"It’s Hard For Me To Say I’m Sorry" ist die erste Zusammenarbeit von Christian Fennesz und Jim O’Rourke als Duo. Das Album umfasst nur zwei Stücke von je etwa zwanzig Minuten Länge. "I Just Want You To Stay" beginnt wie ein flirrender, verträumter Jazzsong, der nostalgische Momente wie alte vergilbte Fotografien aufblitzen lässt. Auch als die Gitarre Disharmonien streut, verliert er nicht seinen grundsätzlich sehnsuchtsvollen Charakter.

"Wouldn’t Wanna Be Swept Away" tastet sich vom Balladesken in noisige Gitarrenriffattacken, ohne die Orientierung Richtung Sphärenharmonik zu verlieren. Fennesz und O’Rourke errichten zum ironischen Jazz-Himmel (Woody Allen, "Stardust Memories") ein nicht ganz so ironisches elektronisch-experimentelles Äquivalent. Im Kern der Musik sitzen versteckt zwei Romantiker, die nach der Schönheit von Musik forschen. "It’s Hard For Me To Say I’m Sorry" ist ein Album zweier Alchimisten, die nach einem heilenden Wundermittel suchen. Auch wenn die Suche vergeblich ist, lohnen sich doch die Mühen.