Bei Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer ist der mehrfache Mörder in den 1990ern von Anfang an bekannt – die Polizei muss ihn jedoch erst überführen. Die zwei Autoren erzählen dabei die wahre Geschichte (mit geänderten Daten zwecks Persönlichkeitsschutz) aus beiden Perspektiven und mit Rückblenden.

Das macht das Katz-und-Maus-Spiel noch nervenaufreibender, weil man als Leser ja genau sieht, was die Ermittler nicht sehen. Das eigentlich Schlimme dabei ist, dass man dabei auch ein bisschen mit dem Mörder mitzufiebern beginnt, so intensiv versetzen sich die Autoren in die irre Gedankenwelt des Mörders. Soviel zum Thema: das Böse in uns.

Axel Petermann & Claus Cornelius Fischer
Die Elemente des Todes
Knaur; 496 Seiten; 15,50 Euro