• 26. September 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Blick zurück: Paul Simon im Jahr 1985. - © Sony Music/Debora Feingold

Pop

Das Abschiedsgeschenk1

  • Der bald 77-jährige US-Songwriter Paul Simon geht demnächst in Pension. Davor veröffentlicht er mit "In The Blue Light" aber noch neue Versionen seiner älteren Songs.

Ein Großer, nein: ein Gigant tritt ab. Und dies zu Lebzeiten und mit Würde. Doch das passt zu ihm: Paul Simon, der heuer 77 Jahre alt wird, hat uns - während seiner Duo-Zeit mit Art Garfunkel - nicht nur ein paar der anrührendsten Songs aller Zeiten geschenkt, sondern zudem, als Solokünstler, einige Alben... weiter




Pop-CD

Sommeralbum 11

  • "Lifted", das neue Album von Israel Nash.

Israel Nash, 1981 im US-Bundesstaat Missouri geboren, wird nicht selten als Neil-Young-Wiedergänger tituliert. Er ist aber viel mehr als ein begabter Kopist. Mit seinem fünften Studioalbum, "Lifted", ist ihm ein luftig-leichtes Folkrockalbum gelungen, wie geschaffen für einen (zu) heißen Sommer in der Hängematte... weiter




Pop-CD

Unverstellt

  • "Calm Down", das neue Album von Ari Roar.

"Short and to-the-point-songs" - das ist, kurz und prägnant formuliert, das, was der 30-jährige Caleb Campbell unter dem Namen Ari Roar auf seinem Debütalbum zu bieten hat. Es dauert gerade einmal 28 Minuten, enthält aber 15 Songs, von denen lediglich fünf die Zwei-Minuten-Marke knacken... weiter




Absurde Gedankenketten: Father John Misty. - © Emma Tillman

Pop

Ein Haustier namens Jeff1

  • Wunderliche Gedanken entwickelt der US-Musiker Josh Tillman alias Father John Misty auf seiner nur mäßig gelungenen neuen Platte, "God’s Favorite Customer".

Man sollte ja nicht unbedingt jedes Wort der Pop-"Bibel" Pitchfork auf jenen Altar legen, vor dem einstens Kritikergötzen wie Marcel Reich-Ranicki angebetet worden sind. Aber wo die Kollegen recht haben, haben sie recht. "Josh Tillman brilliert noch immer im Quälen jener verlorenen Seelen, die seine Musik mögen"... weiter




Pop-CD

Mehr als ein Versprechen

  • Ryley Walkers neues Soloalbum, "Deafman Glance", ist auf dezente Weise ambitioniert.

Mit der Aura des distinguierten Gitarrenvirtuosen und dem Gestus des eklektizistischen Freigeistes hat sich Ryley Walker bei musikalischen Feinschmeckern über die Jahre einen Namen gemacht. Die Musik des Singer/Songwriters aus Illinois blieb aber trotz ihrer transzendierenden Schönheit stets schwer greifbar... weiter




Pop-CD

Romantisch

  • "The Horizon Just Laughed", das neue Album von Damien Jurado.

Seine Alben bieten eine wunderbare Neudefinition von klassischem Folkrock. Trotzdem zählt der US-Folk-Poet Damien Jurado noch immer zu den unterschätzten Vertretern dieser Kunstform. Seine melancholischen, aber stets unsentimentalen, sehr persönlichen, von getragenen Melodien dominierten Songs benötigen Ruhe und Aufmerksamkeit... weiter




Pop-CD

Wohlklang ohne Reue1

  • US-Songwriter S. Carey erweist sich als Meister des gravitätischen Folksongs.

Der aus Wisconsin stammende Songwriter S. Carey macht Musik für Menschen, denen purer Wohlklang, eine offen zur Schau getragene Gefühligkeit und ein verträumter Grundgestus nicht fremd sind. S. Carey war jahrelang mit Justin Vernon alias Bon Iver unterwegs und agierte in dessen Tourband als Schlagzeuger, an den Keyboards und als Backgroundsänger... weiter




Kultiviert sein Außenseitertum auch optisch: US-Musiker Ezra Furman. - © Jason Simmons

Pop

Engel auf der Flucht1

  • US-Songwriter Ezra Furman erzählt auf seinem neuen Album vom dramatischen Konflikt zwischen Individualismus und gesellschaftlichem Mainstream in den USA.

"I lost my innocence / To a boy named Vincent / In a single instant I was set free." Ezra Furman ist ein Mann großer Worte. Er ist mit Songtiteln wie "God is A Middle-Aged Woman" oder "I Killed Myself But I Didn’t Die" aufgefahren; in einem seiner Glanzstücke fragt er: Darf ich heute Nacht in deinem Kopf schlafen... weiter




Kein Ton zufällig: Joe Henry singt auf "Thrum" über die Hürden des Lebens - und die Lust, sie zu überwinden. - © Glen Hansard

Pop

Ein musikalischer Hürdenlauf1

  • Leicht ist "Thrum", das neue Album des US-Songwriters und Produzenten Joe Henry, nicht zu konsumieren. Aber am Ende lohnt sich die Mühe.

Wäre dieser Terminus nicht durch Neil Young so dominant besetzt mit einer Frau, die mit einer Harley Davidson durch die Wüste fährt, könnte man Joe Henry als "Unknown Legend" bezeichnen: Man kennt den Namen, verbindet irgendwie etwas Großes damit - und weiß doch nicht so genau, wo man ihn verorten soll... weiter





Werbung