Der erste Konzerttermin von Ed Sheeran in Wien ist Geschichte, Zeit für eine Warnung für die Besucher von Tag 2. Oder mehrere Warnungen besser gesagt, und zudem der Wunsch, dass es beim nächsten Großkonzert ganz anders läuft.

Es gibt EINEN Wasserspender im Inneren des Stadions. Einen, nicht einige, wie angekündigt. Zum Glück hat es geregnet. Möge das Wetter auch bei Tag 2 gnädig sein. Der Wasserspender ist erkennbar an einer blauen Fahne mit Wasserhahn-Symbol bei Block B.

Der Belag, der über dem Rasen verlegt wurde, ist mit Sicherheit für etwas gut, zum Beispiel als Knöchelbrecherbelag bei Regen.

Es gibt EINEN Wasserspender im Inneren des Stadions. Einen, nicht einige, wie angekündigt. - © Foto: Archiv
Es gibt EINEN Wasserspender im Inneren des Stadions. Einen, nicht einige, wie angekündigt. - © Foto: Archiv

Wer Hunger bekommt, sollte sich selbigen bis zum Konzertende aufheben, die Riesenlaugenbrezel sind kein Genuss. Die Getränkepreise im Inneren sind nicht dem jugendlichen Publikum angepasst. Was aber ohnehin von Vorteil ist, denn trinken Sie bloß nichts.

Wer nämlich im Stadion aufs Klo muss, ist eine arme Sau. Die fixen WC-Anlagen im Inneren sind gesperrt. Also hat man Dixie-Klo-Dörfer errichtet. Hässliche, dreckige Orte ohne Klopapier und Waschmöglichkeit. Ohne Spülung. Echt, ganz ehrlich. Schmäh ohne. Es ist widerlich.

Und noch ein Tipp an die Veranstalter: wenn auf einen Mann im Publikum 100 Frauen kommen, womit man übrigens bei Ed Sheeran und Co. rechnen muss, dann macht doch mehr Frauen-Dixieklo-Dörfer! Bitte, danke. Die Wartezeit um auf ein schreckliches WC zu kommen, ist rund drei Lieder lang, im Durchschnitt. Nur für die Planung.

Und auch am Ende des Abends kann man sich noch ärgern: die Becherrückgabe ist irgendwo, aber nicht dort wo man seine Getränke gekauft hat. Da auch nicht alle Ausgänge offen sind, was wahrlich eine riesengroße Dummheit ist, denn alle Menschen, die ihre Blase fünf Stunden gequät haben, wollen rasch hinaus, vermischen sich zehntausende ungeduldige Menschen mit jenen, die noch ihre Becher lsowerden wollen. Eine ungute Stimmung. Und so bald man dann endlich wieder in Freiheit ist, denkt man sich - Glück gehabt, dass niemand Panik bekommen hat.

Egal, wie man die Konzerte beurteilt, aber die Organisation ist wahrlich verbesserungswürdig.