Pfeffer – der eigentlich Nino Pfefferkorn heißt – kommt bald in die Schule. Und während er selber nicht so richtig einordnen kann, ob er sich freuen oder fürchten soll, ist für ihn eines bald klar: Seine Lehrerin Lina Kaminzki hat ganz eindeutig Angst vor der Schule. Soviel haben er und seine beiden besten Freunde Olli und Paula herausgefunden, als sie spioniert haben, um herauszufinden, wer überhaupt ihre Lehrerin wird.

Was tut man als Kind in so einem Fall? Man löst das Problem auf seine Weise. Wie tollpatschig sich Pfeffer, Olli und Paula dabei anstellen, hat seinen eigenen Reiz – ebenso wie die liebevollen Illustrationen, mit denen Petra Eimer den Auftakt zu Irmgard Kramers neuer Reihe ausgestattet hat. Denn dass es erst der Anfang ist, stellt die Autorin schon ganz zu Beginn klar. Und nachdem Pfeffer seine Lehrerin Minze – wie er Lisa Kaminzki liebevoll nennt, auch weil er ein bisschen in sie verliebt ist – erfolgreich getröstet hat, darf man sich auf den weiteren Verlauf des Schuljahres freuen . . .

Irmgard Kramer: Pfeffer, Minze und die Schule
Loewe Verlag; 107 Seiten; ab 6 Jahren; 10,30 Euro