Lange hat es gedauert, doch mittlerweile scheinen auch die großen Verlagshäuser im deutschsprachigem Raum erkannt zu haben, dass die Verbreitung von E-Books nur ohne sogenanntes hartes Digital Rights Management (DRM) größere Erfolgschancen hat. Dieser Tage hat sich Random House, zu dem 45 Verlage zählen, entschlossen, ab 1.Oktober auf das harte DRM zu verzichten.

Die Verlagsgruppe gibt in einer Mitteilung unumwunden zu, dass der Verzicht auf hartes DRM den Lesern und Vertriebspartnern den Umgang mit E-Book-Dateien erleichtert, die Kundenzufriedenheit erhöht und die Komplexität reduziert.

Statt hartem DRM, das die Installation einer eigenen Software von Adobe erfordert, wird auf weiches DRM gesetzt. Dabei sind die Dateien mit einem digitalen Wasserzeichen versehen. Die Verlage können dadurch Urheberrechtsverstöße ahnden.

Neben Random House mit Verlagen wie Blanvalet, C. Bertelsmann, DVA, Goldmann, Heyne und Luchterhand setzen bereits viele Branchengrößen wie die Verlage der Holtzbrinck Publishing Group (Droemer Knaur, Kiepenheuer & Witsch, Rowohlt und S. Fischer), die Verlage der Bonnier-Gruppe (Piper, Ullstein und Carlsen) oder Hoffmann und Campe, DuMont und dtv auf digitale Wasserzeichen.