• 14. August 2018

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Theater in der Josefstadt

Fremdheit bewegt1

  • Österreich-Schwerpunkt sowie sieben Ur- und Erstaufführungen in der Josefstadt.

Wien. (pat) "Mit einem österreichisch-literarischen Spielplan begeht die Josefstadt das Gedenkjahr 2018. Zehn von 14 Premieren stammen aus heimischen Federn", sagt Josefstadt-Intendant Herbert Föttinger bei der Video-Präsentation des Spielplans 2018/19... weiter




Maria Köstlinger als eine der Emmas in vorderer Reihe. - © Astrid Knie

Theaterkritik

Fünfmal Emma und zurück25

  • Das Theater in der Josefstadt zeigt "Madame Bovary" nach dem Roman von Gustave Flaubert.

Will man sich auf Gustave Flauberts "Madame Bovary" einlassen, muss man zum 450-Seiten-Buch greifen. Das Theater in der Josefstadt entlässt seine Zuseher nach drei Stunden Hörensagen bloß mit Ahnungen vom Inhalt des Epochenromans, der auf einer Provinzzeitungsmeldung fußt: Eine durch Affären und geplatzte Wechsel kompromittierte Landarztgattin hat... weiter




Stehend: Claudius von Stolzmann als Goebbels, mit Bart: Florian Teichtmeister. - © Moritz Schell

Felix Mitterer

Schelmenstück5

  • Ein Schauspieler spielt dem NS-Regime einen Streich: Felix Mitterers "In der Löwengrube".

Wien, 1936. Ein Tiroler Bergbauer stellt sich im Theater in der Josefstadt vor. Er nennt sich Kaspar Brandhofer und möchte Schauspieler werden. "Des is eine Vorsehung. Des liegt ma im Bluat. I muaß a Theaterspieler wern", heißt es an dieser Stelle im Bühnenstück "In der Löwengrube"... weiter




Will Schauspieler werden: Tamim Fattal (r.) neben Erwin Steinhauer und Ulli Maier. - © Herbert NeubauerInterview

Theater

"Dem Krieg entkommen"8

  • Von Aleppo auf die Bühne der Josefstadt: der syrische Schauspieler Tamim Fattal.

In "Fremdenzimmer" wird ein junger syrischer Flüchtling unverhofft von einem Paar aufgenommen. Seine Ankunft wirkt wie ein Katalysator, bricht den Alltag von Herta und Gustl auf. Der frühpensionierte Briefträger und die Mindestpensionistin geben in Peter Turrinis jüngstem Stück ungeniert ausländerfeindliche Äußerungen und diffuse Ängste zum Besten... weiter




Schäferstündchen interruptus: Moricet (Martin Niedermair) und Leontine (Pauline Knof) haben kein Glück beim Seitenspringen. - © E. Reismann

Theaterkritik

Späßchen mit Häschen4

  • Georges Feydeau als Screwball-Komödie: "Wie man Hasen jagt" in der Josefstadt.

"Boschua", sagt er, der gehörnte Ehemann. Auch sonst ist sein "Französisch" nicht gerade lupenrein. Den Überblick hat er schon gar nicht, der tapsige Monsieur Cassagne (Holger Schober), aber wer hat den schon in einem Georges-Feydeau-Stück. Ein solches hatte am Donnerstag im Theater in der Josefstadt Premiere: "Wie man Hasen jagt"... weiter




Piraten-Dandys: R. Brauer-Kvam, R. Schmelzer. - © M. Schell

Theaterkritik

Exzentrische Einsiedler4

  • Felix Mitterers "Galápagos" im Theater in der Josefstadt: eine wahre Pionier-Geschichte als philosophisch umwölkter Krimi.

Eine einsame Insel, die sich als Paradies mit Falltüren entpuppt. Wenige Menschen mit üppiger Charaktervielfalt, die zu bösen Beziehungsturbulenzen führt. Und am Ende mindestens drei Todesfälle, für die es keine ganz gesicherte Erklärung gibt. Das ist das vielversprechende Grundgerüst von Felix Mitterers neuem Stück "Galápagos"... weiter




Noch ist Zeit, aber höchste Zeit: Bernhard Schir will von Maria Köstlinger wissen, wo in 64 Minuten eine Bombe hochgeht. - © apa/Robert Jäger

Theaterkritik

Mutlose Vernunft2

  • Terror als durchargumentierte Systemkritik: Daniel Kehlmanns spannender "Heilig Abend".

"Gewalt heilt die Wunden, die sie schlägt." Dieses Sartre-Zitat haut die Verdächtige dem Kommissar einmal um die Ohren. Das ist einer der Momente, in denen man wieder nicht so sicher ist, ob die distinguierte Dame im pelzverbrämten Mantel wirklich so unschuldig ist... weiter




Vergnügliche Gesellschaft: Susanne Wiegand (zweite von links), Martin Zauner und ein paar Vorstadtmädeln. - © Erich Reismann

Theaterkritik

Alle Ehre dem Wortwitz4

  • Unterhaltung ohne Originalitätszwang: Nestroys "Das Mädl aus der Vorstadt" in der Josefstadt.

Was man nicht alles aus Liebe macht. Zum Beispiel ertragen, dass einem "der Arm schon ganz einschlaft wegen dem ganzen Bracelettengewicht". So ergeht es Frau Erbsenstein in Erwartung ihres Verlobten Gigl. Der sich, da kann sie noch so erhaben im Brautkleid die erste Szene auf der Bühne des Theaters in der Josefstadt überragen... weiter




Postkoitale Intrigenberatung: André Pohl, Andrea Jonasson. - © Reismann

Theaterkritik

Stahlharter Schlag in die Magengrube

  • Mühelose Kaltblütigkeit: Viscontis "Die Verdammten" in einer Version des Theaters in der Josefstadt.

"Dass die Menschen nicht warten können, bis wir ihnen die Möglichkeit geben, auf dem Schlachtfeld zu sterben. So eine Verschwendung." Dieser Kommentar von Hauptsturmführer Wolf von Aschenbach (Raphael von Bargen) zum Selbstmord seines Verwandten Günther (Meo Wulf) bringt die mühelose Grausamkeit... weiter




Gefangen im Schicksal: Lehmann (F. Teichtmeister). - © apa/Pfarrhofer

Theaterkritik

Blech und Gold

  • Der Ödön-von-Horváth-Fund "Niemand" in einer behäbigen Inszenierung in der Josefstadt.

"Niemand" ist vielbeschäftigt: "Niemand hält mich auf", "Niemand hat den Krug zerbrochen", "Niemand sandte das Mädchen" - all das und mehr wird über den ominösen "Niemand" in Ödön von Horváths gleichnamigem Stück gesagt. Kein Wunder, dass der Pfandleiher Lehmann einmal fragt: "Wer ist dieser ewige Niemand... weiter




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