• 18. Juni 2018

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Kurt Moldovan: Venedig, "Blick auf die Punta della Dogana", 1977. - © Courtesy of Galerie bei der Albertina. Zetter, Wien.

Kunst

Welttheater und Farbenzauber1

  • Kurt Moldovan brillierte als politisch-phantastischer Zeichner und sinnlicher Aquarellist. Am 22. Juni jährt sich sein Geburtstag zum 100. Mal.

"Zeichnen war sein Wesen, Verwesentlichen durch Zeichnen dessen ausdrücklicher Drang. Wenn sich ihm die jeweils einprägsame Gestalt nicht aufzwängte, (. . .) entspannte er sich beim mehr gemütlicheren Aquarellmalen in freundlichen Farben. Wenn er aber zeichnete (immer lieber, je älter er wurde), war er der energetische Gestalter wie eh und je... weiter




In der marxistischen Theorie verankert: Aníbal Quijano (1928-2018) - © gemeinfrei / Carlo Pozo

Soziologie

Die Kolonialität der Macht

  • Zum Tod des peruanischen Soziologen Aníbal Quijano, der im Diskurs über kulturelle Abhängigkeiten ein zentraler Vermittler war.

In Lateinamerika ist der Kolonialismus lange vorbei. Die meisten Länder des Subkontinents erkämpften in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Unabhängigkeit - zumindest in adminis-trativer Hinsicht. Viele Effekte der kolonialen Herrschaft allerdings leben fort, auch lange nach Beendigung der militärischen Besatzung... weiter




In Erinnerung an Luther nagelten am Reformationstag im Oktober 2017 Wissenschafter eine Petition ans Tor der renommierten London School of Economics, die 33 Thesen gegen die gängige Wirtschaftstheorie enthält. Der Soziologie gebührte Ähnliches. - © rethinkeconomics.org

Soziologie

Bürokratie hält uns zusammen2

  • Viel zu lange haben falsche Gesellschaftstheorien den Ton angegeben. Das Ergebnis ist Orientierungslosigkeit. Dabei hätte die Soziologie gültige Antworten parat.

An die Tore der Hochburg der neoliberalen Wirtschaftsgesinnung, auf dem Haupteingang der London School of Economics, hat im Oktober 2017 eine Gruppe von Studenten, Vertretern internationaler Forschungsinstitute und Professoren eine Petition, bestehend aus 33 Punkten, genagelt, wonach die Ökonomie als solche unbrauchbar sei... weiter




Der österreichische Biologe, Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Franz M. Wuketits (1955–2018).

Nachruf

In memoriam Franz M. Wuketits20

Ein guter Redner weiß, dass er um seine Zuhörer werben muss. "Es ist Sonntagnachmittag", sagt er, "da hätten Sie vielleicht auch Besseres zu tun als mir zuzuhören, ich werde mir also Mühe geben, Sie nicht zu langweilen." Allerdings muss dieses Versprechen auch eingehalten werden... weiter




Sabine Theresia Köszegi forscht auf dem Gebiet der Mensch-Maschine-Interaktion. - © Moritz ZieglerInterview

Interview

"Viele sprechen mit ihren Autos"3

  • Sabine Theresia Köszegi, Vorsitzende des Rats für Robotik, über die Kommunikation von Maschinen und Menschen - und mögliche soziale Auswirkungen.

"Wiener Zeitung: Sie sind Professorin für Arbeitswissenschaft und Organisation, einer Ihrer Forschungsschwerpunkte ist Konfliktlösung in Verhandlungen. Haben Sie den Vorsitz im Robotikrat übernommen, weil das so ein umstrittenes Gebiet ist? Sabine Theresia Köszegi: Das könnte vielleicht eine Rolle gespielt haben... weiter




Sorgte 1896 für Aufregung: Eine Bürgerinitative wollte die Stadtbahn in Tieflage, um die Ansicht auf die Breitenfelder Kirche (hier in heutiger Sicht) nicht zu gefährden. - © Thomas Hofmann

Stadtplanung

Gestörte Blicke10

  • Die freie Sicht auf die (und in der) Stadt war den Wienern schon immer wichtig. Eine historische Betrachtung abseits von "Canaletto".

