• 21. September 2018

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"Am Theater muss man einsehen, dass der Reibungsverlust groß sein kann zwischen der Vision und dem Endprodukt" - Emmy Werner. - © WZ / Moritz Ziegler

Interview

"Mein Motto: Der Weg entsteht im Gehen"17

  • Emmy Werner, die ehemalige Volkstheater-Direktorin, über ihre frühe Liebe zum (Tisch-)Theater, ihr Unabhängigkeitsbedürfnis, die Lust am Renovieren - und über ihren kommenden 80. Geburtstag und das Älterwerden.

"Wiener Zeitung": Frau Werner, zeitgleich zu Ihrem bevorstehenden 80. Geburtstag erscheint Ihr Buch ". . .als ob sie Emma hießen". Es liest sich wie ein spannender autobiografischer Roman einer Frau, die ihr Leben auf mehreren Ebenen gelebt hat. Letztlich ist es auch ein Plädoyer für das Alleine-Leben als freiwillig gewählte Lebensform... weiter




Anna Kramer als verhaltensgestörte WG-Bewohnerin. - © Andreas Friess

Theater-Kritik

Hauptsache Liebe

  • Im Theater Drachengasse inszeniert Julia Burger einen Text von David Paquet.

Ein Stück über Liebe! Und Kapitalismus, Klimaerwärmung, Tierkostüme, Eitelkeiten et cetera. Julia Burger inszeniert am Theater Drachengasse die österreichische Erstaufführung von "Open House". Der kanadische Autor David Paquet versammelt in diesem Text allerlei zeitgenössische Erlebniswelt-Schnipsel und fügt sie in eine von aberwitzigen Wendungen... weiter




Theaterkritik

Die Welt als Wüste

  • "Lampedusa" geht den kapitalistischen Verhältnissen nach.

Ein Fischer, der nicht mehr Fische fischt, sondern Menschen. Tote Menschen aus dem Mittelmeer. Und eine Studentin, die nur dann studieren kann, sich dieses Studium leisten kann, wenn sie als Schuldeneintreiberin anderen die letzten Groschen nimmt. Stefano und Denise heißen die beiden Figuren aus "Lampedusa", einem Theatertext von Anders Lustgarten... weiter




Theaterkritik

Kugelschreiberherzen

  • Junge Dramatik als Krimi in der Drachengasse.

Karla wird vermisst. Die Erzählerin, deren Namen wir nicht kennen, deren Schwester Martina und Vlado, Karlas Freund, suchen sie. Während sie versuchen, mit der Situation umzugehen, erinnern sie sich an gemeinsame Tage zu viert. Die anfangs unbeschwerten Freunde verheddern sich zunehmend in einem Netz aus Familiengeschichten... weiter




Theater

Europas Demokratie, ein Kuhstall

Eine Kuh fällt vom Himmel und haut ein Boot entzwei. Einer der beiden Männer, die dadurch ihre Schwimmfähigkeiten unter Beweis stellen müssen, wird vor Lampedusa aufgegriffen und muss nun erst einmal beweisen, dass er kein Flüchtling, sondern ein einfacher Fischer ist, und dass er gar kein Asyl, sondern zurück in seine Heimat möchte... weiter




Theaterkritik

Auf dem Abstellgleis

Sicher, sie kann sich selbst erhalten, kann Miete, Klamotten und Essen Monat für Monat eigenständig stemmen, braucht nicht die finanziellen Zuwendungen G.s, der ihr das Geld seiner reichen Frau dann und wann zusteckt; nein, sie prostituiert sich nicht, da es ihr mit ihrem Liebhaber gefällt, mehr als gefällt sogar... weiter




Aberwitzige Globalisierungsparabel. - © Andreas Friess

Theaterkritik

Einmal um die ganze Welt

Gepflückt, entkernt, entfilzt, gewoben, durchschwitzt, zerrissen, durchschossen, neu verkauft: Als rotes Trikot reist das titelgebende "Ding" in Philipp Löhles Stück, das nun in der Drachengasse seine österreichische Erstaufführung feierte, einmal um die ganze Welt und doch immer wieder zu denselben Menschen: Da ist etwa der junge Mann (Johannes... weiter




Theaterkritik

Schlachtfeld Körper: Wie viel ist ein Leben wert?

Joshua Sobol ist ein produktiver und ungemein streitbarer Erzähler. Über 60 Dramen hat der 1939 in Israel geborene Dramatiker verfasst, das Holocaust-Schauspiel "Ghetto" (1984) begründete seinen Ruhm als Theaterprovokateur. Sobol, kein Vertreter der Postdramatik, fühlt sich nach wie vor der nacherzählbaren Fabel... weiter




Theater

Totale Verschmelzung ohne Halt4

Getrieben von Leistungsdruck, Erfolgsdruck und Verzweiflung versuchen drei junge Frauen, das optimale Parfüm zu kreieren. Sie sind hektisch, chaotisch, reif für den Psychiater. Sie schlagen um sich und finden sich in dieser auf Perfektion getrimmten Welt nicht zurecht... weiter




Corpus Delicti

Wenn Menschen Gott spielen wollen1

Der Mensch ist für sein Tun verantwortlich! Diesen Satz kann man nur unterschreiben. Der Mensch ist dafür verantwortlich alles zu unterlassen, womit er anderen schaden könnte. Auch das ist richtig. Doch was passiert, wenn dies alles von der Obrigkeit angeordnet und bei zuwiderhandeln bestraft wird... weiter




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