• 11. Dezember 2018

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Theaterkritik

Hundert Jahre Pubertät1

  • Wenig mitreißend: das Jugendstück "Gestochen und weg" im Dschungel Wien.

Ein blutender Finger als Symbol für die Geschlechtsreife, 100 Jahre Schlaf als Schutzraum vor den Wirren der Pubertät? Nicht nur Bruno Bettelheim interpretierte "Dornröschen" als psychoanalytische Coming-of-Age-Story - auch die Komponistin Elisabeth Schimana ließ sich von dem Märchen der Brüder Grimm inspirieren: Mit "Gestochen und weg" hat sie ein... weiter




Bedrängt: Gernot Heinrich als Seemann Gale. - © Armin Bardel

Opernkritik

Irrfahrer, ahoi!1

  • Überladen mit guten Absichten: die Jungfernfahrt der Oper "Das Totenschiff".

Seit Volksliedern wie "Wir lagen vor Madagaskar" weiß man: Das Matrosenleben ist kein Zuckerschlecken. Wie es in der Zwischenkriegszeit aussah, hat sich der Pseudonymautor B. Traven 1926 in seinem Roman "Das Totenschiff" ausgemalt. Der Seemann Gale kommt da vom Regen in die Traufe: Erst tuckert ihm das Schiff - mit seinen Papieren im Spind - davon... weiter




Agata Zubel komponierte und sang selbst ihre "Cleopatra". - © Jakub Pajewski

Konzertkritik

Eine unprätentiöse Tragödin1

  • Johannes Kalitzke dirigierte das Klangforum Wien im Rahmen von Wien modern.

"Die Rede sei die Herrin der Harmonie, nicht ihre Dienerin" - mit diesen Worten hatte Claudio Monteverdi im Vorwort zu seinem fünften Madrigalbuch die zentrale Rolle des gesungenen Wortes festgeschrieben. Dasselbe ließe sich über die Musik von Agata Zubel sagen, die den diesjährigen Kompositionspreis der Erste Bank zuerkannt bekam... weiter




Wien Modern

Gesamtkunstwerk reloaded1

  • Die Musikuni verwandelte sich in einen tönenden Atlas.

Wien. (dra) Es begann in der Aula am Anton-von-Webern-Platz mit einem Unisono, das sich sukzessive in einen Akkord, dann einen Cluster auffächerte. Von dieser Zelle aus verteilte sich der Klang über die weitläufigen Räumlichkeiten der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst... weiter




Poetische Bewegungssprache im Dschungel Wien . - © Rainer Berson

Theaterkritik

Spielend gegen die Angst vorm Fremden

  • Hoffnungsvolles Kindertheater zum Thema Flucht: "Über uns nur der Himmel".

Warum sollte jemand, der ein warmes Bett hat, auf dem Boden schlafen? Die Menschen, die in "Über uns nur der Himmel" auf der Erde ihr Lager aufschlagen, haben - so viel ist klar - kein Zuhause. Wie es sie in die rätselhafte Waldlandschaft verschlagen hat, die die Bühne des Dschungel Wien vorstellt... weiter




Konzertkritik

Im Meer der Bedeutungen

  • Olga Neuwirths Bühnenwerk "The Outcast" bei Wien Modern.

Ein Knabenchor, orchestrale Klangflächen, Orgelspiel, eine verstimmte E-Gitarre, polyphoner Chorsatz, düstere Elektronik, ein Countertenor . . . es sind ganz schön viele unterschiedliche Klang- und Assoziationsräume, mit denen Olga Neuwirth das Publikum in "The Outcast" konfrontiert... weiter




Experimentator: Roman Haubenstock-Ramati. - © Till-Borchardt

Konzertkritik

Dreidimensionale Musik2

  • Das Klangforum Wien zollte dem Komponisten Roman Haubenstock-Ramati Tribut.

Sein Konzert am späten Samstagnachmittag begann das Klangforum Wien mit Alter Musik - zumindest könnte, wer das übliche Repertoire des Neue-Musik-Ensembles kennt, das Klaviertrio von Artur Malawski als solche empfingen. Der nachdenklich-melancholische Duktus des polnischen Komponisten fungierte als optimale Folie... weiter




Bedrohliche, heterogene Töne: Olga Neuwirth. - © Lukas Beck

Konzertkritik

Erbarmungslose Gemütlichkeit1

  • Der Stummfilm "Die Stadt ohne Juden", mit neuer Musik von Olga Neuwirth.

Im Land herrscht Krisenstimmung: Die Armut greift um sich, die Mittelschicht fühlt sich vom Abstieg bedroht. Wie praktisch, dass man die Schuld dafür einer Minderheit in die Schuhe schieben kann, die der populistische Bundeskanzler auf Druck radikaler Kräfte prompt des Landes verweist... weiter




Konzertkritik

Ligetis Etüden, nicht nur für die Finger1

Manchen Klavierschüler hat das erzwungene Üben von Etüden ins Schwitzen gebracht. Auch wenn Komponisten wie Liszt oder Chopin die Etüde zur vollwertigen Kunstform erhoben haben, bleibt die ihr innewohnende Schwierigkeit kein bloßes Nebenprodukt der künstlerischen Aussage, sondern ist durchaus beabsichtigtes Ziel... weiter




Konzertkritik

Schwankende Schönheit6

  • Wien Modern: Erfolg für Julia Purgina.

Auf Unsicherheit ist Verlass bei "Wien Modern": Das Neuton-Festival hat sich das Thema heuer auf die Fahnen geschrieben, und es trägt ihm bis ins verblüffende Detail Rechnung. Ein Konzertende um 21 Uhr? So steht es im Internet, erweist sich aber als falsche Fährte: Tatsächlich setzt es am Mittwoch im Konzerthaus 40 Minuten mehr... weiter




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