• 20. Januar 2019

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Im August diesen Jahres stürzte die Brücke in Genua ein. Mehr als 30 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. - © APAweb, AFP, Valery HACHE

Italien

Neue Brücke in Genua soll bis Ende 2019 stehen1

  • Es müssen noch rechtliche Hürden für den Abriss des Unglücks-Viadukts überwunden werden.

Genua. Bis Weihnachten 2019 soll Genua eine neue Brücke zu haben. Dies betonte der Bürgermeister der ligurischen Hafenstadt und Regierungskommissar für den Wiederaufbau des am 14. August eingestürzten Viadukts, Marco Bucci, nach der Einrichtung der Baustelle für den Abriss der Brücke am Wochenende... weiter




Die Morandi-Brücke war die wichtigste Verkehrsachse von Genua. - © afp/Marco Bertorello

Genua

Abgeschnitten3

  • Mitte August kostete der Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua 43 Menschen das Leben. Die Unterbrechung der wichtigen Verbindungsachse stürzte die Stadt ins Chaos. Die Bewohner müssen mit Staus und Müllchaos leben.

Genua. Sie hatten zwei Stunden Zeit, um ein ganzes Leben einzupacken. Vor einigen Tagen durften die ehemaligen Bewohner der Häuser unter der eingestürzten Morandi-Brücke in Genua zurück in ihre Behausungen - aber nur kurz. Feuerwehrleute begleiteten jeweils zwei Familienmitglieder, die dann in Windeseile ihr Hab und Gut... weiter




Piano hat viel Erfahrung mit dem Bau von Brücken weltweit. Zu seinen Werken zählt die 900 Meter lange Brücke Ushibuka, die drei Inseln in Süden Japans verbindet. - © APAweb/AP/ANSA, Simone Arveda

Genua

Eine Brücke wie ein Schiff2

  • Piano verriet Details von Plan für das neue Baumwerk, das laut Stararchitekt 1.000 Jahre halten soll.

Genua. Der italienische Stararchitekt Renzo Piano hat am Freitagvormittag in Genua seinen Plan für eine neue Autobahnbrücke in Genua präsentiert, die anstelle des am 14. August eingestürzten Morandi-Viadukts gebaut werden soll. Das neue Bauwerk werde einem Schiff ähneln, das die Küste durchkreuzt... weiter




Die Korrosion des Materials der Brücke ist teilweise hochgradig vorangeschritten. - © APAweb / Luca Zennato/ANSA via AP

Brückeneinsturz

Brücke war laut Ermittler "schwer krank"10

  • Büros der Autobahngesellschaft wurden erneut durchsucht.

Genua. Die ganze Brücke von Genua war vor dem Einsturz am 14. August "schwer krank". Dies stellten die von der Staatsanwaltschaft Genua beauftragten Gutachter fest, die die stehengebliebenen Reste des Viadukts untersucht haben. "Wir prüfen, ob der eigentliche Zustand der Brücke unterschätzt worden war"... weiter




Die Brücke nach dem Einsturz. - © APAweb / AP, Luca Zennaro

Italien

Ermittlungen gegen zwölf Personen nach Brückeneinsturz in Genua2

  • Unter ihnen befinden sich der Manager der Autobahngesellschaft sowie Funktionäre des Infrastrukturministeriums.

Rom/Genua. Nach einem Brückeneinsturz in Genua mit 43 Todesopfern am 14. August hat die Staatsanwaltschaft von Genua Ermittlungen gegen rund zwölf Personen aufgenommen. Zu ihnen zählen Manager der italienischen Autobahngesellschaft Autostrade per l'Italia sowie hohe Funktionäre des Infrastrukturministeriums... weiter




Morandi-Brücke in Genua: Befürworter der Verstaatlichung des Autobahnnetzes nennen Österreich als Beispiel. - © APAweb, afp, Marco Bertorello

Brückeneinsturz

Italien denkt über Verstaatlichung der Autobahn nach1

Genua. Nach dem Einsturz einer Autobahnbrücke gibt es in Italien eine Debatte über eine Verstaatlichung des Autobahnnetzes. "Nach der Tragödie in Genua ist die Verstaatlichung des Autobahnsystems kein Tabuthema mehr", sagte Vize-Verkehrsminister Edoardo Rixi... weiter




Die genaue Ursache für den Einsturz ist noch unklar. Die unter Beschuss geratene Autobahngesellschaft hat am Montag die Mauteinhebung im Raum Genua ausgesetzt. - © Apaweb / AP, Luca Zennaro

Genua

"No-go-Area" für Feuerwehr6

  • Verdächtige Geräusche an der Brücke sorgen für Einstellung der Arbeiten.

Genua. Aus Sicherheitsgründen haben Feuerwehrleute in Genua ihre Arbeit unter einem der beiden Brückenreste vorläufig eingestellt. Der Rumpf, der über evakuierten Wohnhäusern verläuft, mache Geräusche, die sich von denen in den vergangenen Tagen unterschieden, sagte Feuerwehr-Sprecher Luca Cari am Montag... weiter




In Genua wurden in der Nacht zum Sonntag die Leichen der letzten drei Vermissten in einem unter Trümmern begrabenen Auto gefunden. - © APAweb, ap, Vigil del Fuoco

Genua

Brückenbetreiber stellt halbe Milliarde zur Verfügung2

  • Eine Entschuldigung kommt hingegen nicht. Denn das Unternehmen will keine Verantwortung übernehmen.

Genua/Mailand. Vier Tage nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua stellt der Betreiber eine halbe Milliarde Euro zur Entschädigung Hinterbliebener und zum Wiederaufbau bereit. Allerdings lehnte der Chef des privaten Autobahn-Unternehmens Autostrade per l'Italia, Giovanni Castellucci, am Samstag eine Entschuldigung ab... weiter




Trauerfeier mit Erzbischof Angelo Bagnasco in Genua. 40 Menschen kamen bei dem Brückeneinsturz ums Leben. - © APAweb, afp, Andrea Leoni

Genua

Applaus für die Retter, Wut auf Politiker6

  • Am Hafen von Genua gedachten die Angehörigen der Opfer des Brückeneinsturzes.

Genua. Mit einer ergreifenden Trauerfeier verabschiedet sich Genua von den mehr als 40 Opfern des Brückeneinsturzes. Immer wieder gibt es Applaus für die Retter und die Toten. Erzbischof Bagnasco stimmt die Trauernden auf die Zukunft ein: Kämpft! Immer wieder unterbricht lautes Klatschen die andächtige Ruhe kurz vor der zentralen Trauerfeier unweit... weiter




350 Feuerwehrleute sind bei der Unglücksstelle noch im Einsatz. - © APAweb, ap, Luca Zennaro/ANSA

Genua

Riss in Tragseil könnte Unglücksursache sein5

  • Die Regierung erhöht den Druck auf den Autobahnbetreiber. Viele Angehörige wollen der offiziellen Trauerfeier fernbleiben.

Genua. Der Einsturz der Autobahnbrücke in Genua mit mindestens 38 Toten wurde möglicherweise durch den Riss eines Tragseils verursacht. Darauf deuten erste, vorsichtige Experteneinschätzungen und Zeugenaussagen hin. Die Regierung in Rom hat inzwischen den Druck auf den Autobahnbetreiber verstärkt... weiter




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