Die legendären Worte Franz Grillparzers - "Hast du vom Kahlenberg das Land dir rings besehn, so wirst du, was ich schrieb und was ich bin, verstehn" - verlieren nie an Aktualität. Täglich ändert sich der Blick vom Kahlenberg ein klein wenig. Täglich wird irgendwo etwas abgerissen, täglich sprießt da oder dort ein Bauwerk in die Höhe... weiter




Kugelhaus in Dresden (Ansichtskarte, 1928). - © Sammlung Payer

Architektur

Autonomie in Kugelform5

  • Kugelhäuser erregen seit je großes Aufsehen und lösen bis heute kontroversielle Debatten aus. Die Geschichte einer avantgardistischen Bauform.

Wir alle haben es schon einmal gesehen. Es ist eine Art Dauerkuriosum, wenngleich etwas in Vergessenheit geraten: das Kugelhaus an der Prater Hauptallee, nahe dem Riesenrad, vom österreichischen Künstler Edwin Lipburger erdacht und propagiert. Eine bewohnbare Kugel, Durchmesser acht Meter... weiter




Kein Vertreter von "Multikulti": Oswald Spengler (1880-1936), Zeichnung von Rudolf Großmann, 1922. - © Abb.: gemeinfrei

Geschichte

Zivilisation als Endstadium14

  • 100 Jahre nach Erscheinen erlebt Oswald Spenglers epochales Werk "Der Untergang des Abendlandes" eine Renaissance. Was fasziniert vor allem Konservative und Neue Rechte daran?

Es wurde während des Ersten Weltkrieges verfasst. Als es 1918 in einem ersten Band erschien, schlug es ein wie eine Bombe. Heute, 100 Jahre nach Erscheinen, erlebt Oswald Spenglers epochales Werk "Der Untergang des Abendlandes" eine Renaissance. Anfang des 20... weiter




Befasste sich mit den theoretisch-technischen Grundlagen der Rakete: Hermann Oberth. - © Pinter

Astronautik

Die Väter der Raumfahrt11

  • Von der "Rackette" zur "V2" - es war der Krieg, der die Tür ins Weltall öffnete. Davor aber hatten bereits Science-Fiction-Romane die Fantasie der Theoretiker und Vordenker beflügelt.

Spätestens im 13. Jahrhundert tauchen Berichte über Raketen in China und Europa auf. Die Flugkörper dienen aber nicht bloß für Feuerwerke, sondern vor allem dazu, den Gegner unter Feuer zu nehmen. Mit Schwarzpulver gefüllt, tragen sie Schwertklingen, Brandsätze oder Bomben ins feindliche Lager... weiter




"Kompromissfindung in der Politik erfordert mehr Geduld", meint Philippe Narval, und dass "Entwicklungsprozesse einfach Zeit brauchen." - © Apa/Georg Hochmuth

Demokratie

"Mit Emotion alleine kommen wir nicht weiter"10

  • Philippe Narval, Geschäftsführer des "Europäischen Forum Alpbach", über die Krise der Demokratie - und wie man sie seiner Meinung nach durch eine vermehrte, gut organisierte politische Bürgerbeteiligung überwinden könnte.

Wiener Zeitung: Herr Narval, Sie sind 1977 geboren. Die Revolte der 1968er haben Sie nicht miterlebt. Wäre das eine spannende Zeit für Sie gewesen? Philippe Narval: Spannend war sie gewiss und wichtig, denn sie erbrachte große reformatorische Leistungen und erfüllte viele legitime Forderungen der gesellschaftspolitischen Mitte... weiter




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