• 23. September 2018

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Schlagwortsuche

"Ich bin bei der Aufnahmeprüfung am Reinhardt-Seminar auch durchgefallen! Das haben wir also gemeinsam": Nadja Maleh (l.) und Christl Lieben. - © Robert Wimmer

Interview

"Man ist ja selber wie eine Melodie"15

  • "Seelenverwandte" (Folge 2): Die Psychotherapeutin Christl Lieben und die Kabarettistin Nadja Maleh über Wesensähnlichkeiten, Resonanzen, Humor in allen Lagen - und die Inszenierungen des Lebens.

"Wiener Zeitung": Frau Maleh, Sie haben vor einiger Zeit eine Rezension über Christl Liebens Buch "Die Liebe kommt aus dem Nichts" geschrieben. Beim Lesen dieser Zeilen hatte ich den Eindruck, dass Ihnen dieses Buch sehr nahe gegangen ist . . . Nadja Maleh: Ja, auf jeden Fall! Dieses Buch hat mich auf vielen Ebenen sehr berührt... weiter




Der Mann, der es sich selbst und uns nicht leicht macht: David Lynch, Fan des Intuitiven, Irrationalen, Improvisierten. - © Dean Hurley

Autobiografie

Der Seelen-Sezierer2

  • David Lynch reflektiert in seiner monumentalen Autobiografie sein Leben und Werk aus unterschiedlichen Perspektiven.

Nach knapp 700 Seiten kommt David Lynch auf den Punkt: "Letztendlich bleibt jedes Leben ein Rätsel, bis es uns am Ende gelingt, jedem für sich, dieses Rätsel zu lösen." Es ist bereits das Ende dieses Buches, und doch enthält es den Anfang von fast allem, was mit Lynch in Verbindung zu bringen ist... weiter




Botschafterin auf den Weltmeeren: die Schweizer Handelsflotte. - © Illustration: Wienerzeitung/Martina Hackenberg

Schweizer Hochseeflotte

Der Preis der Unabhängigkeit4

  • Das Binnenland Schweiz hat seit 1941 eine eigene Hochseeflotte. Die Schiffe sollen das Land in Krisenzeiten mit lebenswichtigen Gütern versorgen.

Der Moléson ist ein vielbesungener Berggipfel im Kanton Freiburg und die Diavolezza ein Joch im Gemeindegebiet Pontresina, wo manch Jägersmann in die Fänge einer teuflischen Bergfee geriet - so will es jedenfalls die Sage. Tzoumaz heißt eine Alpsiedlung im Kanton Wallis, ihr Name zeugt vom Spracherbe der Romandie und bedeutet Rastplatz für Senner... weiter




"Es ist die Meinung von manchen Psychologen, dass man Kindern nichts vorgaukeln darf, das nicht stimmt. Aber eine Prinzessin soll halt anders aussehen als eine Hexe." - Felicitas Kuhn. - © Markus Ladstaetter

Interview

"Das Wichtigste sind die Kindergesichter"10

  • Die 92-jährige Wiener Zeichnerin Felicitas Kuhn ist eine der produktivsten Kinderbuch-Illustratorinnen.

"Wiener Zeitung": Frau Kuhn, ich vermute, es sind nun bereits drei Generationen, die mit Ihren Illustrationen in Kinderbüchern aufwuchsen. Ihre Bücher sind nach wie vor unglaublich verbreitet. Ab wann war für Sie klar, dass Sie einmal Illustratorin werden wollen? Felicitas Kuhn: Bald! Eigentlich gleich von Anfang an... weiter




Das Londoner Science Museum präsentiert aktuell die Geschichte der künstlichen Befruchtung. - © Science Museum London

Medizin

Nachwuchs aus dem Reagenzglas2

  • Am 25. Juli 2018 feiern Louise Joy Brown wie auch die In-Vitro-Fertilisation ihren 40. Geburtstag. Louise Joy kam als weltweit erstes Retortenbaby in England zur Welt.

