• 27. Mai 2018

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Der Comic "Der Riss"  folgt den EU-Außengrenzen. - © Reiterer

Comics

Übersetzung von Wirklichkeit5

  • Der Comic erweist sich in der Darstellung von Flucht, Migration und Asylpolitik als geeignetes Gegenmodell zum fotografischen Bild.

"In einem gewöhnlichen Buch hätte man eine so komplexe Geschichte nicht wiedergeben können." Um die Zusammenhänge, die der Fotograf Carlos Spottorno und der Journalist Guillermo Abril zwischen 2014 und 2016 an verschiedenen Außengrenzen Europas beobachtet, recherchiert und festgehalten hatten, am besten zum Ausdruck zu bringen... weiter




- © J.J. Kucek

Interview

"Pflegeroboter sind eine attraktive Idee"2

  • Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria, erklärt, wie Technologie unsere soziale Zukunft verändern wird, ärgert sich über die österreichische Bildungsfeindlichkeit und will die Flüchtlingsfrage möglichst pragmatisch diskutieren - und lösen.

"Wiener Zeitung":Frau Herlitschka, wenn Sie eines Tages alt und gebrechlich sind: Würden Sie sich dann von einem Roboter pflegen lassen? Sabine Herlitschka: Die Frage ist: Welche Alternativszenarien wird es dann geben? Wir wissen seit Jahren, dass wir zu wenige Pflegekräfte haben. Wir wissen, dass gute Pflege vielfach nicht leistbar ist... weiter




Timothy Snyder. - © Luiza PuiuMit Video

Interview

"Der Holocaust begann mit einer Flüchtlingskrise"69

  • Der US-amerikanische Historiker Timothy Snyder über die Gefahr, dass sich die Geschichte wiederholen könnte.

"Wiener Zeitung": Sie schreiben in Ihrem jüngst erschienenen Buch, "Black Earth", dass sich so etwas wie der Holocaust auch heute wiederholen könnte. Ein schrecklicher Gedanke. Timothy Snyder: Wir alle sehen den Holocaust als etwas, das bis heute die Gegenwart bestimmt... weiter




Kriegsruinen in Massawa, der eritreischen Hafenstadt am Roten Meer. Foto: Spreitzhofer

Afrika

Das Nordkorea Afrikas2

  • Ein Besuch in Eritrea, der Diktatur am Horn von Afrika, das seine Flüchtlinge auch im Ausland unter Kontrolle hat.

Es ist heiß auf Massawa, sehr heiß. 36 Grad Nachttemperatur am Roten Meer, wabernd staubige Schwüle zwischen den Ruinen der kolonialen Paläste aus italienischer Vergangenheit. Einige hundert Menschen wohnen noch hier. Man holt Wasser aus den Behelfsbrunnen, um Tee zu machen, und sucht ein sicheres Plätzchen für die Nacht... weiter




Sascha, der Sohn des Verfassers, 1970 im Niger. - © privat

Afrikanische Tragödie

Nationalstaaten ohne Völker15

  • Die Flüchtlingsströme, die heute aus Afrika nach Europa drängen, sind die Folge einer verfehlten Entwicklung der letzten 55 Jahre. Ein Bericht aus eigener Erfahrung.

Als ich im Frühling 1967 im Alter von 29 Jahren nach Westafrika zog, in die junge Republik Elfenbeinküste, um im Auftrag der UNO den damals noch weithin menschenleeren Regenwald im Südwesten des Landes nach Bodenschätzen zu erforschen, kam ich in ein Land, das offiziell als selbstständige Nation galt... weiter




Im Qushtapa Park in Erbil lebten die Flüchtlinge unter freiem Himmel, bis sie als Folge von Protesten in reguläre Camps gebracht wurden. - © Foto: Flo Smith

Syrienkonflikt

Flucht zurück in den Krieg11

  • Ungeachtet aller offiziellen Dementis gibt es im kurdischen Nordirak mehrere "wilde" Camps , in denen syrische Flüchtlinge leben - ein Lokalaugenschein in einer Zone des Elends.

Zehn Kilometer von den neu errichteten Luxusressorts in der nordirakischen autonomen kurdischen Region, etwa 50 Kilometer von der abgesicherten Villa des Regionalpräsidenten Masud Barzani entfernt, herrscht das Elend. Der Kontrast könnte kaum größer sein: Auf der einen Seite saftig-grüner Rasen und Sicherheitszäune, um Eindringlinge abzuhalten... weiter





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