iPad einsacken: Apples Tablet-PC geht ab nun auch über österreichische Ladentische. - © apa/Herbert Neubauer
iPad einsacken: Apples Tablet-PC geht ab nun auch über österreichische Ladentische. - © apa/Herbert Neubauer

Die Läden wurden nicht gestürmt, auch campierten keine Apple-Freaks vor den Filialen. Die Händler berichten aber durchwegs von guten Verkäufen, ergab ein Rundruf. "Bei uns ist es sehr gut angelaufen", sagte ein McShark-Verkäufer. Zahlen dürfe er keine nennen, das sei Vorschrift "von oben". Befürchtungen, dass die Ware knapp werden könnte, haben sich nur zum Teil bewahrheitet.

"Wenn Sie morgen kommen, bekommen Sie auch noch eines", hieß es beispielsweise aus einer Saturn-Filiale in Wien. Allerdings sind nicht mehr alle Versionen verfügbar. "Die Geräte mit Micro-SIM-Karte sind fast schon bei jedem Händler ausverkauft", so ein autorisierter Apple-Händler, der die nächste Lieferung "wahrscheinlich" am Dienstag bekommt. Laut Medienberichten hat Apple offenbar Probleme mit der Auslieferung, Kritiker orten dahinter aber lediglich "künstliche Lieferengpässe". Bei Apple wollte man sich dazu nicht äußern. Händler jedenfalls beklagen die dürftige Informationspolitik des Unternehmens.

Wenn es um "Apps" geht - also um Zusatzprogramme für Smartphones und iPads - mögen es die Österreicher gerne einfach. 70 Prozent sprechen sich für Anwendungen mit begrenztem Funktionsumfang und einfacher Benutzerführung aus. Zudem sollten die Anwendungen individuell anpassbar und in der Muttersprache verfügbar sein, geht aus einer am Freitag von A1 vorgestellten Umfrage unter 278 Internetnutzern hervor. 73 Prozent erklärten sich grundsätzlich bereit, für Apps zu zahlen. Vor die Wahl gestellt bevorzugt die Mehrheit kostenpflichtige Apps (um die 1 Euro) gegenüber Gratis-Angeboten mit Werbung. (apa/rie)

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