• 20. Februar 2019

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Schlagwortsuche

Eine adrette Bastion stramm-deutscher Historie am Ende der Welt: das Städtchen Lüderitz in Namibia. - © Spreitzhofer

Reportage

Vom Winde verweht in Lüderitz1

  • Der Bremer Adolf Lüderitz landete 1883 in einer Bucht der Küstenwüste Namib und legte den Grundstein für 31 Jahre deutsch-koloniale Begehrlichkeiten. Eine Spurensuche an der südwestafrikanischen Peripherie.

Mit Hansi Hinterseer und sieben roten Rosen war eigentlich nicht zu rechnen gewesen. Mit Freddy Quinn schon eher, obwohl auch von Gitarren und Meer keine Spur ist. Plötzlich gab es jedenfalls Musik und das Knistern im Autoradio war vorüber, gleich nach Seeheim, wo ein uraltes Hotel aus Steinblöcken zur einzigen Landmark weit und breit geworden ist... weiter




"Beste Aussichten" am Yachthafen Slipway von Daressalam. - © Tornow

Reportage

Ein Platz an der Sonne in Tansania1

  • In den Ballungsräumen des ostafrikanischen Staates verblasst der düstere Nachlass der Kolonialzeit. Dabei gehört die Urlaubsdestination zu den ärmsten Ländern der Welt.

"Beste Lage!" Muhammad Said breitet vor der Brüstung einer geräumigen Terrasse seine Arme aus. "Warum sollten wir Tansanier bitter sein?" In seinem lachenden Gesicht leuchten schneeweiße Zähne. "Die Geschichte ist Geschichte - einen Groll hegt hier niemand gegen irgendwen... weiter




Der Himmel über Alaska... - © Clara Kneringer

Reportage

Einssein mit der Natur in Alaska25

  • Eine Wienerin heuerte bei einem Schlittenhundeführer an und lebte in einer Blockhütte ohne Wasser und Strom.

Durchbrochen wird die Stille nur vom Kratzen der Pfoten auf dem grobkörnigen Schnee und dem Knirschen der Kufen. Vereinzelt auch von einem Bellen, wenn einer der zwölf Alaskan Huskys auf ein Geräusch oder einen Geruch reagiert. Sie sind Clara Kneringers einzige Gefährten in der weißen Unendlichkeit um sie herum... weiter




"Aber heuer, wenn du irgendwo anrufst und sagst, du brauchst Birnen, fragen sie dich: zehn oder hundert Tonnen?" - © Rebhandl

Schnapsbrennen

Ein Stamperl von der Streuobstwiese12

  • "Nach zwanzig Jahren Brennen lässt du jedes Jahr einen Fehler weg, und ein neuer kommt dazu": Besuch bei einem Schnapsbrenner in Oberösterreich.

Rechtzeitig zum Ende des Sommers lädt mich ein Freund in sein kleines Voralpenhäuschen ein, auf dem "ad rem", also "auf der Sache", ein altes "Maria-Theresien-Privileg" liegt. Dies ist ein Sammelbegriff für eine Fülle von Einzelbegünstigungen aus jener Zeit, u.a... weiter




An ihr kann man sich die Finger verbrennen: Die metallene "Main chaude" (l.) bringt Handschuhe auf die gewünschte Größe. Meister Jean-Marc Fabre im Atelier. - © Maison Fabre

Frankreich

"Jede Haut ist wie ein Buch"11

  • Die südfranzösische Stadt Millau ist ein altes Zentrum der Handschuhindustrie des Landes. - Ein Besuch in der renommierten Manufaktur Fabre.

"Wenn ein junger Mann beim Vater seiner Angebeteten wegen einer künftigen Eheschließung vorstellig wurde, musste er unbedingt Handschuhe tragen", erzählt Christine Vanicate. Und das ist noch nicht allzu lange her. Bis in die 1970er Jahre bestand diese Verpflichtung für französische Brautwerber... weiter




Der Umweltpsychologe Eike von Lindern. - © Dialog N

Interview

"Kontraste fördern die Erholung"5

  • Der Umweltpsychologe Eike von Lindern über die wichtigsten Erkenntnisse seines Fachs im Hinblick auf Urlaub und Entspannung.

"Wiener Zeitung": Herr von Lindern, Sie sind "Umweltpsychologe": Täusche ich mich oder hat die Psychologie die Natur erst in den letzten Jahren als Forschungsgebiet für sich entdeckt? In den meisten psychologischen Disziplinen wird die materielle Umwelt nur am Rande thematisiert... weiter




Die Kathedrale und der Stiftsbezirk von St. Gallen. - © St. Gallen-Bodensee Tourismus

Schweiz

Ostschweizer Farbenspiele5

  • Rote Gegenwart, barocke Vergangenheit und pittoreske Ausblicke begleiten einen bei Erkundungen durch St. Gallen und seine Umgebung.

Roter Platz? - Da steht man mitten in St. Gallen, und sieht plötzlich rot. Und zwar durchgängig. Man ist aber keineswegs in einer spontanen Zeitreise nach Moskau versetzt worden, noch hat einen der Zorn übermannt (was freilich nie ganz ausgeschlossen werden kann)... weiter




Steile Passstraßen, hohe Wasserfälle und Kunst-Winter auf dem Berg: die Enklave Lesotho. - © Spreitzhofer

Landesporträt

Ski-Resort und Schlepperwesen

  • Lesotho, das "Königreich im Himmel" inmitten von Südafrika, ist das höchstgelegene Land der Welt. Doch soziale Probleme überschatten die Enklave.

Können Sie sich die österreichische Flagge mit einem grünen Tiroler Filzhut in der Mitte vorstellen, wahlweise mit Feder oder Kordel? Heimatliebe kann weit gehen, und so kamen gar keine Modediskussionen auf, als Lesotho seine blau-weiß-grüne Trikolore mit dem Mokorotlo, einem kegelförmigen Strohhut, einführte... weiter




Weinberge in der idyllischen Serra Gaúcha im Bundesstaat Rio Grande do Sul. - © Lichterbeck

Brasilien

Reben im Regenwald6

  • Italiener brachten die ersten Rebstöcke. Das Vale dos Vinhedos steigt nun zu einer Region für Spitzenweine auf.

Man rollt über kurvenreiche Straßen, die Nachmittagssonne wirft ihr weiches Licht auf pittoreske Steinhäuschen, die Wegweiser führen zu Anwesen mit Namen wie Agostini oder Bolsoni. Als man an einer Kirche hält, um nach der Abzweigung zu den Pizzatos zu fragen, antwortet ein älterer Herr, der auf der Bank davor sitzt, in einer Sprache... weiter




Ein Stadt- und Sittenbild: Die Ruine des Bicentennial Monuments in Port-au-Prince. - © Marc Tornow

Haiti

Fluch der Karibik3

  • Haiti ist landschaftlich pittoresk und paradiesisch schön. Die Folgen von Diktaturen und Naturkatastrophen belasten die Insel-Nation und ihre bitterarme Bevölkerung aber bis heute.

"Ach, Sie wollen alleine los", Jean Baptiste lächelt gequält. "Das ist gegen die Abmachung." Der 32-jährige Haitianer berät ausländische Unternehmen in Sicherheitsfragen. Seine Präsentation hat nur einen Inhalt: die Unversehrtheit von Personen in und um Port-au-Prince... weiter




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