• 16. August 2018

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Schlagwortsuche

Geovani Martins wohnt in Vidigal, einer Favela Rios. - © Farmbauer

Literatur

Die Stimme vom Hügel

  • Geovani Martins ist ein Kind der Favelas von Rio de Janeiro - und das neue Phänomen der brasilianischen Literatur.

Die Companhia das Letras, einer der größten brasilianischen Verlage mit Sitz in São Paulo, hat "O Sol na Cabeça" (dt. Die Sonne auf dem Kopf), eine Auswahl von 13 Erzählungen, herausgebracht. Noch ehe das Werk in Brasilien in die Buchhandlungen kam, waren die Rechte daran bereits an Verlage in neun Ländern weltweit verkauft... weiter




"Er griff sich die Songs einfach aus der Luft . . .": Robert Johnson (1911-1938). - © Ullstein Bild / Heritage Images

Pop

Der Teufelskerl4

  • Vor 80 Jahren endete das kurze Leben der Delta-Blues-Legende Robert Johnson, über das es nur wenige Fakten und umso mehr Mythen gibt.

Man kann davon ausgehen, dass Robert Johnsons 27 Jahre langes Leben kein schönes Ende genommen hat. Vermutungen, wie genau es vor sich gegangen sein könnte, zwingen mangels Faktensicherheit zum Konjunktiv und inflationären Gebrauch des kleinen Verbs "soll": Ein eifersüchtiger Ehemann soll in der Nähe von Greenwood... weiter




Pop-CD

Sommeralbum 2

  • Träume von offenen Landschaften: Das Debütalbum von Mattiel.

Wo politisch Grenzen gefordert werden, um sich gegenüber dem vermeintlich Unbekannten abzuschotten, stellt sich die Frage: Was bedeutet noch Freiheit? Mattiel Brown antwortet mit einem schweifenden Blick in die Ferne: Freiheit ist die Sehnsucht, Grenzen zu überwinden. Die US-Sängerin ist tagsüber Werbedesignerin und Illustratorin... weiter




Pop-CD

Sommeralbum 1

  • "Lifted", das neue Album von Israel Nash.

Israel Nash, 1981 im US-Bundesstaat Missouri geboren, wird nicht selten als Neil-Young-Wiedergänger tituliert. Er ist aber viel mehr als ein begabter Kopist. Mit seinem fünften Studioalbum, "Lifted", ist ihm ein luftig-leichtes Folkrockalbum gelungen, wie geschaffen für einen (zu) heißen Sommer in der Hängematte... weiter




Johann Scheerer (verwebt den Ablauf der Entführung seines Vateres Jan Philipp Reemtsma mit Seelenqualen der Familie des Opfers. - © Christian Charisius / dpa / pict

Literatur

Familie im Ausnahmezustand2

  • Der deutsche Musiker und Musikproduzent Johann Scheerer greift einen der spektakulärsten Kriminalfälle der BRD auf: die Entführung seines Vaters Jan Philipp Reemtsma.

Es beginnt mit einer Fahrt nach New York. Für die kleine deutsche Familie, die sich dieses Ziel gewählt hat, ist die Metropole mit dem tosenden Leben kein Urlaubsziel, sondern ein "Fluchtkurort". Hier, wo sie keiner kennt, wollen Vater, Mutter und der dreizehnjährige Sohn wieder zurückfinden in ein normales Leben... weiter




Widerstand mit literarischen Mitteln: Dominique Manotti. - © Thomas Dorn/laif/picturedesk.com

Literatur

Die dunkle Seite der Macht10

  • Dominique Manotti, die Grande Dame des französischen "Roman noir", inszeniert die Übernahme des Konzerns Alstom durch General Electric als packenden Krimi.

"Ich höre schon die Seufzer: Wirtschaft? Zu kompliziert für mich. Falsch. Die Wirtschaft ist ganz leicht zu verstehen. Sie funktioniert wie ein Computerspiel. Ich werde Ihnen das beweisen." So kündigt Dominique Manotti ihren neuen Roman "Kesseltreiben" auf ihrer Homepage an... weiter




Tanzend in die neuen Zeiten: Im Jahr 1978 klopft die New Wave an die Tür. - © Cartoon: Christian Berger

Pop

Springsteen, Punk und neue Wellen5

  • Keith Moon (The Who) starb, Julian Casablancas (The Strokes) wurde geboren - und jede Menge neue Alben kamen im Jahr 1978 auch auf den Markt.

Der Pole Karol Wojtyla wird zu Papst Johannes Paul II. gekürt, in Camp David leiten Israel und Ägypten eine friedliche Annäherung ein und in Italien ermorden die Roten Brigaden den Politiker Aldo Moro. Und der Rockmusik geht es 1978 immer noch ganz gut... weiter




Religiös und tolerant: William Penn. - © duncan 1890/Getty Images

Literatur

Keine Freundschaft ohne Freiheit4

  • Zum 300. Todestag William Penns erscheinen seine lebensklugen Reflexionen und Maximen in einer guten, neuen Übersetzung.

Es gibt Bücher, die Dauerbrenner sind. Landläufig "Klassiker" genannt, sind sie jene, die man in dürren oder in dunklen Zeiten in die Hand nimmt, aufschlägt - und gebannt ist. Von ihrer Tiefe, ihrer Weisheit, der Frische über Jahrhunderte hinweg. Ein solcher Band ist "Früchte der Einsamkeit" des Engländers William Penn. Treffend war der Titel... weiter




Der (nach wie vor) "rollende Stein": Mick Jagger im Vorjahr in Spielberg. - © apa/Pfarrhofer

Popgeschichte

Akronyme und Erzengel2

  • Rolling Stones und Beatles haben es vorgemacht: Ein klangvoller Name kann für den Erfolg einer Band mitentscheidend sein.

Bandnamen sind wichtig, sie wecken Assoziationen und regen die Fantasie an. Sie sind mehr als eine bloße "Marke", sie stehen auch für einen Lebensstil. Ein klangvoller Name kann für den Erfolg einer Pop-Formation mitentscheidend sein. Das zeigen die Geschichten der zwei bekanntesten britischen Bands der 70er Jahre... weiter




Karl Rankl, das Scottish National Orchestra dirigierend, August 1955. - © Kurt Hutton/Picture Post/Getty Images

Porträt

Schönbergs Lieblingsschüler1

  • Er war Chorleiter, Dirigent, Komponist und fünf Jahre musikalischer Direktor der Covent Garden Opera in London: Eine Erinnerung an den bei Wien geborenen Karl Rankl (1898-1968).

Wird man 1898 als 14. von 18 Kindern in einem kleinen Dorfgasthaus in Gaaden bei Mödling geboren, so ist die Wahrscheinlichkeit gering, eine internationale Musikerkarriere zu machen; auch wenn der Ort in einer - wie ein Journalist einst so treffend formulierte - "musikverseuchten Umgebung" liegt und der Vater im Wirtshaus gerne aufspielte... weiter




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