• 15. November 2018

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Kathrin Gerlof

Was noch lebt

  • Kathrin Gerlofs Roman über den Alltag in der ostdeutschen Provinz.

"Wenn das Dorf schläft, schleichen all seine Hunde über die Höfe und durch die Gärten. Ihre Schnauzen spüren dicht am Boden nach Lebendigem. Das Lebendige ist draußen. Drinnen schläft, was noch lebt." So atmosphärisch dicht beginnt der fünfte Roman der gebürtigen Ostdeutschen Kathrin Gerlof, die in Berlin lebt... weiter




Literatur

Sturz aus dem Bücherhimmel

  • Marjana Gaponenkos verschrobener, partiell skurriler, bewusst unzeitgemäßer Bibliothekarsroman über den Untergang eines Bücherkatalogisierers durch Vernarrtheit, Liebe und Blindheit.

Ein merkwürdiges Buch: "Der Dorfgescheite" von Marjana Gaponenko. Nicht geschrieben mit dem Rücken zur Welt, wie beispielsweise Philipp Weiss’ tausend Seiten umfassender Monster-Roman ("Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen"; Präsentation bei der BUCH WIEN am 8. 11., 16.15 Uhr, Der-Standard-Bühne, Messe Wien; Anm.)... weiter




Literatur

Und morgen verschwindest du

  • Jérôme Leroys Roman noir "Die Verdunkelten" führt in eine apokalyptische Welt von morgen.

Nach der Pariser Anschlagsserie im Jänner 2015 griff in der französischen Gesellschaft ein seltsames Phänomen um sich: Tausende Menschen, angefangen von der Mutter kleiner Kinder bis zum Unternehmer, verließen ganz unvermittelt ihre Familien und ihr Heim und verschwanden spurlos... weiter




Bildende Kunst

Thomas Riess

1970 geboren in Tirol, 1995 Studium an der Universität Mozar-teum Salzburg, Klasse für Graphik und visuelle Medien, 2001 Diplom; zahlreiche Preise, Stipendien, Veröffentlichungen, Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen; Kunst im öffentlichen Raum; seine Bilder sind in vielen Sammlungen vertreten. Lebt und arbeitet in Wien... weiter




Genießt in Frankreich fast Kultstatus: Frédéric Beigbeder. - © afp

Literatur

Vorzimmer zum Sarg

  • Der französische "Skandal"-Autor Frédéric Beigbeder setzt sich schwungvoll - und etwas selbstverliebt - mit dem Windmühlenkampf gegen unsere Endlichkeit auseinander.

In Frankreich genießt der Schriftsteller Frédéric Beigbeder seit der Veröffentlichung seines Erfolgsromans "39,90" (2001) über die verlogene Scheinwelt in der Werbeindustrie beinahe den Status eines Popstars. Seitdem darf sich der inzwischen 53-Jährige über eine Dauerpräsenz in den französischen Medien freuen - ob als vermeintlicher... weiter




Pop

Neues aus skandinavischen Popmanufakturen3

Die Chinesen sind bekanntlich Weltmeister im Kopieren. Ganze Orte und Landschaften werden von ihnen detailgetreu nachgebaut - Hallstatt kann ein Lied davon singen, weil es sich als begehrtes Original eines erfolgreichen Nachbaus des touristischen Ansturms aus Fernost kaum noch erwehren kann... weiter




Holger Rust, geboren 1946, ist Publizist und Professor für Soziologie in Hannover.

Glossen

Wer zuckt, verliert8

Ehrlich gesagt gefällt mir das Motto dieser Typen in Silicon Valley, die jedem, der es hören will und vielen, die das nicht wollen, ihre Philosophie mit dem Sprüchlein "To make the world a better place" zusammenfassen. Zugegeben, so ganz gelungen ist das bis jetzt nicht, aber wir sind ja auch alle noch nicht künstlich intelligent genug... weiter




Den Finger auf die Unausweichlichkeit: Daniel Wisser. - © J. Zinner

Literatur

Wie das Tabu in die Sprache kommt10

  • Der aus Klagenfurt gebürtige Autor und Musiker Daniel Wisser hat mit "Königin der Berge" einen berührenden und unterhaltsamen Roman zum Thema Sterbehilfe vorgelegt, mit dem er für den Österreichischen Buchpreis nominiert ist. Eine Begegnung.

Als Mitglied des Ersten Wiener Heimorgelorchesters hat der Mann schon oft genug bewiesen, dass ihm der Schalk im Nacken sitzt. Erst zu Beginn dieses Jahres etwa sorgte der standesgemäß auf die Sprache als hier sehr gerne zentrales Rohmaterial verweisende Albumtitel "Die Letten werden die Esten sein" (nach vorangegangenen Hits wie... weiter




Stefanie Holzer, geb. 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

Glossen

Katzen im Alter13

Unsere beiden Katzen sind mittlerweile über zehn Jahre alt. Auf dem Bauernhof meiner Kindheit wären sie schon Methusalems. Aber wenn so eine Katze als Familienmitglied lebt, wird sie nicht selten auch zwanzig Jahre alt. Sorgen haben wir uns bisher, wenn überhaupt, nur um den Kater gemacht... weiter




"Wir leben in einer Zeit des unglaublich beschleunigten Wandels. Der Rückblick auf die Vergangenheit kann da Sicherheitgeben": Arno Strohmeyer. - © Moritz Ziegler

Interview

"Mit Helden tun wir uns schwer"17

  • Der Historiker Arno Strohmeyer über die Lektionen, die die Erfolge und das Scheitern der Monarchie für die Gegenwart bereithalten.

"Wiener Zeitung": Am 12. November 1918 wurde die Republik begründet. Wer heute durch die Innenstädte von Wien, Innsbruck, Graz oder Salzburg geht, spaziert durch eine imperiale Kulisse. In hundert Jahren ist es der Republik nicht gelungen, der Gegenwart ihren formalen Stempel aufzudrücken. Konnte sie nicht oder wollte sie nicht... weiter




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