• 21. Februar 2019

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Literatur

Bilder gegen die hilflose Wut2

  • "Ein fauler Gott", der Debütroman des Schauspielers Stefan Lohse.

Am Anfang ist Wut, nicht Trauer. Als Ben, elfjährig, aus der Schule kommt und seiner Mutter eigentlich von dem Wunderschwimmer Mark Spitz und seinen sechs Goldmedaillen erzählen will, flüstert sie ihm die schlimmste denkbare Nachricht ins Ohr: Jonas, der kleine Bruder, ist gerade im Krankenhaus gestorben... weiter




John von Düffels Romanjugend lässt sich willig von privaten Drohnen ausspionieren. - © Erika Tham/Getty Images

Literatur

Digitales Grillenzirpen

  • Der deutsche Schriftsteller John von Düffel ersinnt eine Post-Facebook-Generation, die sich heillos in den Fängen der Virtual Reality verstrickt.

Alles beginnt mit einer Grille, die im Klassenzimmer zirpt. Frau Höppner, die Lehrerin, nimmt das zum Anlass, den Schülern die Fabel "Die Grille und die Ameise" von Jean de La Fontaine näherzubringen. Darin bittet die Grille, die den ganzen Sommer über gesungen hat, die Ameise, die hingegen fleißig Futter gesammelt hat... weiter




Literatur

Am Wendepunkt

Der deutsche Jurist und Schrifsteller Georg M. Oswald (Jahrgang 1963) wirft die Leser seines neuen Romans "Alle, die du liebst" unvermittelt ins Geschehen: Der Anwalt Hartmut Wilke und seine zwanzig Jahre jüngere Freundin Ines landen in Mombasa und steigen dort "in eine kleine Turbomaschine russischen Typs, die uns nach Malindi flog"... weiter




Literatur

Schmerzhafte Spurensuche

  • Annette Mingels’ autobiografisch grundierter Roman "Was alles war".

In ihrem Roman "Was alles war" schickt Annette Mingels eine Mittvierzigerin auf schmerzhafte familiäre Spurensuche. Dabei schreitet die 46-jährige Autorin behutsam autobiografisches Terrain ab: über die Begegnung von Adoptivkindern mit ihren leiblichen Eltern... weiter




Suggestivkraft: Leo Perutz (1882-1957). - © Paul Zsolnay Verlag (Ausschnitt)

Literatur

Gebundene Hände13

  • Der österreichische Autor Leo Perutz fasziniert in seiner Romanphantasie "Zwischen neun und neun" mit skurrilen Szenen und herrlichem österreichischem Deutsch. Eine Wiederentdeckung.

Wien vor exakt hundert Jahren: Ein junger Mann betritt einen kleinen Gemischtwarenladen und lässt sich ein Butterbrot sowie einige Scheiben Wurst geben. Er lungert herum und macht die Greißlerin misstrauisch. Doch als er geht, fehlt nichts.Später sitzt derselbe junge Mann im Liechtensteinpark und lässt sich von einem ungezügelten Hund Brot und... weiter




Vor dem Umsturz: Wiener Jugend um 1932. - © ullsteinbild-Imagno/Photoinst. Bonartes

Literatur

Flucht in den Reigen3

  • Der österreichische Schriftsteller Friedrich Torberg analysiert im Roman ". . . und sie glauben, es wäre die Liebe" die Jugendkultur vor Hitlers Machtergreifung.

Adoleszente Selbstfindung und spätpubertäre Beziehungs-Dialoge standen bei Torbergs "Zweitling" aus dem Jahr 1932, ". . . und glauben, es wäre die Liebe", im Vordergrund. Obwohl der in Prag geborene Wiener Autor ein sensibles Thema aufgegriffen hatte, geriet das etwas sperrig betitelte Werk bald in Vergessenheit... weiter




Die wenigen Bilder, die von Jane Austen existieren, vermitteln nur einen vagen Eindruck von ihrem Aussehen. - © Ullstein

Literaturgeschichte

Akkurat belüftete Schwingungen3

  • Jane Austen, eine der meistgelesenen, vielfach verfilmten, romantisierten und verkitschten britischen Autorinnen, verstarb vor zweihundert Jahren, am 18. Juli 1817.

Kaum andres tun als lachen könne sie, streute Jane Austen in einen Brief an ihre Schwester aus London, wo sie bei diversen Gesellschaften zugange war. Ausgestattet mit einem heiteren Gemüt und einem entsprechenden Blick auf das sie Umgebende, dürfte sie insgesamt in einer Verfassung gewesen sein, die bewirkt, das Dasein vergnüglich zu finden... weiter




- © Getty Images/Gallo Images

Kulturgeschichte

Mythos Wald16

  • Über Henry David Thoreau und Ernst Jünger, zwei literarische Verfechter eines radikalen Individualismus, die sich tief in die Wälder und ihre jeweiligen Vorstellungen davon zurückzogen. Ein Vergleich.

Henry David Thoreau, dessen Geburtstag sich am 12. Juli 2017 zum zweihundertsten Male jährt, verfasste sein bekanntestes Werk, "Walden" (1854), nachdem er sich für zwei Jahre in die Einsamkeit der Wälder rund um den Waldensee in Massachusetts zurückgezogen hatte, um dort das "einfache Leben" kennenzulernen... weiter




Gastarbeiter in der DDR: Die "Madgermanes" aus Mosambik im Comic von Birgit Weihe. - © avant

Comics

Neue Bilder von alten Missständen9

  • Der lange Schatten des Kolonialismus: Drei Comics bieten bemerkenswerte Annäherungen an das Thema in zeitgemäßer Form und kritischer Tendenz.

Die kolonialen Bildwelten wuchern in den Hinterköpfen der Europäer. Man wundere sich nicht über weit verbreitete stereotype Vorstellungen von Flüchtlingen etwa aus dem afrikanischen Raum in aktuellen Diskursen. Dagegen bieten drei erfrischend-anregende Comics... weiter




Pop-CD

Regionale Welt1

  • Ernst Tiefenthalers rührend erfindungsreiche Dialektlieder.

Der in Oberösterreich geborene und seit nunmehr 20 Jahren in Wien lebende Ernst Tiefenthaler gehört zu den produktivsten heimischen Musikern. Neben Produktionen mit den Bands Bell Etage und Hotel Prestige ist er vor allem mit - bisher fünf - Soloalben unter dem Namen Ernesty International hervorgetreten... weiter




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