• 22. September 2018

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Die Österreichische Nationalbibliothek im Ball-Fieber: Das Plakat einer Redoute im Jahr 1924 nach einem Entwurf von Bernd Steiner. Foto: Nationalbibliothek

Ausstellung

Feine Damen und böse Buben

  • Die Tradition der Ballsaison in Wien kommt aus dem 19. Jahrhundert und hat an touristischer Relevanz nichts verloren. Auch wenn es damals schon hieß: "Der Kongress tanzt, kommt aber nicht vorwärts" und Karl Kraus in der Zwischenkriegszeit gegen einen Ballveranstalter prozessierte und in seiner "Fackel" ätzte, es ginge nur um Mode und Society, hält die Faszination an.

Die Sammlung der Flugblätter, Plakate und Ex-Libris der Nationalbibliothek bietet nun die Aufarbeitung der Zwischenkriegszeit in Sachen Ballplakaten als besondere Winterausstellung im Prunksaal an. Kurator Christian Maryka hat dabei kulturgeschichtliches Neuland betreten, was in einem begleitenden, angenehm kleinen Buch dokumentiert ist... weiter




Ausstellung

Erlaubte Geschenkannahme

  • Nur die katholische Kirche oder die Jagdvereine schenkten zu Jubiläen, Hochzeiten und anderen Festivitäten des Kaiserhauses keine in feinstes Kunstgewerbe verpackte Huldigungen - sie konnten sich der Gunst des Herrschers ohnedies sicher sein.

Damit sind die Geschenke auch ein Spiegel einer Geschichte der Toleranz in der Spielart der österreichisch-ungarischen Monarchie: 1861 hatte Kaiser Franz Joseph die Evangelischen, 1867 die Juden gleichgestellt. Gerade Letztere schenkten dem Kaiserhaus bis zur Thronbesteigung von Karl I... weiter




Ausstellung

Aspirin im Nirwana

  • Leidgeprüfte Eltern, Aufklärungsbeauftragte, ihr könnt aufatmen! Und euren Nachwuchs ab sofort getrost mit der Fernbedienung spielen lassen. Macht nix, wenn er sich in eine Kultursendung verirrt, wo gerade blutbesudelte Leiber am Kreuz hängen, weil ein vollbärtiger und -bäuchiger Mann (der Orgien-Mysterien-Theaterdirektor, Melker der Blutkreisläufe) sie reihenweise ins Hämoglobin treibt, ins rote Meer.

Wenn die verschüchterten Kleinen vorm Fernseher, dem Trauma nahe, fragen: "Mama, ich hab Angst, wer sind denn die Onkeln und Tanten, die so arg bluten?", dann sagt ihr einfach: "Aber das sind doch nur Blutkörperchen." Zugegeben, bei Stefanie Grüssl, die die Sprache gern geradezu provokant wörtlich nimmt, lungern die "Blutkörperchen"... weiter




Knapp 100 Jahre älter als die "Wiener Zeitung" ist die "Relation" aus Straßburg. Sie erschien nachweislich schon im Jahr 1605, auch wenn die erste erhaltene Ausgabe (hier im Bild deren Titelblatt) aus dem Jahr 1609 stammt. Bild: Gutenberg-Museum Mainz

Ausstellung

Neuigkeiten von gestern

Ohne große Umschweife, wie ein guter Zeitungstext es tut, führt die Mainzer Schau "400 Jahre Zeitung" den Besucher sofort ins Zentrum des behandelten Themas. Gleich am Beginn des Ausstellungs-Parcours werden die beiden wichtigsten Exponate präsentiert: Ein Originalexemplar der Straßburger "Relation"... weiter




Ausstellung

Achtung Sprengung!

  • Über das Fragmentarische als Charakteristikum der österreichischen Literatur der Moderne hat das Österreichische Literaturarchiv die Ausstellung "Die Teile und das Ganze. Bausteine der literarischen Moderne in Österreich" zusammengestellt, die vom 14. Mai bis zum 30. September im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek zu sehen ist.

Manuskripte, Notizhefte und Skizzen, aber auch gespitzte Bleistifte und Fotografien sollen die "Materialität des Schaffensprozesses" ausstellen, so Kurator Klaus Kastberger. Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB)... weiter




Ausstellung

Teile ohne Ganzes?

Das Leben wohne "nicht mehr im Ganzen" - darin erkannte Friedrich Nietzsche eines der Hauptmerkmale der Literatur seiner Zeit. "Das Wort wird souverän und springt aus dem Satz hinaus, der Satz greift über und verdunkelt den Sinn der Seite, die Seite gewinnt Leben auf Unkosten des Ganzen - das Ganze ist kein Ganzes mehr... weiter




Ausstellung

Die älteste Tageszeitung denkt zugleich ans Morgen

  • Die "Wiener Zeitung", die seit 1780 unter diesem Titel erscheint und 1703 als "Wiennerisches Diarium" gegründet wurde, feiert ihren 300. Geburtstag. Mit der Ausstellung "Zeiten auf Seiten - 300 Jahre ,Wiener Zeitung' ", die am Donnerstag im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek eröffnet wurde, blickt man in die Vergangenheit und denkt zugleich ans Morgen. Die Ausstellung spanne einen Bogen von den Anfängen des Zeitungswesens bis zur digitalen Gegenwart, so Nationalbibliothek-Generaldirektorin Johanna Rachinger und Karl Schiessl, Geschäftsführer des Traditionsblattes, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Die "Wiener Zeitung" ist die älteste noch erscheinende Tageszeitung der Welt: Am 8. August 1703 wurde sie als "Wiennerisches Diarium" gegründet. Laut Schiessl sei das besondere an der "Wiener Zeitung" nicht nur die lange Zeit ihres Bestehens, sondern vielmehr der Grundkonsens zwischen Journalismus und Verlag auf der einen und den Staatsorganen auf... weiter




Ausstellung

"Leporello" und "Wiener Zeitung"

Die Ö1-Sendung "Leporello - Menschen, Moden, Lebenskunst" berichtet morgen, Freitag (um 7.52 Uhr), u. a. von der festlichen Eröffnung der Ausstellung "Zeiten auf Seiten" zum 300-Jahr-Jubiläum der "Wiener Zeitung" aus dem Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek. weiter




Ausstellung

Zum Jubiläum der Wiener Zeitung: ÖNB-Schau und Ö1-Kolleg

Im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek wird aus Anlass des 300-jährigen Bestehens der "Wiener Zeitung" ab 4. April die Ausstellung "Zeiten auf Seiten – 300 Jahre ,Wiener Zeitung'" gezeigt. I, Josefsplatz 1. (Bis 4. Mai, täglich von 10 bis 14 Uhr, donnerstags 10 bis 19 Uhr)... weiter




Ausstellung

ÖNB: "300 Jahre Wiener Zeitung"

Die Ausstellung "Im Blickpunkt. Die Fotosammlung der Österreichischen Nationalbibliothek", die vom 20. November 2002 bis 16. Februar 2003 im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) gezeigt wurde, war ein großer Erfolg: zirka 18.000 BesucherInnen wurden gezählt... weiter




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