGOR KUNTSCHER

Asylpolitik

Tschetschenische Familie wird abgeschoben105

  • Tikaevs wurden zum Flughafen Wien gebracht. Dem Anwalt der Familie wurde stundenlang keine Auskunft erteilt.

Wien/Schwechat. Die sechsköpfige Familie Tikaev ist Dienstagnachmittag mit 25 anderen russischen Staatsangehörigen in einem Charterflug nach Moskau abgeschoben worden. Sie wurden von Menschenrechtsbeobachtern, einem Dolmetscher und einer Ärztin begleitet. Es war die dritte Abschiebung dieses Jahres und die erste Abschiebung nach Russland... weiter




Bei der Rückkehrhilfe der Caritas Wien werden Flüchtlinge beraten, die in ihr Heimatland zurückkehren möchten. - © Stanislav Jenis

Flüchtlinge

Ein Viertel weniger freiwillige Rückkehrer7

  • Internationale Organisation für Migration: Die meisten Menschen kehrten in den Irak freiwillig zurück.

Wien. 3.546 ehemalige Flüchtlinge haben im Vorjahr Unterstützung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bei ihrer freiwilligen Rückkehr aus Österreich erhalten. Das bilanzierte die UNO-Teilorganisation am Freitag. Dies bedeutet einen Rückgang von gut 25 Prozent im Vergleich zu 2016... weiter




Im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen leben derzeit 449 Flüchtlinge - Platz ist für 1800. - © apa/Neubauer

Flüchtlinge

Massenquartiere ohne Massen35

  • Die Regierung plant eine Bundesagentur für die Flüchtlingsbetreuung, Minister Kickl spricht von Großquartieren - die Zahl der Flüchtlinge sinkt jedoch.

Wien. Dass Österreichs Asylrecht verschärft werden soll, hatten ÖVP und FPÖ bereits im Wahlkampf angekündigt. Laut Regierungsprogramm sollen nun die Betreuungs- und Unterstützungsleistungen von einer Bundesagentur geregelt werden, Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) spricht von Asyl-Großquartieren als Grundversorgungszentren... weiter




Der Stadtrechnungshof Wien empfiehlt, verstärkt zu kontrollieren. Etwa, wenn zu hohe Mieten von Asylwerbern verlangt werden oder die sanitären Anlangen nicht den Mindeststandards entsprechen. - © APAweb, Helmut Fohringer

Asylwerber

Privatquartiere günstiger als Massenunterkünfte4

  • Der Stadtrechnungshof Wien sieht in privaten Quartieren "erhebliche finanzielle Vorteile" für Wien.

Wien. Wenn Asylwerber in der Grundversorgung in privaten Quartieren untergebracht werden, dann ist dies für die öffentliche Hand deutlich günstiger als eine Beherbergung in organisierten Einrichtungen - wie es im Arbeitsprogramm der Bundesregierung vorgesehen ist. Das hat nun der Stadtrechnungshof Wien in einem aktuellen Prüfbericht festgehalten... weiter




Es ist kalt im Container. Roman Tikaev und sein jüngster Sohn Alikhan. - © GREGOR KUNTSCHER

Asylpolitik

Perfekt integriert - aber unerwünscht256

  • Familie Tikaev ist perfekt integriert, soll aber abgeschoben werden. Experten werfen der Behörde schwere Fehler vor.

Schwechat. Roman Tikaev sitzt auf einem Plastikstuhl. Das Gesicht in den Händen vergraben. "Ich habe sechs Jahre für das Leben meiner Familie gekämpft. Jetzt ist alles umsonst", sagt er mit brüchiger Stimme. Unter seiner Haube ragen pechschwarze Haarsträhnen hervor. Es ist kühl im Raum. Der Heizstrahler ist kaputt... weiter




Hart ins Gericht geht der burgenländische SPÖ-Chef mit der Bundes-FPÖ. - © APAweb, Robert Jaeger

Flüchtlingsunterbringung

Abfuhr für Großquartiere14

  • Burgenlands Landeshauptmann Niessl kündigt "härteste Proteste" gegen Massenunterkünfte an.

Eisenstadt/Wien. Der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) will keine staatlich geführten Grundversorgungszentren für Asylwerber in seinem Bundesland. "Wir gehen im Burgenland - und das mit unserem Koalitionspartner FPÖ - einen vollkommen anderen Weg... weiter




Vizekanzler Heinz-Christian Strache will Menschen in Flüchtlingsunterkünften einsperren. - © APAweb, Herbert NeubauerVideo

Asylpolitik

Ausgangssperre für Asylwerber13

  • Vizekanzler Strache hält Kasernen zur Unterbringung für vorstellbar und denkt über eine Ausgangsperre nach.

Wien. Vizekanzler Heinz-Christian Strache kann sich vorstellen, Asylwerber in Wien künftig in Kasernen unterzubringen. Auch eine Art Ausgangssperre für Flüchtlinge hält der FPÖ-Obmann für denkbar, wie er im Interview mit "Wien heute" am Donnerstag erklärt... weiter




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