"Meine Eltern trafen Vorsorge, dass ich ganz normal aufwachsen konnte", sagt sie. "Abgesehen vom großen Medieninteresse an meiner Person ist mein Leben so verlaufen, als hätten mich meine Eltern auf natürlichem Weg empfangen. Ich arbeite fünf Tage in der Woche als Angestellte und habe einen Ehemann und zwei Buben... weiter




Ein Mammutbau: die Sängerhalle auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater. - © Archiv Thomas Hofmann

Geschichte

Früher Gesang deutscher Einigkeit4

  • Im Juli 1928 fand in Wien das 10. Deutsche Sängerbundfest statt. Die Veranstaltung huldigte aber nicht nur dem Liederfürsten Franz Schubert, sondern auch der "großdeutschen" Idee.

"Franz Schubert im Himmel", das war das Titelbild der satirischen Wochenzeitschrift "Der Götz von Berlichingen" vom 20. Juli 1928. Der 1828 verstorbene Liederfürst blickt auf die Massen vor der großen Sängerhalle und fragt sich: "Jetzt weiß ich nicht, geschieht das alles wegen mir oder wegen des Fremdenverkehrs?... weiter




Mondfinsternisse spielten im Leben des Johannes Kepler – hier seine Statue im Linzer Schlosspark – eine besondere Rolle. - © Foto(-Montage): Christian Pinter

Astronomie

Finstere Vollmondnächte2

  • Am 27. Juli hüllt sich der Mond in düsteres Rot: Ein Anlass, um an Keplers Beobachtungen und sein Wirken in Linz zu erinnern.

Der Mond ist links unten bereits "angeknabbert", wenn er sich am Freitag, den 27. Juli 2018, gegen 20.30 Uhr über den Wiener Horizont hebt. Danach dringt er immer tiefer in den Schatten der Erde ein. Ab 21.30 Uhr ist er komplett darin verschwunden. In der fortschreitenden Abenddämmerung erspäht man ihn trotzdem - aber nur ganz matt und in... weiter




Der Vietnamkrieg schürte im Westen die Massenproteste, wie hier 1968 in Berlin. - © W. Kunz/ullstein bild

Zeitgeschichte

Der doppelte Aufbruch7

  • Die Jahre 1918 und 1968 samt ihrer revolutionären Bewegungen haben mehr gemeinsam, als man meinen möchte. - Ein historischer Vergleich.

Kein Vergleich! Oder doch? Die Unterschiede zwischen 1918 und 1968 könnten kaum größer sein, die Rahmenbedingungen weisen, bei oberflächlicher Betrachtung, nicht einmal im Ansatz Spuren von Gemeinsamkeiten auf. 1918 und die Folgejahre firmieren in den Geschichtsbüchern als Jahre von Hunger, Kälte und Staatsschwäche... weiter




Gaunerzinken von heute - eine Zeichensprache mit schlimmen Folgen. - © Illustration: WZ/Philipp Aufner

Gaunersprache

Geheime Verständigung10

  • Seit Jahrhunderten nutzen soziale Randgruppen einen eigenen Wort- und Zeichenschatz: Die Rätsel des Rotwelsch und der Gaunerzinken.

Wie jede Subkultur haben die Kriminellen bestimmte Erkennungszeichen und ihre eigene Sprache, das Rotwelsch, entwickelt. Nebenbei sei erwähnt, dass auch die "feinen Leute" mitunter Anleihen aus der Gaunersprache nehmen, wobei sie sich besonders originell und witzig vorkommen, wenngleich sie nicht selten auf die Unterschicht herabblicken... weiter




Stolze Amtsträgerin . . . - © Zinggl

Porträt

Bollwerk gegen die Tristesse5

  • Selemet ist ein Dorf in Moldau: verlassen, verfallen, vergessen. Dass nicht alle Hoffnung schwindet, dafür sorgt eine resolute Frau - die Bürgermeisterin.

Schon früh am Morgen füllt sich Selemet mit dem blumig-süßen Duft der Akazien. Darunter mischt sich das Parfüm einer Frau, die in schwarzem Kostüm und auf Hackenschuhen über die holprige Dorfstraße stöckelt. Weinroter Pagenkopf, weinrote Lippen, weinrote Fingernägel, die gepflegte Arbeiterhände zieren, Oberarme wie die aller Frauen hier... weiter




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