(h. m.)Das Londoner Trio Yak wurde mit großen Vorschusslorbeeren bedacht - und erhielt für seine exzellenten, hochenergetischen Konzerte viel Aufmerksamkeit. Nicht zu Unrecht, wie nun das Debütalbum "Alas Salvation" beweist. Allein die Tatsache, dass es der Band gelingt, den unterschiedlichsten Spielarten alternativer Rockmusik wieder Relevanz zu verleihen, rechtfertigt ihren guten Ruf. Wir hören ein ebenso schnörkel- wie makelloses Erstlingswerk, dessen Mix aus charismatischem Rabaukentum, roher Energie, kühnem Furor und trotzigem Habitus sich als selten gewordener Glücksfall und idealer Energie-Transformator erweist. Dem Produzenten Steve Mackey (Pulp) ist es gelungen, die zupackend-punkige Rohheit der Songs zu bewahren und Tempo, Druck, Wut und Krawall ohne große Verluste zu konservieren. Sänger und Gitarrist Oliver Burslem, Bassist Andy Jones und Schlagzeuger Elliot Rawson haben mit "Alas Salvation" ein schroffes, mitreißendes und schmutziges Album eingespielt - irgendwo zwischen den Stooges, The Fall, The Strokes, Cloud Nothings und der Birthday Party, aber doch ganz eigenständig und unverwechselbar.

Yak

Alas Salvation

(Octopus Electrical/Rough Trade)