• 14. November 2018

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Pop

Oratorium mit Vögeln und Wein

  • Dead Can Dance und ihre musikalische Annäherung an Dionysos.

Im Jahr 2012 feierte die australische Band Dead Can Dance nach 16-jähriger Veröffentlichungspause ihre Auferstehung mit dem auf Griechisch genau nach dieser betitelten Comebackalbum "Anastasis", tauchte im Anschluss aber gleich wieder ab. Weitere sechs Jahre mussten für den Nachfolger vergehen... weiter




Andreas Rauschal, geboren 1984 in Vöcklabruck, ist Redakteur im "extra" der Wiener Zeitung.

Glossen

Stoff geben15

Stoff, Stoff, Stoff. Stoff, wohin das Auge reicht. Die Auswahl ist förmlich erdrückend. Ist man mit den Tausenden Proben, die in den Regalen hängen, und den Eyecatchern an der Wand ($ $ $!) erst einmal durch, ist man zwar fix und fertig - mit den Nerven und der Welt. Aber man ist bestimmt noch nicht fertig, was den Grund des Besuches betrifft... weiter




Er tötete nur nachts, mit immergleicher Bestialität: Jack the Ripper. - © WZ-Illustration / Martina Hackenberg

Kriminalgeschichte

Jack the Ripper, Projektionsfläche der Angst6

  • Vor 130 Jahren wütete ein monströser, bis heute nicht identifizierter Frauenmörder im Londoner Eastend.

Wer nach Einbruch der Dunkelheit durch das Londoner Eastend schlendert, wird Zeuge eines seltsamen Schauspiels. Durch die engen Gassen zwischen den Docks, dem London Tower und der Bishopgate Street ziehen vereinzelt stille Gruppen von ehrfürchtigen Touristen, ihrem Gruppenleiter folgend... weiter




Der Comedian Jordan Peele (r.) lässt Barack Obama sprechen. Wie man auf YouTube sehen (und hören) kann, ist der "Fake" kaum mehr als solcher zu erkennen. - © Screenshot YouTube

Netzpolitik

Echt täuschend - täuschend echt18

  • Mit Computerprogrammen ist die Erstellung von "Fake"-Videos zum Kinderspiel geworden.

Im Netz kursiert ein Video, in dem ein scheinbar von allen politischen Konventionen losgelöster Barack Obama Klartext spricht. "Wir treten in ein Zeitalter ein", hebt der 44. Präsident der Vereinigten Staaten an, "wo unsere Feinde es so aussehen lassen können, als ob jeder irgendetwas zu irgendeiner Zeit sagt... weiter




Ein Läufer auf Abwegen: Johann Kastenberger. - © Votava/Imagno/picturedesk.com

Kriminalgeschichte

Vom Outlaw zum Mörder22

  • Im Jahr 1988 wurde ein Räuber mit Reagan-Maske und Schrotflinte zum Schrecken der Wiener Banken: Johann Kastenberger alias "Pumpgun-Ronnie". Seine Flucht verlief spektakulär.

"Heute war wohl mein größter Erfolg", keuchte Johann Kastenberger dem Reporter ins Mikrofon, nachdem er am 11. September 1988 den Willi-Haase-Lauf im steirischen Kainach gewonnen hatte. Den anspruchsvollen Bergmarathon über 1800 Höhenmeter hatte er in der fulminanten Bestzeit von 3:16:07 Stunden absolviert... weiter




Eine der vielen zerstörten Wiener Synagogen im November 1938. - © ullstein bild/Imagno

Geschichte

Organisierter "Volkszorn"3

  • In der sogenannten "Reichskristallnacht" wurden nahezu alle Wiener Synagogen zerstört. Eine Chronik der Ereignisse im November 1938.

Wir nehmen die "Volks-Zeitung" vom 11. November 1938 zur Hand und lesen unter dem Titel "Auch die längste Geduld hat ein Ende!" weiter im Originalwortlaut: "Eine Welle der Empörung gegen die jüdischen Meuchelmörder." Was war passiert? Zunächst folgen wir der damaligen Berichterstattung im Originalwortlaut: "Aus Anlaß des Bekanntwerdens der... weiter




Besucherin vor einer Bildtafel, die an die brennenden Synagogen im November 1938 erinnert, im Berliner Museum "Topographie des Terrors". - © Getty Images

Antijudaismus

Mörder oder Störenfried?2

  • Bei der Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 stellt sich einmal mehr die Frage nach christlicher Mitschuld - und nach Antijudaismus im Neuen Testament: Zum Teil ist dieser ungenauen Übersetzungen geschuldet, aber nur zum Teil. Eine Recherche.

Im Jahr 2018 ist auch der schrecklichen Ereignisse während der Novemberpogrome des Jahres 1938 zu gedenken. Während dieser Pogrome wurden über 1400 Synagogen und jüdische Versammlungsräume zerstört. Tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe fielen den Pogromen zum Opfer... weiter




Mit Störeffekten: How To Dress Well. - © Zackery Michael

Pop

Schmerzen im Körperfett

  • Tom Krell alias How To Dress Well überrascht und verstört die Hörerschaft mit seinem fünften Album, "The Anteroom".

Der Mann hat eine Stimme, die das Blaue vom Himmel singen kann. Dreinschauen tut Tom Krell aber meistens wie sieben Tage Regenwetter. Dass er, wie sein Künstler-Alias How To Dress Well suggeriert, ein Experte dafür ist, wie man sich gut anzieht, ist übrigens bisher auch noch nicht hinreichend belegt... weiter




Die Renaissance Budapester Kaffeehäuser bezieht sich auf die entsprechende k.u.k.-Kultur. - © Gamma-Rapho via Getty Images

Ungarn

Mythos vom goldenen Zeitalter4

  • In Ungarn ist die Erinnerung an das Habsburgerreich von widersprüchlichen Sehnsüchten und undefinierten Nostalgien geprägt.

Die Vergangenheit wird erst durch das gemeinschaftliche Erinnern zum Teil einer Erinnerungskultur - und dies setzt nicht nur ihre Sortierung, sondern oft auch ihre Neuanordnung, ihre Ergänzung, manchmal sogar das Weglassen von Vorhandenem voraus. Erinnerungen an die Vergangenheit werden daher immer von der jeweiligen Gegenwart geschrieben - und... weiter




Eine habsburgische Stadt durch und durch: Lemberg, auf einer Postkarte 1918. - © Culture Club/Getty Images

Literatur

Grundton Melancholie9

  • Von Sarajevo bis Lemberg, von Andric bis Andruchowytsch: Die literarische Reflexion des Bebens in den k.u.k-Nachfolgestaaten. Ein Mosaik.

"Erde aus Ungarn" - "Erde aus Polen" - "Erde aus Kärnten" - "Slowenische Erde" -"Tschechische Erde". Offiziere aus allen Teilen der Monarchie verabschieden sich vom toten Oberst. Zuletzt schüttet der jüdische Regimentsarzt Erde auf den Sarg: "Erde aus - aus - Österreich." (Franz Theodor Csokor) Diese Szene aus dem Theaterstück "3... weiter




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