• 16. Januar 2019

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Kein guter Briefeschreiber: Elias Canetti. - © ullstein bild - B. Friedrich

Literatur

Stets per "Sie"2

  • Ein Band mit Briefen von Elias Canetti verrät nicht viel von dem Nobelpreisträger, da die Korrespondenz fast immer belanglos verläuft.

Er, einer der größten Autoren des 20. Jahrhunderts, sagt es selber: "Ich bin, wie die meisten Schriftsteller, ein schlechter Briefschreiber." Leider stimmt das. So-viel Mühen Elias Canetti an sein schmales Werk auch gewendet hat, das Verfassen von Briefen war für ihn eine rein utilitaristische Tätigkeit... weiter




Andreas Wirthensohn, geboren 1967, lebt als freier Lektor, Übersetzer und Literaturkritiker in München.

Glossen

Meine Weihnachten mit Alexa7

Ach, was wäre Weihnachten ohne Geschenke! Da können die eitlen Konsumverächter noch so schimpfen und mit ihrem Moralzeigefinger wedeln - ich lasse mir die Freude am Schenken und Beschenktwerden nicht nehmen. Selbst Dinge, die ich schon habe, ringen mir ein freudiges Lächeln ab - es ist die Geste, die zählt, nicht der Inhalt... weiter




Pop-CD

Sister Jones: Breathe9

  • Das dritte Album von Sister Jones aus Linz ist ihr bisher bestes.

Die Linzer Band Sister Jones hat sich von einer (Konzert)-Reise zu den Lofoten nicht nur zu neuen Songtiteln wie "Whalebone" inspirieren, sondern sich ganz generell künstlerisch revitalisieren lassen. Ihr gegen Monatsende erscheinendes neues und mittlerweile drittes Album ist ihr bisher bestes... weiter




Pop-CD

Scarabeusdream: Crescendo4

  • Musikalische Hysterie mit Klavier und Schlagzeug.

Ob Kunst reduziert daherkommen oder besser klotzen als kleckern soll, wird von Scarabeusdream eindeutig beantwortet. Hier geht es auch abseits von knappen Zehnminütern wie "But Me" um maximale Intensität, in der Phasen der Selbstbeschränkung nur die Ruhe vor dem Sturm darstellen - und dabei auch den bipolaren Grundzug von "Crescendo" erklären... weiter




Led Zeppelin (um ihren Gitarristen und musikalischen Kopf Jimmy Page, 2. v. r.) im Jahr 1969. - © Atlantic

Pop

Led Zeppelin: Als das Luftschiff fliegen lernte6

  • Vor 50 Jahren erschien das unbetitelte Debütalbum der wegweisenden Heavy-Rock-Band. Ihr Gründer Jimmy Page wird dieser Tage 75 Jahre alt.

Im Juni 1980 traten Led Zeppelin zum zweiten und letzten Mal in Wien in der Stadthalle auf. Es war damals in der gesamten "Szene" - bei den politisch korrekten Alternativen genauso wie bei den modischen New-Wave-Kids - unglaublich pfui, dorthin zu gehen: Diese Band repräsentierte schnöden Pop-Kapitalismus und Rockstar-Klischees wie keine andere... weiter




Wird am 8. Jänner 60 Jahre alt: Kabarettist und Autor Leo Lukas, hier beim Gespräch mit der "Wiener Zeitung". - © Moritz ZieglerInterview

Kabarett

Leo Lukas: "Mit dem Internet hat niemand gerechnet"26

  • Der Kabarettist und "Perry Rhodan"-Autor über die Schwierigkeiten von Science-Fiction.

"Wiener Zeitung": Herr Lukas, welche Interviewfrage können Sie nicht mehr hören? Leo Lukas: "Was machen Sie eigentlich beruflich?" Und: "Kann man davon leben?" Wobei sich in Ihrem Fall schon die Frage stellt, welche Ihrer verschiedenen Aktivitäten als Hauptberuf bezeichnet werden kann... weiter




Lehnt geschlossene kulturelle Identitäten ab: François Jullien. - © Chun-Yi Chang

Philosophie

François Jullien und der Ortswechsel des Denkens3

  • Ein Treffen mit dem französischen Philosophen und Sinologen, der über das chinesische Denken und die europäische Philosophie publiziert.

Die Erkundung des chinesischen Denkens, das einen Gegenpol zur abendländischen Philosophie darstellt, trägt dazu bei, die europäische Tradition zu hinterfragen - so lautet die Grundthese des französischen Philosophen und Sinologen François Jullien. Sein Band "Der Umweg über China" etwa nimmt seinen Ausgangspunkt im antiken Griechenland und führt zu... weiter




Durchforstet seinen Posteingang: "extra"-Ressortleiter Gerald Schmickl.

Glossen

Kuriose E-Mails: Granteloper und Ikea-Diät4

"Die E-Mail ist die Kakerlake des Internets. Man kann sie bekämpfen - ausrotten kann man sie nicht", behauptet Carl Henderson, Gründer des Start-up-Unternehmens Slack (das eine Alternative zum Mailen zu entwickeln versucht) in der "Zeit". Und neben dieser treffenden Diagnose stehen noch ein paar beeindruckende Zahlen zur Untermauerung der These... weiter




"Laß Kleinstädter wider Willen zu Weltstädtern arrivieren und es wird der Kaffeehauswiener herauskommen!" - Anton Kuh. - © Getty Images

Literatur

Wider die "Kaffeehausliteratur"8

  • Sie ist ein fixer Bestandteil der Wiener Folklore, obwohl die Bezeichnung "Kaffeehausliterat" eigentlich eine Schmähung darstellt. Eine Polemik.

"Du hast Sorgen, sei es diese, sei es jene - - - ins Kaffeehaus! Sie kann, aus irgendeinem, wenn auch noch so plausiblen Grunde, nicht zu dir kommen - - - ins Kaffeehaus! Du hast zerrissene Stiefel - - - Kaffeehaus! Du hast 400 Kronen Gehalt und gibst 500 aus - - - Kaffeehaus! Du bist korrekt sparsam und gönnst dir nichts - - - Kaffeehaus... weiter




Quentin Tarantino wurde Opfer eines "Playboy"-Journalisten, der ein Interview mit Ennio Morricone mit abfälligen Bemerkungen über den US-Filmer "aufhottete". - © afp

Medien

Ovale Räder und das Sex-Gen4

  • Vom "Grubenhund" bis zu Relotius: Zur Geschichte von "Fake News" in Medien.

Manche Männer behaupten, den "Playboy" nur wegen der Interviews zu lesen. Diese Zielgruppe wird im aktuellen (Dezember-) Heft mit einer kräftigen Kollegenbeschimpfung bedient: Der 90-jährige italienische Filmkomponist Ennio Morricone charakterisiert darin den amerikanischen Filmer Quentin Tarantino als "absoluten Chaoten" und nennt ihn einen... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung