• 25. Mai 2018

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Schlagwortsuche

"Wir haben die Bauern als sehr innovative Gruppe kennengelernt. Viele sind kreative, dynamische Jungunternehmer, die offen für Veränderungen und neue Möglichkeiten sind", fasste Wissenschafter Höllinger zusammen. - © APAweb/REUTERS, Romeo Ranoco

Österreich

Soziologen beleuchten Veränderungen im Bauernleben2

  • Wissenschafter der Universität Graz untersuchten, wie Bauern in Zeiten des "Bauernsterbens" leben.

Graz. Seit den 1950er-Jahren sinkt in ganz Europa die Zahl der bewirtschafteten Bauernhöfe. Von rund 400.000 bäuerlichen Betrieben ist die Zahl auf etwa 160.000 zurückgegangen. Diese stehen im 21. Jahrhundert vor großen Herausforderungen. Wie Landwirte und Landwirtinnen in Österreich ihre Situation wahrnehmen und bewerten... weiter




Welche soziale Gruppe bekommt welches Stück vom Budget-Kuchen? - © Foto: fotolia/tomertu

Gastkommentar

Nulldefizit auf Kosten der Machtlosen?19

  • Das Budget 2019 aus der Sicht der Finanzsoziologie.

Der Ökonom Joseph Schumpeter schrieb 1918: "Die öffentlichen Finanzen sind einer der besten Ausgangspunkte für eine Untersuchung der Gesellschaft, und zwar besonders dann, wenn man deren politisches Leben miteinbeziehen will." Diese Aussage wurde von seinem Zeitgenossen Rudolf Goldscheid konkretisiert in der Idee einer neuen wissenschaftlichen... weiter




Soziologie

"Digitalisierung stabilisiert Verschwörungstheorien"54

  • Der deutsche Soziologe Harald Welzer über die Gefahren der Digitalisierung für die Demokratie.

"Wiener Zeitung": Unsere Zeit ist in einer Hinsicht "düsterer als das Dritte Reich", denn heute gibt es keine Nischen mehr. Alle sozialen Felder sind "taghell ausgeleuchtet", das Private droht zu verschwinden. Populisten dominieren immer stärker den öffentlichen Diskurs... weiter




Konstatiert einen massiven Trend weg vom Standardisierten: Andreas Reckwitz. - © Jürgen BauerInterview

Interview

"Es gibt eine Krise des Allgemeinen"34

  • Der deutsche Soziologe Andreas Reckwitz erklärt den Strukturwandel der Moderne anhand seines Konzepts einer "Gesellschaft der Singularitäten".

"Wiener Zeitung": Herr Reckwitz, Ihr neues Buch, "Die Gesellschaft der Singularitäten", ist eine Generaltheorie unserer Epoche. Was bedeutet der zentrale Begriff "Gesellschaft der Singularitäten"? Andreas Reckwitz: Die Grundthese in meinem Buch ist, dass wir einen Strukturwandel in der Moderne erleben, dass die klassische, industrielle Moderne... weiter




Der wohlhabende Westen lagert Armut und Ungerechtigkeit aus, analysiert Stephan Lessenich. Etwa an chinesische Arbeiterinnen. - © reuters/StringerInterview

Soziologie

Ausgelagerte Nebenwirkungen45

  • Wir leben auf Kosten anderer, sagt der deutsche Soziologe Stephan Lessenich. Unsere Weltordnung hat für ihn sozial versagt.

Unser Wohlstand entsteht auf Kosten anderer, raubt ihnen die Lebensgrundlage. Das wird sich ändern, sagt der in München lehrende Soziologe Stephan Lessenich, ob wir das wollen oder nicht. Ein Gespräch am Rande des Philosophicum Lech über die Brutalität von Konsum, die Externalisierungsgesellschaft und Ausstiegsszenarien aus der Ausbeutungsspirale... weiter




Interview

Soziologie

"Wofür war der Neoliberalismus gut?"10

  • Soziologe Heinz Bude über das Bedürfnis nach mehr Anstand und die Gründe des Aufstiegs von Trump und Macron.

Politik, die kann man nicht gegen Stimmungen machen, sagt der deutsche Soziologe und Essayist Heinz Bude. Denn Stimmungen entscheiden über Wahlen, Willkommenskulturen und politische Schicksale. Bude war auf Einladung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zu Gast... weiter




Man braucht zwar gute Nerven, aber das Verhalten der Autofahrer in Teheran ist nicht so aggressiv wie in anderen Millionenstädten. - © NurPhoto/Getty Images

Iran

Nicht nur mit dem Gummiknüppel7

  • Wie man bei einem Besuch des Iran auch ein anderes Bild der Situation des Landes gewinnen kann, als es in unseren Medien vorwiegend gezeichnet wird.

Blut im Rotz - der Normalzustand für eine westliche Nase im Teheraner Smog; ein äußeres Indiz für das Leben in der islamischen Republik Iran heute; viel schlimmer ist die Einengung des Blicks, die erzwungene alltägliche Anpassung, die nur durch gelegentliche Betäubung in nächtlichen Hausparties erträglich wird... weiter




Bernhard Martin ist Mediensoziologe und Kommunikationsberater in Wien sowie Leiter der BSÖ-Regionalgruppe Wien. - © privat

Gastkommentar

Soziologie als Leitwissenschaft6

Welche empirische Wissenschaft, wenn nicht die Soziologie, analysiert und hinterfragt gesellschaftliche Entwicklungen auf Mikro- und Makroebene sowie auf der zwischen diesen vermittelnden Mesoebene und berücksichtigt dabei Daten und Erkenntnisse auch aus Nachbardisziplinen? Die von Gerald Schmickl in der ... weiter




- © Fotolia/Blend Images

Babyboom

Die neuen Babyboomer29

  • Österreichweit steigt die Zahl der Geburten an. Das ist vor allem dem Aufholeffekt der später Gebärenden geschuldet.

Wien. Die Babyboomer nach dem Zweiten Weltkrieg gab es auf beiden Seiten: Sowohl in den Gewinner- als auch in den Verliererstaaten wurde eine Generation geboren, die in eine Zeit steigender Geburtenraten hineinfiel. In den USA dauerte der Babyboom von Mitte der 1940er bis Mitte der 1960er Jahre an, in Westdeutschland begann er zehn Jahre später... weiter




Wie weit driften sie noch auseinander? - © WIener Zeitung

Gesellschaft

Die einfache Welt der zwei Lager7

  • Materialisten versus Post-Materialisten, Hyperkultur versus Kulturessentialismus: Es gibt viele Etiketten, mit denen die beiden gegenwärtig bestimmenden Subkulturen belegt werden. Eine Bestandsaufnahme.

Heute wird oft von zwei politischen Lagern in Österreich gesprochen, die sich polarisiert gegenüber stehen. Das wird aus Themen hergeleitet, die für erheblichen Wirbel gesorgt haben: vor allem die schon ältere sexuelle Individualisierung bzw. das Genderthema, und mittlerweile natürlich die Flüchtlingsfrage... weiter




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