• 14. November 2018

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Schlagwortsuche

"Wir müssen wieder lernen, unterschiedlicher Meinung zu sein. Es ist zwar der erste Impuls, nach Gemeinsamkeiten zu suchen. Doch dann entdeckt man plötzlich Unterschiede – und das ist gut so!" - © Bernard GalewskiInterview

Interview

"Ich will keine Revolution, sondern Experimente"16

  • Oxford-Historiker und Philosoph Theodore Zeldin über Rebellentum und unnütze Achtsamkeitsübungen.

"Wiener Zeitung": Herr Zeldin, sind Sie ein Rebell? Theodore Zeldin: Ja. Ich habe gegen die traditionelle Bildung an der Universität rebelliert. Zu viel Spezialisierung tut den Hochschulen nicht gut. Junge Menschen gehen an die Universität, um das Leben besser zu verstehen... weiter




Eigentlich gibt es keinen Grund, sich auf dem langen Tanz ins Alter über Gebühr beunruhigen zu lassen; wir bekommen nur, was uns zusteht . . . - © Christopher Furlong/Getty Images

Lebensphilosophie

Nachspielzeit5

  • Die denkwürdigen Freuden des Alterns. - Eine poetisch-philosophische Erkundung.

In einer Zeit, die es insgesamt nicht so gut mit mir meinte, wie ich es verdient hätte, beschloss ich, einen Roman zu schreiben, der "Die Altenplage" heißen sollte. Ich hatte mich über einige ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger geärgert, die, dachte ich damals, nur die Speerspitze einer Bewegung waren, in die wir uns, früher oder später... weiter




Unkonventioneller Gelehrter, der eine umfangreiche "Philosophie des Geldes" entwarf: Georg Simmel (1858-1918). - © ullstein bild/Granger, NYC

Soziologie

Rationalität gegen Reizüberflutung9

  • Vor 100 Jahren starb Georg Simmel. Zeit seines Lebens blieb der deutsche Philosoph und Soziologe ein Querdenker.

"Die tiefsten Probleme des modernen Lebens quellen aus dem Anspruch des Individuums, die Selbständigkeit und Eigenart seines Daseins gegen die Übermächte der Gesellschaft, des geschichtlich Ererbten, der äußerlichen Kultur und Technik des Lebens zu bewahren"... weiter




- © Ulrike Koeb

Sozialgeschichte

Das große Reinemachen22

  • Hohes Schmutzaufkommen, niedriges Sozialprestige: Zur Kultur- und Sozialgeschichte des Putzens.

In westlichen Gesellschaften gilt Reinheit als zivilisatorisches Ideal. Als Europäer sind wir stolz auf unseren sauberen Kontinent, rümpfen dafür anderswo oft und gerne die Nase. Schmutzige Straßen oder Hotelzimmer sind uns ein Gräuel. Sauberkeit erachten wir als Beweis kultureller Vormacht... weiter




Christoph Grill

Interview

"Ein wenig Blödeln hilft immer"13

  • Die Mountainbikerin Elke Rabeder über den Reiz der Geschwindigkeit, die Risiken des "Downhillens" - und die Gefahr der Magersucht im Frauensport.

"Wiener Zeitung": Frau Rabeder, wie geht es Frauen im Radsport? Elke Rabeder: Frauen im Radsport sind immer noch die absolute Ausnahme. Der Sport ist sehr männerlastig und testosterongeladen. Man sieht das übrigens auch medial; es werden nach wie vor wesentlich mehr Männer- als Frauenrennen im Fernsehen übertragen... weiter




Peter Rosner, geboren 1948, war Professor am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien.Er publiziert zur Sozialpolitik und Geschichte ökonomischer Theorie.

Ökonomie

Worin Stephan Schulmeister irrt34

  • Das neue Buch des österreichischen Ökonomen, das die wirtschaftliche Entwicklung seit 1970 verständlich machen will, greift in einigen Punkten zu kurz.

Die in den letzten Jahrzehnten stark gestiegene Bedeutung von Finanzmärkten ruft wohl zurecht Beunruhigung hervor. Die durch die Finanzkrise 2008 bedingten wirtschaftlichen und sozialen Probleme zeigen das. Stephan Schulmeister forscht seit langem über die Konsequenzen... weiter




Ein einst umkämpfter Ort der Arbeiterschaft als Kunsttempel: die Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli auf dem ehemaligen Fiat-Gelände in Turin. Ein Symbolbild für die Symbiose von Ökonomie und Kultur. - © Daniele Venturelli/WireImage

Wirtschaft

Waren, die an Wert gewinnen1

  • Die französischen Soziologen Luc Boltanski und Arnaud Esquerre widmen sich in einer Studie der "Bereicherungsökonomie" - und stellen die Frage nach Profiteuren des exklusiven Phänomens.

Das Zeitalter einer neuen kapitalistischen Gesellschaftsform ist angebrochen - die Ära der Bereicherungsökonomie, die darin besteht, dass bestimmten vorhandenen Waren wie Luxusgütern, Immobilien, exklusiven Reisen oder Kunstwerken ein besonderer Wert zugesprochen wird... weiter




Wirtschaftsgeschichte

Endlose Gier18

  • Finanzkrisen sind das Ergebnis zügelloser Gewinnsucht und exzessiver Schuldenpolitik. Ein Streifzug durch die Geschichte.

Als am 15. September 2008 die Lehman Bank in New York aufgrund eines überhitzten Subprime-Markts zusammenbrach, platzte einmal mehr eine große Blase, aufgepustet von Gewinnsucht, Nervenkitzel, Risikobereitschaft, Spieltrieb und Übermut. Die Geschichte ist voll davon. Ein frühes Beispiel liefert die sogenannte Tulipomania des Jahres 1637... weiter




Das Radetzky-Denkmal, wo wir es heute sehen: am Stubenring 1. - © Thomas Hofmann

Denkmäler

Alte Helden, neue Plätze3

  • Nicht nur das Mozartdenkmal musste seinen Standort wechseln. Ein Stadtspaziergang durch Wien auf den Spuren von "verrückten Figuren".

Der Spruch Heraklits, "Alles fließt", der sich im Übrigen auf einem Brückenpfeiler der Stubenbrücke befindet, gilt auch für scheinbar feste Bauten. Frei nach dem Motto "Nix is fix" haben einige der bedeutendsten Denkmäler der Stadt ihren Standort verändert... weiter




Fatale Promenade: Luigi Luchenis Attentat auf Kaiserin Sisi (Kupferstich von F. Miaulle). - © ullstein bild - Roger-Viollet

Geschichte

Tragödie am Genfersee21

  • Elisabeth, Kaiserin von Österreich, wurde in Genf von einem italienischen Anarchisten ermordet. Ihr Todestag jährt sich am 10. September zum 120. Mal.

Am 10. September 1898 erschütterte ein Verbrechen die österreichisch-ungarische Monarchie. Die Nachrichten überschlugen sich: "Die Kaiserin von Österreich in Genf ermordet!" "Feiges Attentat eines italienischen Anarchisten!" "Unsere Kaiserin Elisabeth Opfer von Luigi Lucheni... weiter




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