• 21. September 2018

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Partizipation in Wien Neubau: Veranstaltung zum (Aus-)Bau von U2 und U5. - © BV7

Stadtplanung

Die Organisation von Widersprüchen3

  • Partizipation spielt in der Stadtplanung eine wichtige Rolle. Über das Management räumlicher Verhältnisse - oder wie man verschiedene Interessen möglichst gleichzeitig unter einen Hut bringt.

Wenn von Partizipation oder Beteiligung gesprochen wird, sind wir als Gesellschaft immer öfter damit konfrontiert - gewollt oder auch ungewollt -, Widersprüche zu organisieren. Eignet sich Partizipation somit als Tool zur Organisation von Widersprüchen... weiter




Umfrage

Stadtplanung

"Jeder Stadtrat kann für den Praterstern Geld spenden"18

  • Neos fordern völlige Umgestaltung, die zuständige Bezirksvorsteherin stimmt zu und fordert finanzielle Mittel.

Wien. (vasa/apa) Den Wiener Neos ist das Alkoholverbot zu wenig: Sie wollen den Praterstern zur "Grätzeloase" machen und dafür völlig umgestalten. Der Platz zwischen Tegetthoff-Denkmal und Bahnhofshalle soll zu einer Verweilfläche mit Wasserspielen werden, auf der auch Märkte oder ein Sommerkino stattfinden können... weiter




Am Areal beim Franz-Josefs-Bahnhof ist eine Überplattung mit terrassenförmigen Gebäuden geplant. - © apa/Zoomvp.at/Zoom visual Project GmvH

Stadtplanung

Höchstens 58 Meter21

  • Das Siegerprojekt für das Althan-Quartier steht fest: Es kommen Terrassenhäuser statt 126-Meter-Türme.

Wien. 126 Meter hoch hätte gebaut werden dürfen - letztendlich hat man sich auf 58 Meter als höchsten Punkt beschränkt: In Wien wurde am Donnerstag das Siegerprojekt für das Althanquartier im Alsergrund präsentiert. Statt Türmen, die wohl für einige Kritik gesorgt hätten, kommt am Areal beim Franz-Josefs-Bahnhof nun eine Überplattung mit Gebäuden... weiter




Sorgte 1896 für Aufregung: Eine Bürgerinitative wollte die Stadtbahn in Tieflage, um die Ansicht auf die Breitenfelder Kirche (hier in heutiger Sicht) nicht zu gefährden. - © Thomas Hofmann

Stadtplanung

Gestörte Blicke11

  • Die freie Sicht auf die (und in der) Stadt war den Wienern schon immer wichtig. Eine historische Betrachtung abseits von "Canaletto".

Die legendären Worte Franz Grillparzers - "Hast du vom Kahlenberg das Land dir rings besehn, so wirst du, was ich schrieb und was ich bin, verstehn" - verlieren nie an Aktualität. Täglich ändert sich der Blick vom Kahlenberg ein klein wenig. Täglich wird irgendwo etwas abgerissen, täglich sprießt da oder dort ein Bauwerk in die Höhe... weiter




Die neue Markthalle in Rotterdam. Ein Vorbild für Wien?

Stadtplanung

Grüne für Markthallen in Wien19

  • Geeignete Standorte wären Nordbahnhofviertel und beim Naschmarkt. Stadträtin Sima hält sich bedeckt.

Wien. Es riecht nach Putzmittel. Aus den Boxen dudelt weichgespülte Musik, zwischendurch hallt ein energisch-aggressives "Kassa bitte" durch die verfliesten Gänge. Einkaufen im Supermarkt kann zur Nervenprobe werden. Doch immer mehr Wiener entziehen sich dieser Atmosphäre. Einkaufen gehen sie lieber auf den Markt... weiter




Bauprojekte

Mobiles Rathaus tourt durch Wien

  • Ehemalige Planungswerkstatt wurde neu aufgestellt.

Wien. Mit der Stadtplanung kommen viele Menschen erst dann in Berührung, wenn sie sich von einem neuen Bauprojekt in ihrem Grätzel bedroht oder sich schlecht informiert fühlen. Das Projekt "Wien wird Wow" soll das ändern. Das fünf Meter hohe Holzkonstrukt ist interaktive Ausstellung und Büro zugleich... weiter




Wohnstraßen müssten auffallender gestaltet werden, um sie auch anders nutzen zu können, sagt Preisträgerin Sylvia Kostenzer. - © Departure

Kinder

Kleine Stadtexperten6

  • Eine neu gestaltete Wohnstraße, ein Fahrradspielplatz und eine App für Kinder sind die Gewinnerprojekte des Ideenwettbewerbs "Kinder, Kinder!" der Wirtschaftsagentur Wien.

Wien. Was würden Kinder, die in einer Stadt leben, brauchen? Was würde ihre Lebensqualität verbessern? Diese Gedanken machten sich rund 100 Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten anlässlich des Ideenwettbewerbs "Kinder, Kinder!" der Wirtschaftsagentur Wien. Gestern, Donnerstag, wurden die Gewinner, von einer Fachjury ermittelt, präsentiert... weiter




Streitgespräch zwischen Rudolf Schicker (l.) und Hermann Knoflacher (Mitte) mit "WZ"-Redakteur Christian Rösner. - © Moritz Ziegler

Lobautunnel

Tunnel oder nicht Tunnel?30

  • Ex-Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker und Verkehrsplaner Hermann Knoflacher diskutierten über Sinn oder Unsinn des geplanten Lobautunnels.

Wien. Am Wochenbeginn hat Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou die Vertreter der Presse eingeladen, um eine lang erwartete Studie zu präsentieren, die Alternativen zum Lobautunnel aufzeigen soll. Präsentiert hat sie dann gleich zwei Studien, die zu entgegengesetzten Ergebnissen gekommen sind: So spricht sich eine Forschungsgruppe der Technischen... weiter




Ein bescheidener Trampelpfad durchkreuzt eine Brache zwischen Neubauten in St. Marx im 3.Bezirk. Die Stadt nennt das Gebiet "Stadtwildnis." - © Franz Zauner

Stadtwildnis

Die Gstettn von St. Marx3

Neben der Redaktion der "Wiener Zeitung" liegt ein Juwel. Zwischen Bürogebäuden, sterilen Wohnblöcken, Baustellen liegt ein 300 Meter langes, oft nur 20 Meter breites Wäldchen. Die sogenannte "Stadtwildnis" ist ein Refugium für Flora, Fauna - und Menschen. weiter




Matthias Winterer - © Thomas Seifert

Stadtplanung

Ein Hoch der Gstettn17

  • Moderne Stadtviertel haben die Unart, von vorne bis hinten durchgeplant zu sein. Doch der Mensch braucht auch die vermeintlich sinnlose Gstettn.

St. Marx. Neben der Redaktion der "Wiener Zeitung" liegt ein Juwel. Zwischen Bürogebäuden, sterilen Wohnblöcken, Baustellen schlängelt sich ein schmaler Streifen Gehölz. Er ist weniger Wald, als Wäldchen. Schmächtige Birken, ein paar niedrige Eichen, Haselnusssträucher, kniehohe Gräser. Der Wiener sagt Gstettn... weiter




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