Die elfjährige Annie rettet an der Küste nahe der US-Metropole New York einen Delfin, der sich in einer Angelschnur verheddert hat und zu ertrinken droht. Und natürlich werden die beiden beste Freunde, wobei der Delfin in weiterer Folge dem Mädchen seinerseits das Leben rettet. Soweit, so "Flipper"-mäßig.

Catherine Hapka erzählt ihren Jugendroman dann allerdings doch ein wenig anders, nämlich mit dem Schwerpunkt auf dem Aspekt der Pubertät. Denn während Annie im Delfin einen neuen Freund im Wasser findet, kämpft sie gleichzeitig an Land um ihre beste Freundin Emma, die offenbar gerade einen Reifeschub durchlebt und auf einmal mit Annies Erzfeindin Morgan herumhängt. Es ist ein klassischer Mädchenroman, der natürlich am Ende gut ausgeht - und der auf dem Weg dorthin voller großer Gefühle und furchtbarer Teenager-Katastrophen (oder was halt Elfjährige darunter verstehen) ist. Eine Fortsetzung ist für das kommende Frühjahr angekündigt.

Catherine Hapka: Dolphin Dreams
Loewe Verlag; 186 Seiten; 10,30 Euro