• 13. November 2018

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Schlagwortsuche

Asia Bibi soll vor einer Gruppe islamischer Frauen behauptet haben, Jesus Christus sei der wahre Prophet, nicht Mohammed. Dafür wurde sie als erste Frau in der Geschichte Pakistans zum Tode verurteilt. - © APAweb / afp, British Pakistani Christian

Pakistan

Grüne fordern Asyl für Asia Bibi27

  • Die Christin ist in Pakistan wegen angeblicher Blasphemie mit dem Leben bedroht. Die Grünen wollen sie nach Österreich holen.

Das Leben von Asia Bibi ist in Gefahr. Ein wütender Mob will sie töten. Denn sie soll den islamischen Propheten Mohammed beleidigt haben. Die österreichischen Grünen wollen sie nun in Sicherheit bringen. Sie fordern die Bundesregierung auf, Bibi "umgehend Asyl" zu gewähren... weiter




Gegen die Einführung eines Kopftuchverbots in Österreichs Kindergärten gibt es massive Einwände. Die IGGÖ wehrt sich grundsätzlich gegen jeden Versuch, "den Hidschab explizit oder implizit als politisches Symbol hinzustellen". - © APAweb / dpa, Frank Rumpenhorst

Religionsfreiheit

Kritik an Kopftuchverbot und Strafen1

  • Die Kinder- und Jugendanwaltschaft sowie das Burgenland sind gegen die Möglichkeit von Verwaltungsstrafen.

Wien. Die Regelungen zum geplanten Kopftuchverbot, das im Gesetzesentwurf zur neuen 15a-Vereinbarung für den Ausbau der Kinderbetreuung enthalten ist, sorgen weiter für Kritik. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) sieht ein "Phantomphänomen"... weiter




Er hatte viele Gesichter : Friedrich II. (1712-1786) war brutaler Despot, fortschrittlicher Reformer und Kulturmensch.  - © Gemälde (Ausschnitt): David Matthieu, 1740er

Friedrich II.

Kein blauer Dunst in Preußen2

  • Raucher tolerierte Friedrich II. nicht.
  • Religionsfreiheit war ihm jedoch ein Anliegen.
  • Zu Frage 2 der Nro. 384.

Sofern ich nicht allzeit gesegneten Leibes (d.h. schwanger, Anm.) gewesen, hätte mich gewiss niemand aufgehalten, mich persönlich diesem so meineidigen Feind entgegenzusetzen." Diesen in unterschiedlichen Versionen existierenden Ausspruch Maria Theresias gibt Richter i.R. Mag. Peter Michael Rath, Wien 7, wieder... weiter




Das Schächten von Tieren solle eingedämmt werden, befindet der niederöstereichische Landesrat Waldhäusl. - © apa/dpa/Friso Gentsch

Niederösterreich

Braucht man einen Ausweis, um koscheres Fleisch zu kaufen?15

  • Laut FPÖ-Landesrat Waldhäusl kamen die Schächtpläne von der SPÖ. Die wehrt sich, lässt aber die zentrale Frage aus.

Wien. Niederösterreichs Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ), der für den Tierschutz verantwortlich zeichnet, betonte am Mittwoch in einem Gespräch mit der "Wiener Zeitung": Er werde keine Listen anlegen, weder von Juden noch von Muslimen. Dennoch brauche es für die Abgabe von geschächtetem Fleisch eine personenbezogene Registrierung... weiter




Hühnerfleisch bei einem Wiener koscheren Fleischhauer. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Angriff auf die Religionsfreiheit?676

  • In Niederösterreich geschächtetes Fleisch soll künftig nur mehr an Juden und Jüdinnen verkauft werden, die nachweislich koscher essen- und daher eine entsprechende Genehmigung zum Kauf von koscherem Fleisch erhalten haben. Nur sie hätten einen Bedarf, wird argumentiert. Der zuständige Landesrat Gottfried Waldhäusl meint, aus Sicht des Tierschutzes wäre das Schächten generell abzulehnen. Das ist ein Angriff auf die freie Religionsausübung. Und was kommt als nächstes?

