• 17. November 2018

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Schlagwortsuche

Jazz-CD

Alterslässigkeit

  • Das Album "Combo 66" von John Scofield.

John Scofield besitzt etwas, das den meisten Kollegen fehlt: Unverkennbarkeit. Zwei, drei Töne aus seiner Jazzgitarre, dazu eine Blue-Note und ein launiger Schleifer - schon steht der Absender der Klangspende außer Zweifel. Mittlerweile 66, zeigt sich der US-Amerikaner auf seinem neuen Album gleichermaßen tiefenentspannt wie hochkonzentriert... weiter




Jazz-CD

Eine Fundgrube2

  • Georg Breinschmids "Breinländ".

Georg Breinschmid zählt zur Elite der heimischen Jazzbassisten. Entsprechend zahlreich sind die Gassen, in denen er sich musikalisch bewegt: Bald gründet er ein neues Trio, bald arbeitet er an einem Kompositionsauftrag, bald trumpft er als Gastsolist auf der Bühne auf oder singt im Studio alleine ein Dialekt-Liedchen... weiter




Wer war David Bowie? Dieser Frage widmet sich Dylan Jones herkulisch auf 816 Seiten. - © Jimmy King

Pop

Gedächtnis aus Papier2

  • Der britische Journalist Dylan Jones legt eine Biografie David Bowies vor, die auf Gesprächen mit mehr als 300 Freunden, Wegbegleitern, Zu-, Mit- und Wegarbeitern beruht.

Allmählich muss man schwindelfrei sein. Denn stapelt man nur eine zugegeben subjektive Auswahl an Büchern über David Bowie aufeinander, dann hat man sehr schnell einen (über)manns- und -frauhohen Stapel beieinander, der mit nur ein klein wenig Ausdauer rasch zum Hügel wird. Schon 1993 brachte Elizabeth Thomson "The Bowie Companion" heraus... weiter




Temperamentvolles Spiel, maßloses Leben: Harry Walden. - © Bentz

Theater

Trauriger Bonvivant von der Sirk-Ecke5

  • Auf der Bühne versetzte der Schauspieler Harry Walden (1875-1921) sein Publikum in Begeisterung. Doch Morphium und Schulden besiegelten sein Schicksal.

"Von feinnerviger Hand sind hier einzelne Momentbilder und kurze Wegstrecken aus dem Leidensweg des unglücklichen Künstlers gezeichnet, die uns mit Trauer und Erbitterung erfüllen über die vom kotigen Alltag beschmutzte Tragik dieses modernen Künstlerschicksals... weiter




Enge Zusammenarbeit: Max Reinhardt (l.) mit Hugo von Hofmannsthal im Park des Schlosses Leopoldskron, um 1930. - © Imagno/Getty Images

Theater

Besessener der Darstellungskunst5

  • Theater als Wahrheitssuche mit Mitteln der Illusion - das war die Leitidee von Max Reinhardt. Vor 75 Jahren starb der Bühnenmagier in New York.

Der Herbst 1943, an dem Max Reinhardt, gerade erst 70 Jahre alt geworden, in New York das Leben verlor, verlockte zu ausgedehnten Spaziergängen. Der Emigrant unternahm sie mit Hund. Doch das Tier erwies sich als unberechenbar. Irgendwann biss es seinen Herrn... weiter




Eines von Schieles Hauptwerken, beheimatet in der Sammlung Leopold: "Selbstbildnis mit Lampionfrüchten", 1912. - © VCG Wilson/Corbis via Getty Images

Bildende Kunst

Ein Jahrhundert Schiele6

  • Kurzes Leben, langer Ruhm: Zum 100. Todestag des Künstlers ein Rückblick auf eine Karriere, die erstaunlich rasch zu Weltgeltung führte.

Am 31. Oktober 2018 jährt sich der 100. Todestag des inzwischen weltberühmten Malers Egon Schiele. Er ist im Hause seiner Schwiegereltern Harms, in der Hietzinger Hauptstraße (Wien 13), im Haus gegenüber von seinem Atelier, verstorben. Das Andenken an ihn und sein revolutionäres Werk wird weltweit gefeiert... weiter




Literatur

Letzter Frühling eines Poeten6

  • Der deutsche Autor und Kritiker Volker Hage beschäftigt sich in seinem neuen Roman, "Des Lebens fünfter Akt", mit Arthur Schnitzler und dessen Frauenquartett.

Der tragische Tod der noch nicht einmal neunzehnjährigen Lili Schnitzer am 26. Juli 1928 ist Ausgangspunkt eines Schnitzler-Romans über die letzten drei Lebensjahre des Wiener Dichters, der am 21. Oktober 1931 starb. Die aufgeweckte, frühreife Lili, die einst Vätern, welche die Familie verlassen, den Galgen empfahl... weiter




"Melancholische Unerbittlichkeit": 2009 erhielt Walter Kappacher den Georg-Büchner-Preis. - © dpa/A3778 Fredrik von Erichsen

Literatur

Ein Feinmechaniker der Erzählkunst4

  • Literarischer Spätzünder und liebevoller Außenseiter: Zum 80. Geburtstag des österreichischen Schriftstellers Walter Kappacher.

Er galt viele Jahre als Geheimtipp in der literarischen Welt, sein renommierter Landsmann Peter Handke hatte sich vehement für ihn eingesetzt, doch die große öffentliche Anerkennung errang der Schriftsteller Walter Kappacher erst 2009 nach dem Erscheinen des Romans "Der Fliegenpalast"... weiter




Pop-CD

Wi Wa Wahnsinn3

  • "Leben frisst rohes Fleisch": Franz Morak singt wieder.

Das ist der real existierende Punk: Nach Ehrenrunden als Ensemblevertreter alteingesessener Burgschauspieler mit wohlerworbenen Privilegien und als Staats-sekretär für Kunst und Kultur unter Schwarz-Blau I gibt Franz Morak, heute 72, wieder den wilden Mann, als wäre es 1980 und der "schneeweiße New-Wave-Schizo-Punk" angesagt... weiter




Pop-CD

Minimalismus1

  • Lady Lynch aus Wien legen ihr selbstbetiteltes Debütalbum vor.

Dem Namen zum Trotz bekommt man es hier nicht mit der Nachfolgerin von Chrysta Bell als neueste Muse des US-Regisseurs David Lynch zu tun. Nein. Hinter Lady Lynch versteckt sich in Form eines Wiener Quartetts sogar eine ganze Band, die uns nun mit ihrem formenstreng minimalistischen Debütalbum erfreut... weiter




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