Passend zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels legen Werner Sonne und Mort Ehudin einen Thriller vor, der neben einer rasanten Handlung auch den Nahost-Konflikt anschaulich erklärt. Der Plot dreht sich um einen enttäuschten russischen General, der einem palästinensischen Top-Terroristen eine Atombombe verschafft, die dieser im Holocaust-Museum in Washington scharf macht, um die US-Regierung zu erpressen. Dem Falken, wie der Terrorist genannt wird, ist der Mossad auf den Fersen, allerdings immer einen Schritt zu spät. Von Anfang bis Ende wird dabei viel Blut vergossen.

Die Charaktere sind erfunden, gemahnen aber teils an reale Personen (so trägt der US-Präsident zunächst Trumpsche Züge und macht im Verlauf der Handlung eine gewisse Entwicklung durch). 512 Seiten beste Hochspannung.

Werner Sonne & Mort Ehudin: Die Rache des Falken
Edition M; 512 Seiten; 10,30 Euro