Es gibt ein paar Eckpfeiler, ohne die ein jüdisches Leben in einem Land nicht möglich ist: Dazu gehört die Brit Mila, die Beschneidung. Und dazu gehört das Schächten – also die Produktion von koscherem Fleisch. Was die Freiheitlichen in den vergangenen Jahren immer wieder mit Kampagnen, die vordergründig mit dem Tierschutz argumentierten... weiter




Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) nach seiner Angelobung. - © Foto: apa/Herbert Neubauer

Leserbriefe

Leserforum: Christian Kern, europäische Werte

Zum Artikel von Simon Rosner, 18. Mai Die große Chance für die SPÖ Die Zeit des Schönredens von Problemen dürfte mit der Ära Kern vorbei sein. Für mich stand schon bei seinem beherzten Eingreifen am Höhepunkt der Flüchtlingskrise fest, dass dieser Mann Bundeskanzler werden muss... weiter




Das alevitische Cemevi (Gotteshaus, Versammlungsort) im Istanbuler Bezirk Kartal. In der Türkei müssen Aleviten religiöse Feste als "traditionelle Veranstaltungen" deklarieren. - © Creative Commons - ErzincanliGenc24

Urteil

EGMR sieht Aleviten in Türkei diskriminiert9

Straßburg. Die Türkei verletzt nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) die schätzungsweise 20 Millionen Aleviten im Land in ihrer Religionsfreiheit. Sie seien ohne objektive und einsichtige Begründung deutlich schlechter gestellt als die Mehrheit der sunnitischen Muslime... weiter




Die Freude über das Toleranzedikt (r. Faksimile der ersten Seite) hielt Zeichner F. Kollarz fest. - © Bilder: Archiv/Repro & Kolorierung: Philipp Aufner

Religionsfreiheit

Toleranz ohne Turm und Glocken2

  • Patent Josephs II. vom Oktober 1781.
  • Religionsfreiheit beschneidet Macht katholischer Kirche.
  • Zur Orchideenfrage der Nro. 356.

Die Geschichte, wie sich ein König gegen den Kaiser stellte, steuert Waltraud Raymann, Wien 23, als eine Antwort auf die Orchideenfrage der Nro. 356 zum Toleranzpatent bei: "1826 errichtete Georg Hubmer, der legendäre "Raxkönig", ein Vorfahre mütterlicherseits meines Mannes, in Naßwald/NÖ ein Bethaus für seine evangelische Holzknechtgemeinde... weiter




Unter der Ulme von Shackamaxon schrieben William Penn und Lenape-Indianer Geschichte; l.: Bild von E. Hicks, eine von vielen Varianten des Gemäldes B. Wests; r.: Verniedlichung in US-Reklame. - © Bilder: Archiv; Repro: Iris Friedenberger

Pennsylvania

"Holy Experiment" am Delaware

  • W. Penn schuf 1681 ein Asyl für Glaubensflüchtlinge.
  • Faire Verträge mit Indianern.
  • Zur kleinen Nuss Nro. 349.

Dieses Treffen wurde zur Ikone der US-Geschichte: "Unter der großen Ulme von Shackamaxon" unterzeichneten 1683, so Prof. Dr. Monika Rath, Wien 7, William Penn, Gründer Pennsylvanias, und Tamanend, Häuptling der Len(n)i Lenape ("Delaware-Indianer"), einen "richtungsweisenden Vertrag"... weiter




Sudan

Todesurteil gegen Christin geht in die nächste Instanz

Khartum. Das Todesurteil gegen eine 27-jährige schwangere Christin im Sudan ist nach internationalen Medienberichten offenbar noch nicht endgültig. Der US-Nachrichtensender CNN zitierte am Wochenende den sudanesischen Parlamentssprecher Fatih Izz al-Deen mit den Worten... weiter




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