Reality-TV-Detektiv Morgan Sheppard wacht gefesselt in einem Hotelzimmer auf, zusammen mit fünf anderen Personen – und einer Leiche. Ihr Entführer gibt Sheppard genau drei Stunden Zeit, den Mörder zu finden, der einer der sieben Lebenden im Zimmer ist, andernfalls sterben sie alle. Der von Alkohol, Tabletten und Drogen kaputte Fernseh-Scharlatan muss jetzt also in echt das tun, was er sonst vor der Kamera nur vorspielt. Dass er daran verzweifelt, versteht sich von selbst. Autor Chris McGeorge inszeniert ein perfides Kammerspiel mit starken Figuren, in dem nicht nur Spannung steckt, sondern auch einiges an Unterhaltungsgesellschaftskritik.

Chris McGeorge: Escape Room
Knaur; 398 Seiten; 15,50 Euro