Nach zehn Jahren mit ihrer Garagenpop-Band The Ettes fand es Lindsay "Coco" Hames an der Zeit, ihre eigene künstlerische Vision auf den Punkt zu bringen. Mit ihrem titellosen Solodebüt gelingt ihr das nun auf beeindruckende Weise. Dieses Album ist ein ebenso wohlklingendes wie überzeugendes Argument dafür, dass Pop nicht auf seine Vergangenheit vergessen sollte.

Coco Hames beschwört die goldene Ära der Sixties und Seventies, tänzelt geschmeidig zwischen Country, Folk und Pop, spielt gekonnt mit Retro-Charme und erfreut mit einer Mischung aus unbeschwerter Blumenkinder-Fröhlichkeit und beseelter Anmut. Das ist ohrenschmeichelnder Pop mit Herz, das sind Songs voll mitreißender Emphase und inspirierender Lebensfreude. Mit zehn ansteckend-optimistischen und sehnsuchtsvoll-betörenden Songs erweist Coco Hames Vorbildern wie den Bangles, Dusty Springfield oder Maria McKee Reverenz, wobei "I Don’t Wanna Go", "I Do Love You" und "Tiny Pieces" im Duett mit John McCauley (Deer Tick) besonders herausragen.