Das steirische Quartett Evoilà hat mit seinem Debütalbum "Fib" einen ebenso originellen wie unzeitgemäßen Mix aus Folk, Chanson und orchestral arrangiertem Singer-Songwriter-Pop eingespielt, der mit seiner elektrisierenden Lässigkeit mit zum Besten zählt, was die österreichische Indie-Szene 2015 zu bieten hat.

Mastermind Tobias Dankl und seine Mitstreiter überzeugen mit nuancierter Melodienvielfalt und eigenständiger Klangästhetik: Der virtuose Einsatz der Streichinstrumente sorgt für atmosphärische Momente und im Zusammenklang mit dem schönen und wandlungsfähigen (Zwie-)Gesang für den charakteristischen Evoilà-Sound. Die zehn dem Wohlklang verschriebenen Songs fließen lyrisch suchend dahin und verströmen den suggestiven Reiz des Unfertigen.