In der Steinzeit fuhren die Leute mit dem Tretauto zum Dino-Steinbruch. Oder doch nicht? In Wirklichkeit war es natürlich ganz anders, und die Wissenschaft unterscheidet aus gutem Grund zwischen Alt-, Mittel- und Jungsteinzeit. Zwei Wissenschafter und eine Illustratorin haben sich nun zusammengesetzt und 50.000 bis 2500 Jahre zurückgeblickt. Kindgerecht beschreiben sie die Entwicklung der Menschheit während der Eiszeit und über deren Ende hinaus bis zur Eisenzeit.

Die titelgebenden Mammuts kommen dabei natürlich vor, ebenso verschiedene andere Tiere, die im Laufe der Sesshaftwerdung domestiziert wurden. Und auch die (Weiter-)Entwicklung von Werkzeugen und Waffen sowie anderen Fertigkeiten wird ausführlich geschildert. Das alles in einfachen Texten und mit Bildern, deren Stil perfekt zum Thema passt. Und weil das Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte in die Entstehung des Buches involviert war, ist auch Authentizität gewährleistet.

Bernhard Heeb, Kathrin Buchmann (Texte)
und Silvia Nettekoven (Illustrationen):
Wie man ein Mammut jagt -
Eine Zeitreise in unsere Vor- und Frühgeschichte
Seemann Verlag; 40 Seiten; ab 7 Jahren; 16,95 Euro